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zurueck nach Argentinien

deutsch

Ich versuchte seit Mittwoch ueber die Grenze nach Argentinien zu kommen, aber die Passtrasse war immer gesperrt, zu viel Schnee!! Am Samstag war es dann endlich soweit! Mit den 2 Canadier habe ich mich fruehmorgens zum Busbahnhof gemacht. Geplante Reiszeit 7 Stunden. Wir fuhren puenktlich los aber bereits nach 2 Stunden hatten wir unsere 1. Panne. Unser Bus rammte ein Auto und somit musste zuerstmal die Polizei kommen, was schon ne 1/2 Stunde dauerte. dann musste der Chaufeur noch einen Aussage auf dem Revier machen was nochmal 1 1/2 Stunden dauerte. nach 2 Stunden in einem kleinen Kaff ging es dann weiter. Der Bus schlaengelte eine Passtrasse hoch, an unzaehligen Trucks vorbei. Manche standen da schon seit Tagen. Endlich an der Grenze angekommen, standen 6 Buse vor uns. Jeder Bus brauchte etwas eine 1/2 Stunde! Jetzt koennt ihr ausrechnen, wie lange da oben gewartet haben. um 18 Uhr waren wir dann immer noch da oben und ein neuer Schneesturm kam auf. unsere Bus war dann in 5 Minuten abgewickelt (komisch) und wir fuhren endlich weiter. Naja, fuhren ist uebertrieben, wir brauchten fuer 3km 2 Stunden. Da der Pass wieder geschlossen wurde, standen die Trucks alle quer in der Strasse und befreiten sich von ihrer Last, damit sie nur mit der Fuehrerkabine in den naechsten Ort fahren konnten. mit 7 Stunden Verspaehtung kamen wir dann endlich in Mendoza an. Wir wollten nur noch in ein Hostel und ein saftiges Steak essen gehen. Das Hostel hat geklappt, aber das Steak war ziemlich entaeuschend. Nach zwei Wochen Chile, hatte ich mich so auf ein gutes Stueck Fleisch gefreut...naja, man kann nicht alles haben.

Am 1. Tag in Mendoza habe einen Reitausflug gemacht. Er fuehrte querfeldein durch eine Steppenlandschaft. Nicht sehr aufregend... und da sich das Tiefdruckgebiet immer noch ueber den Bergen aufhielt, konnte ich den Cerro Aconcagua (6959 m.u.m.) nicht sehen. Am 2. Tag habe ich mich fuer eine Weintour entschlossen. Hmm, feine Weine probieren! Mendoza ist bekannt fuer seien Weine, falls das jemand noch nicht weiss. Abends habe ich mich mit einem Ami und deren argentinische Freundin zum Abendessen getroffen, wie es sich gehoert um 22:30 ;-)) Kevin ist ein Freund von Ian, der Englaender mit welchem ich in Bariloche war. Es war ein sehr interessanter und lustiger Abend. Kevin ist vor 4 Jahren als Tourist durch Mendoza gezogen und haengen geblieben. Wie schon so mancher Junge, den ich auf meiner Reise kennengelernt habe. Irgendwas muss an den argentinischen Frauen dran sein...

am 13. Juni bin ich tagsueber mit einer CH, welche im gleichen Hostel war, noch in den Park San Martin, welcher etwas dem Central Park NY nacheifert. Dort habe ich eine Freundin aus der Schule von Bs.As. getroffen. Lustig, wie man immer wieder Leute trifft. Ueber Nacht weiter mit dem Bus nach Cordoba.

Cordoba ist die 2. groesste Stadt in Argentinien. gefaellt mir fast besser als Bs.As.! Im Hostel habe ich einen Englaender getroffen, welcher ich schon in Bariloche kennengelert hatte. Auf seinem Kopf konnte ich 2 merkwuerdige weisse "Blaetze" feststellen. Er erzaehlte mir, dass er in Mendoza von 3 Typen niedergeschlagen wurde und mit einem Stein am Kopf verletzt wurde. Er hatte Glueck, dass er nicht schlimmer verletzt wurde.

Ich habe mir div. Kirchen, Museen und die aelteste Uni von ARG angeschaut. Am 16. Juni war das Spiel ARG-Serbia y Montenegro. 6:0 und die Stadt spielte verrueckt. Niemand hat mehr gearbeitet, eine 8 spuhrige Strasse wurde einfach gesperrt alle haben darauf getanzt und gesungen. Eindruecklich!

Waehrend meines Aufenthaltes in Cordoba wollte ich Sky-Diven gehen. Aber das Wetter hat mir wieder mal einen Strich durch die Rechnung gezogen! Am letzten Tag bin ich dann nach Alta Gracia und habe mir das Che Guevara Museum angeschaut. Vor meiner Busfahrt nach Salta wollte ich noch etwas essen gehen, wir haben eine ganze Weile gesucht, bis wir endlich ein Pizzeria gefunden haben, welche uns kurz nach 19 Uhr etwas zu essen serviert haben. Um 20:30 stieg ich dann in den Bus ein und kam um 8:30 in Salta an.

Im gleichen Bus war noch eine deutsche, Barbara, mit welcher ich die naechsten Tage verbracht habe. Wir fuhren mit kleinen Gondeln auf den Hausberg und sind anschliessend ueber hunderte Treppentritte wieder unten in Salta angekommen. Ich habe seit Wochen wieder mal geschwitzt! An diesem Tag war auch noch Vater-Tag und somit "Feria" in der ganzen Stadt. Im Park hat eine Volksgruppe gespielt und es wurde dazu traditionell getanzt. Man kann hier schon deutlich den Wechsel der Hautfarben, Gesichtszuegen und Groesse feststellen. Je mehr man in den Norden kommt, desto kleiner und dunkler werden die Menschen.

Am naechsten Tag sind wir schon wieder weiter ueber Jujuy nach Tilcara. Die Busfahrt war fantastisch! Die Farben der Berge gehen ueber rot, gruen, grau, schwarz, gelb... und an Kakten fehlt es auch nicht. Tilcara ist ein ganz herziges Dorf schon fast an der Grenze zu Bolivien. Man koennte da glatt ein paar Tage verbringen. Aber uns zog es schon am naechsten Tag nach Bolivien. Nach nur 2 1/2 Stunden Busfahrt kamen wir in La Quiaca an. Von dort muss man zu Fuss ueber eine Bruecke ueber die Grenze (3440 m.u.m), wo sich die Ortschaft Villazón befindet. An der Grenze hatte es hunderte Arbeiter welche von ARG nach Bolivien irgendwelche Waren schleppten. Es ging wie auf einem Ameisenhaufen zu. Sobald sie die Ware abgeliefert hatten, rannten sie wieder rueber und holten sich neue Ware.

Posted by chrisarosa 3:34 PM Archived in Argentina

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