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rund um Ecuador

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Vilcabamba

nach vier tagen nichts tun in Mancora bin ich in Ecuador eingereist. nach einer 2 stuendigen busfahrt wurde ich am zoll von Peru abgeliefert. 1 stunde schlangen stehen fuer den ausreisestempel, weiter mit einem mototaxi bis zur grenze Peru-Ecuador, zu fuss bis zur busstation, mit dem bus bis zum zoll Ecuador, 1 1/2 stunden schlangestehen fuer den einreisestempel. mein bus wollte nicht warten. so musste ich mir einen neuen suchen. beim schlangestehen habe ich mich mit 2 israelis angefreundet, mit welchen ich dann nach Vilcabamba gefahren bin. die busfahrt war sehr schoen, mitten durch den Jungle. nur eins hat gestoert, die haben doch tatsaechlich einen song von "Scooter" im radio gespielt!!
Vilcabamba, ein ort zum ausspannen. die einheimischen werden hier ueber 100 und sind auch im hohen alter noch topfit. einmal mehr habe ich mich auf einen gaul geschwungen und hatte einige super schoene tage in der umgebung von Vilcabamba.

Cuenca

am 29.07.06 bin ich mit dem bus weiter nach Cuenca. ein paar kirchen- und museumbesuche sind hier unumgaenglich. auch die Panama-hut-Fabrik steht hier auf dem pflichtprogramm. habt ihr gewusst, dass der Panamahut von Ecuador kommt und nicht von Panama?!

Puerto Lopez

mein ziel hier war es mindestens einen Wal zu sehen. ich wurde nicht nur mit einem wal belohnt! wir haben ganze horden gesichtet! und die haben sich durch uns nicht stoeren lassen. freudige "luftspruenge" und "schwaenzchen" in die hoehe "en mass"! total zufrieden bin ich wieder nach puerto lopez zurueck gekehrt. einen langen spaziergang am strand habe ich mir nicht entgehenlassen, aber mit einem schwum im meer musste ich leider passen. war etwas kalt...

Guayaquil

von der kueste ging es richtung Guayaquil, die groesste stadt von Ecuador. ich habe dann auch nur eine nacht hier verbracht. hat mir gar nicht gefallen und nachdem ich auf der suche nach einer tour auf die Galapagos auch nicht fuendig wurde, hats mich schnell weitergezogen.

Baños

durch eine wunderschoene landschaft mir vielen Banaen-Plantagen und nach 6 stunden busfahrt kam ich in Baños an. Baños liegt direkt unter dem Vulkan Tungurahua. aber ist durch einen kleineren keilartigen berg davor geschuetzt. die Einheimischen glauben auch daran, dass die "Virgen de Agua Santa" sie vor dem Vulkan schuetzt.
wouw! hier gefaellts mir, war mein erster gedanke! ich hatte einen guten tip fuer ein hostel gekriegt, welche ich dann auch befolgt habe. eines der schoensten hostels und eines der guenstigsten auf meiner reise. Paul der besitzer, ein fan von exotischen tierchen (siehe meine fotos) war auch sehr hilfsbereit und hatte viele geschichten zu erzaehlen. sein hund "Gringa" hat mich auf wanderungen begleitet. natuertlich hat es hier auch wieder heisse quellen, welche ich natuerlich besucht habe. eine canyoning tour mit 2 belgier und 2 kolumbianerinnen habe ich mir nicht entgehenlassen, oh that was fun! und jetzt zum besten erlebnis: ich habe mir nachts mit 2 amis und einem israeli ein taxi auf den gegen-ueberliegenden berg des Vulkans Tungurahua geteilt. ein unvergessliches erlebnis. alle 2-3 minuten gab es eine kleine eruption mit lava und rauch. unglaublich, das grollen des vulkans zu hoeren und dann die lava...

Quito

die strasse (auch strasse der Vulkane genannt) von Baños nach Quito fuehrt am Vulkan Cotopaxi vorbei. nach dem Chimborazo Vulkan, der 2. hoechste im lande (5897m.u.m.)! Quito selber liegt auf 2850m.u.m. ich habe mich in der altstadt einquartiert und bin anschliessend meine reise nach Galapagos bestaetigen geganen! abends im hostel gegessen und etwas salsa getanzt. am naechsten tag habe ich mit einem Kiwi, Mark, die altstadt erkundigt. wir haben alle vier tuerme der Basilica bestiegen, von wo man eine wunderschoene aussicht auf Qutio hat. danach kam "Plaza de la Independencia" und die Kirche "la Compañia" dran. anscheinend soll es da 7 tonnen gold drin haben. es sieht schon ziemlich kitschig aus. abends sind wir mit den zwei amis in der neustadt essen gegangen und haben das nachtleben etwas genossen. am Samstag sind wir eine stunde mit dem bus zum Zentrum der Erde (el mitad del mundo) gefahren. dort fuehrt der Aequator vorbei und es werden einem div. Tricks gezeigt. sehr interessant!

Galapagos

ja, meine lieben, ich war auf den Galapagos!! am Sonntag, 13.08.06 ging es mit dem Flugzeug von Quito nach Baltra. dort habe ich ein Boot mit dem Namen "Rumba" bestiegen wo zusaetzlich zur Crew 10 personen platz haben. die Crew bestand aus 5 chicos. unser Guide ist schon 67 jahre jung, aber immer noch topfit. ich habe mit einer spanieren die kabine geteilt, war etwas eng, aber es genuegte. unser 1. stop war die Bachas Beach auf der Isla Santa Cruz. dort haben wir ganz verrostete boote im sand gefunden und haben unsere ersten tierchen entdeckt. Pelikane, Iguanas, Flamingos, Blaufusstoelpel und div. weitere Vogelarten, welche ich leider nicht mehr alle bei Namen kenne. danach sind wir in den Canal de Itabaca gefahren und haben dort uebernachtet.

frueh morgens ging es richtung Islas Plaza und Isla Santa Fè (Isla Barrington) wo wir dann auch die ersten begegnungen mit den Seeloewen hatten. auf der Isla Plaza wurden wir leider zeugen von einem nicht so schoenen anblick. ein Seeloewe wurde sehrwahrscheinlich von einem boot gestreift und die haelfte seines koerpers war abgefraest. das tierchen lebte noch! nach unserem rundgang war es dann aber verschwunden, keine ahnung was ihm passiert ist...

nach dem abendessen vor der Isla Santa Fè ging es ueber nacht weiter nach Isla Española (Isla Hood). wir hatten alle mit der seekrankheit zu kaempfen und haben das feine essen dem meer gewidmet. wir haben daraus gelernt und nahmen von jetzt an die tabletten immer 2 stunden frueher!
wir haben Punta Suàrez und die Bahia Gardner besucht und natuerlich auch immer leissig geschnorchelt. die unterwasserwelt ist fantastisch! hunderte verschiedene Fische, Schildkroeten, Mantas und Riffhaie. und natuerlich konnte man immer mit den Seeloewen schwimmen und spielen. unbeschreiblich!

in der nacht ging es weiter nach Isla Santa Marià (Isla Floreana). nachdem wir in der "Corona del Diablo" (Krone des Teufels) geschnorchelt haben, sind wir weiter nach Bahia de los Correos (Post-Bucht). Dort kann man eine Karte deponieren und im Gegenzug eine bereits abgegebene mitnehmen (immer vom eigenen land). man nimmt sie nach hause mit und schickt sie dann von dort ab. lustige sache, man weiss einfach nicht, ob die karte jemals ankommt. nachdem jeder eine karte ausgesucht hatte, sind wir in einen Lavatunnel geklettert. es war total dunkel! man vermutet, dass seeraeuber hier ihr versteck hatten... spannend! danach sind wir nachmittags richtung Isla Santa Cruz, wo wir in Puerto Ayora frueh abends ankamen. nach dem abendessen sind wir ins dorf und haben uns ein paar drinks gegoennt.

am morgen haben wir die "Charles Darwin Station" besucht. dort lernt man vieles ueber die verschiedenen Schildkroetenarten. nachmittags sind wir ins landesinnere gefahren und konnten dort riesige Schildkroeten im freien beobachten. wir haben auch nochmals einen Lavatunnel und zwei riesige durch einen Vulkanausbruch entstanden "Loecher" gesehen.

ueber nacht ging es weiter nach Isla Ràbida, dann Isla Saniago (Isla James) wo wir die Bahia James und die Bahia Sulivan besucht haben. in der Bahia Sulivan sind wir ueber einen riesigen Lavastrom gelaufen und haben die skurrilsten formen gesehen. von der Sulivan Bay ging es nach Isla Bartolomè wo man sich wie auf dem Mond vorkommt. ueber Islas Daphne Mayor und Menor fuhren wir zur Isla Seymour wo wir die letzte nacht verbracht haben.

der letzte tag war angebrochen. nachdem wir die letzte Insel (Seymour) angeschaut hatten, wo wir die Fregata magnificens beobachten konnten, ging es dann auch schon wieder zurueck auf die Isla Baltra wo wir mit dem Flugzeug retour nach Qutio flogen!

Fazit: Die Woche hat sich gelohnt, war aber nicht ganz billig! das Essen war 1. klasse auf dem boot! die Crew hat sich sehr bemueht um uns den Aufenthalt so angenehm wir moeglich zu machen. die anderen gaeste auf dem boot waren sehr nett und wir hatten eine lustige zeit!

Quito

zurueck in Quito, habe ich mich wieder in der Altstadt mit zwei ami-girls vom Boot einquartiert. am naechsten tag habe wir eine tour in den Jungle zusammen mit einem GB-Boy gebucht. wir sind dann noch etwas in der stadt rumgerannt um alles fuer den Jungle zu besorgen. wir wollten ja vorbereitet sein!

Cuyabeno Reserve

mit dem Bus sind wir von Quito nach Lago Agrio gefahren. der Fahrer muss mit Michael Schumacher verwandt sein, denn so schnell war ich noch nie in einem bus unterwegs. einigen mitfahrern war das dann auch etwas zu schnell und so stroemte ein leicht saeuerlicher geruch durch den bus. beine hoch, rucksack auf die knie und nicht zu tief durch atmen. nach knapp 8 stunden sind wir in Lago Agrio angekommen. wir haben uns ein Hotel gesucht und ein feines nachtessen genehmigt.

am naechsten morgen ging es dann los. nach 3 stunden busfahrt und 2 stunden in einem motorisierten Kanu kamen wir in unserem Camp "Payaguaje" an. wir haben es uns in den Cabaños "bequem" gemacht und schon mal das 1. mittagessen geniessen duerfen. die Cabaños sind einfach ausgeruested, ein Bett mit Moskitonetz und ein privates WC, alles offen zur Natur. dem entsprechend hatte man auch oft Gesellschaft von irgendwelchen kriechenden Tierchen. Bevor man seine schuhe anzog, musste man immer zuerst nach Kakerlaken und spinnen kontrollieren. oder bevor man sich auf die Toilette setzte, musste man den Ring zuerst von riesigen ameisen befreien. oder wenn man nachts kleine schritte auf dem holz hinter dem kopf hoert, dann waren das keine maeuse, sondern Taranteln, welche auf Nahrungssuche waren. drei Naechte und vier Tage dauerte das Abenteuer. auf dem Programm standen Wanderungen durch den Jungel, inkl. Tarzan spielen, Ameisen "schlecken", Kriegsbemalungen, Jungelueberlebungstips und vieles mehr, schwimmen im Cuyabeno Fluss mit "Rosa Fluss Delphinen" und Anakondas, Piraña fischen, Besuch eines Schamanes mit erklaerungen zu diversen Heilmitteln aus dem Jungel und Kanuausfluege frueh morgens um bunte Voegel zu beobachten. natuerlich haben wir auch viele Affen beobachten koennten, wie sie von Baum zu Baum schwingen.

Quito

Nach vier Tagen im Jungel war ich froh, wieder nach Quito zurueck zu kehren. Im hostal habe ich Mark, den Kiwi, wieder getroffen. er wollte am naechsten tag nach Baños, da habe ich mich ihm doch spontan angeschlossen. mir hat es das letzte mal so gefallen und es gab noch so vieles zu sehen.

Baños

inzischen war der Vulkan Tungurahua ausgebrochen und hat einige Doerfer richtung Riobamba ausgeloescht. in Baños selber ist aber nichts passiert, ein keilfoermiger Berg schuetzt das Dorf vor Lava, jedoch hatten sie auch etwas staub abbekommen. befor man in Baños erreicht, fuehrt die strasse allerdings direkt "ueber" einen 7 meter hohen Lava/Schlamm strom vom Vulkan (die strasse wurde verschuettet und so haben sie einfach eine "neue" strasse ueber den strom "gebaut"). ziemlich eindruecklich!

wir haben eine Wanderung zum "Mirador de la Virgen del Agua Santa" mit der Hostalhuendin "Gringa" gemacht und eine Biketour der Strasse der Wasserfaelle entlang richtung Puyo und natuerlich durfte ein bad in den HotSprings wieder nicht fehlen. Auch haben wir die Basilica besucht, wo man Gemaelde mit abstrakten malereien findet, wo die "Virgen del Agua Santa" Menschen vor schlimmen ereignissen rettet, so wie Autounfaelle oder Braende.

Quito

zum vierten mal zurueck in Quito! dieses mal wollte ich die Can. Embassy besuchen, um zu versuchen ein Arbeitsvisum fuer Canada zu bekommen. aber dies ist nicht so einfach. die Botschaft gibt kein Visum ohne Arbeitsvertrag und die Arbeitgeber machen keinen Arbeitsvertrag ohne Visum. man sieht, nicht ganz einfach Situation.

Otavalo

somit habe ich ohne Erfolg auf der Can. Botschaft meine Reise richtung Norden fortgesetzt. Otavalo ist eine Stadt im Norden von Ecuador, eingebettet in einem Tal und umrahmt von drei Vulkanen, Imbabura, Cotacachi und Mojanda. Otavalo ist beruehmt fuer seinen Markt, welcher speziell am Samstag von hunderten Touristen aufgesucht wird. in den 1. zwei wochen vom September wird "fiesta del Yamor" durchgefuehrt. ich hatte das glueck, dass ich gerade zur eroeffnung da war. es gab eine grosse Parade mit bundgeschmueckten Wagen mit huebschen frauen drauf, div. Folksgruppen tanzten durch die Strassen, Feuerwerke, Musik ueberall und natuerlich viel Yamor, ein nichtalkoholisches Getraenk aus 7 verschiedenen Mais sorten.

da ich schon am freitag da war, habe ich die ruhe ausgenutzt und mir meine Taschen schon mal vollgeschlagen. am samstag waren die preise dann auch doppelt so hoch und man kam kaum noch durch die strassen. wir sind um halb sieben aus dem bett gekraxelt und haben uns den Tiermarkt angeschaut. natuerlich wollte ich mir kein Schwein, keine Kuh, kein Huhn oder sonst ein vierbeiniges Tier kaufen, aber es war einfach sehr interessant wie es da zu und her ging.

Abends haben wir das fest genossen und sind anschliessend Salsa tanzen gegangen! Ich habe meinen letzten abend in Ecuador in vollen zuegen genossen...

Posted by chrisarosa 6:22 PM Archived in Ecuador

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