A Travellerspoint blog

Apr 2006

Buenos Aires I

deutsch

bereits eine woche ist vergangen, seit ich die schweiz verlassen habe. nur
schon ueber die eine woche koennte ich einen roman schreiben.

ich beginne mal am donnerstag 6. april 2006, einchecken am flughafen:
alles verlief supi bis auf dass ich keinen nachweis hatte, wann ich aus
argentinien ausreisen werde. so musst ich ein fiktives ticket nach uruguay
kaufen. was ich im nachhinein aber gar nicht gebraucht haette. die von
der Britsh Airways sagten mir, dass ich das geld wieder zurueck kriege, mal
hoffen.
ich hatte einen super lieben abschied am flughafen von ein paar freunden und
familie. es war nicht leicht wirklich zu gehen...
der flug nach london ging puenktklich los. umsteigen in LHR war kein problem
und der weiterflug nach buenos aires verlief auch ohne problem. ein nettes
aelteres ehepaar sass neben mir und schon nach fuenf minuten wusste ich
ueber ihr ganzes leben bescheid. zum glueck verteilten sie bald kopfhoerer
und die filme begannen. nach 19 stunden reisezeit bin ich endlich in Buenos
Aires angekommen, sammt gepaeck!! ich wurde mit einem taxi zu meiner
homestay-family gebracht und konnte so schon mal den suedamerikanischen
fahrstiehl kennenlernen. "zu hause" angekommen, wurde ich von meiner "mami"
und katze mona nett begruesst. zuerst einmal
duschen und dann eine kleine tour durch Buenos Aires.

"mein appartment" befindet sich in einer schoenen und sicheren
nachbarschaft, so kann ich also auch nachts alleine nach hause...

am samstag bin ich mit der metro in die stadt gefahren und habe die
fussgaengerzone begutachtet. ein shopping paradies!! natuerlich habe ich
mich auch den sehenswuerdigkeiten gewidmet. unterwegs habe ich dann schon
meine erste bekanntschaft gemacht, nicole aus deutschland. wir haben uns
zusammen die stadt angeschaut und uns fuer den abend verabredet. wir haben
ein "milonga" besucht, Tango-tanzabend. war sehr interessant, richtig "old
fashion". maenner sitzen rechts, frauen sitzen links, maenner begutachten
die frauen und fordern sie per blickkontakt zum tanz auf, nicken ja, kopf
wegdrehen nein. man trifft sich dann auf der tanzflaeche und tanzt 4 lieder
miteinander.

am sonntag bin ich in den botanischen garten und habe Carlo, einen Freund
aus der Schweiz, getroffen. es gibt also auch ruhige flecken in dieser
riesigen stadt.

Montag mein 1. schultag. um 7 aufstehen und eine halbe stunde zur schule
laufen. 8uhr einstufungstest, was bei mir nicht noetig war, weil ich sowieso
zu den totalen beginnern zaehle. die meisten schueler kommen aus den USA und
England. es hat noch ein paar australier, neuseelaender, deutsche,
oeterreicher, hollaender und schweizer natuerlich. meistens wird jedoch
englisch gesprochen. meine klasse besteht aus 2 englaenderinnen, 2
amerikanerinnen und ich. die meisten gruppen sind so klein, was ich relativ
gut finde, man lernt so viel mehr. ich gebe mir auch muehe die sprache so
schnell wie moeglich zu lernen, ich moechte mich auf meiner reise ja auch
mit den einheimischen unterhalten koennen.
von der schule aus werden sehr viele aktivitaeten angeboten. ich war jeden
abend unterwegs, montag stadtrundgang mit anschliessendem abendessen.
dienstag BBQ in der schule, mittwoch tangokurs, donnerstag bowling und heute
ist wie ueberall feiertag. die stadt platzt fast aus allen naehten. man
kommt fast nicht durch die strassen.

morgens wenn man durch die stadt laeuft, sind alle hausabwarte vor den
tueren die gehwege am reinigen, was auch noetig ist, weil die hier noch
nichts von "robidog" gehoert haben. ich glaube jeder besitzt hier einen hund
und dementsprechend sehen auch die gehwege aus. man muss immer den blick auf
den gehweg richten, weil sonst tritt man nach wenigen metern in die sch... .
da die hundebesitzer keine zeit haben mit ihren hunden gassi zu gehen, gibt
es die "dog-walkers". die gehen von tuer zu tuer und nehmen die hunde
entgegen. sie laufen dann mit einer riesigen hundemeute (die groesste gruppe
die ich bis jetzt gesehen habe, waren 18 hunde!!) durch die gegend.

man muss sich hier an einige neue "regeln" halten. anstehen wird "one by
one" hintereinander und nicht alle auf einem haufen. dinner gibt es meistens
so ab 21uhr. in den ausgang geht man so ab 1uhr und das ist noch frueh.

ansonsten sind die leute sehr freundlich und helfen wo's nur geht.

Posted by chrisarosa 9:27 AM Archived in Argentina Comments (0)

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