A Travellerspoint blog

Oct 2006

rund um Kolumbien

deutsch

Popayan

Wie geht das Sprichwort: wer Feste feiern kann, kann am anderen Morgen auch aufstehen, oder so aehnlich. das habe ich an diesem Sonntag ziemlich heftig gespuehrt. um 6 uhr hat der Wecker in mein Ohr gebruellt. mit etwas Kopfschmerzen und mueden Beinen habe ich mich auf den Weg gemacht. ich habe mich an den Strassenrand gestellt und auf den richtigen Bus gewartet. in Sued Amerika geht das oftmals so, dass man den Bus irgendwo auf der Strasse anhaelt, also Mami, keine Sorge... nach nicht all zu langer Wartezeit ist der Bus dann auch schon gekommen. zum Glueck hatte es noch einen Sitzplatz frei, nach mir standen die Leute im Bus und bei den Fahrkuensten der Latinos wuerde ich das nicht freiwillig machen. im Bus habe ich einen netten aelteren Mann aus Quito mit seinen zwei Enkelkindern kennengelernt. Er wollte sie bis zur Grenze von Columbien begleiten. von Otavalo ging es nach Tulcan, von dort mit dem Taxi bis zur Grenze Ecuador/Columbien, Ausreise- Einreisestempel (diesmal ziemlich fix), mit dem Taxi bis nach Ipiales, verabschieden von "Opa" und von dort mit dem Bus nach Popayan. die Kinder waren auf dem Heimweg nach Cali, somit konnten wir den gleichen Bus nehmen.

Anscheinend soll die Strecke von Ipiales nach Popayan nicht ganz ungefaehrlich sein. ich habe aber nichts von der Gefahr mitbekommen. natuerlich sieht man an jeder Ecke Militaer stehen, aber sonst, nada. etwas aufregendes habe ich aber gesehen. ein in flammen stehender Bus haben wir passiert. die leute sind gerade aus dem Bus gefluechtet aber es sah so aus, als ob niemand verletzt wurde. die Gegend war einmal mehr wunderschoen, man merkt dass man der Karibik naeher kommt.

in Popayan angekommen, habe ich mich in einem huebschen Hostal im kolonial Stil eingequartiert. Da viele öffentliche und private Bauten traditionell weiss angestrichen sind, wird Popayán auch die weisse Stadt (La Ciudad Blanca) genannt. 1983 erlitt Popayán durch ein Erdbeben bedeutende Zerstoerungen. fast 20 Jahre lang wurde am Aufbau der Stadt gearbeitet mit einem bewundernswerten Resultat. Im Hostal habe ich 2 Englaender kennengelernt, welche den Plan hatten nach San Augustin zu fahren. Da ich nicht alleine dahin wollte, konnte ich mich ihnen anschliessen.

San Augustin

Ich dachte nicht, dass es nach Bolivien noch schlimmer werden kann mit den Busfahrten, tja, falsch gedacht. um 7 uhr morgens fuhren wir los, ueber Stock und Stein auf einer schmalen Strasse ging es 6 Stunden lang ziemlich holprig zu und her. einmal habe ich mir die Nase so hefig am vorderen Sitz angeschlagen, dass sie anfing zu bluten. und ich uebertreibe nicht, wenn ich sage dass wir Luftspruenge von min. 40cm gemacht haben. meine Knie waren am naechsten Tag blau und jedes Glied in meinem Koerper schmerzte. im Boden des Buses waren Loecher, aber zum Glueck musste ich nicht noch mit meinen Fuessen angeben wie Fred Feuerstein. Auch von dieser Strecke wird gesagt, dass es gefaehrlich ist, wegen den Guerrillas, aber ich denke, dass die Busfahrt um einiges gefaehrlicher ist! Ein unvergessliches Abenteuer!

Endlich in San Augustin angekommen, haben wir uns erkundigt, was zu machen ist. wir haben eine Jeep-tour fuer den folgenden Tag gebucht und sind nachmittags in den lokalen "Parque Arqueologico".

San Agustín, ein malerisches Staedtchen in den gruenen Huegeln zu Fuessen der Anden, ist durch die vielen mysterioesen Statuen und Felsskulpturen frueherer Kulturen bekannt geworden. Die mit einfachsten Werkzeugen hergestellten Skulpturen stammen aus der Zeit 500 vor bis 1000 nach Christus. Vier bis fuenfhundert Goetter und mythische Tierfiguren finden sich auf beiden Seiten des Rio Magdalena bei San Agustin. Die wichtigsten davon in einem archaeologischen Park, ausserhalb des 1730m hoch gelegenen Staedtchens. San Agustín ist auch bekannt für die wunderschoene Natur mit tosenden Wasserfaellen in der Umgebung, darunter der Salto de Mortiño und Salto de Bordones, der groesste Wasserfall Kolumbiens und zweitgroesste des Kontinents.

Auf unserer Jeeptour haben wir "El Estrecho", die schmalste Stelle des Rio Magdalena, "Obando", eine Zucker"fabrik", "Alto de los Idolos", "San Jose de Isnos", "Alto de las Piedras", "Salto de Bordones" und "Salto del Mortiño" besucht. Es war sehr interessant zu sehen, wie sie aus dem Zuckerrohr, Zucker gewinnen. wir durften sogar etwas mithelfen und dann natuerlich den frischen Zucker probieren. ich glaube, dass ich noch nie so was suesses gegessen habe! unterwegs machten wir halt fuer einen "kleinen Drink". wir bekamen Guarapo serviert (Zuckergetraenk mit Alkohol, nachdem das Zuckerrohr gepresst wird, entsteht ein Saft. um daraus festen Zucker zu gewinnen muss man diesen erhitzen. wenn man den Saft aber 4 Tage gaeren laesst, entsteht Guarapo.) wir lernten auch noch ein nationales Spiel namens "Tejo" oder auch "Turmeke". man wirft aus der Distanz einen Bleidiskus und versucht in einem Kasten voll mit festem Schlamm 2 pinke Dreiecke, gefuellt mit Dynamit, zu treffen. wer naeher dran ist oder sogar die Dreiecke trifft, kriegt mehr/am meisten punkte. und wenn man das Spiel auch noch etwas beschwipst spielt, ist das ziemlich lustig... Andern Tags fruehmorgens ging es dann auch schon wieder zurueck nach Popayan. Diesmal durften wir die Fahrt auch noch im stroemenden Regen machen. Abwechslung muss sein...
Nach dem wir in Popayan unsere Rucksaecke gefasst und uns mit einem feinen "Baby-Beef" verstaerkt hatten, ging es weiter nach Cali.

Cali

Santiago de Cali ist nach der Einwohnerzahl die zweitgroesste Stadt des Landes. Cali bildet das oekonomische, industrielle und landwirtschaftliche Zentrum im Suedwesten Kolumbiens. Mit der Gruendung 1536 ist Cali eine der aeltesten Staedte Amerikas. Sie wird auch die "Hauptstadt des Salsa" genannt. Auch sollen hier die schoensten Frauen des Landes wohnen... Cali ist vorallem fuer seinen Ausgang bekannt. wir haben das Nachtleben ausgetestet, ich wurde aber nicht davon ueberzeugt, sowohl vom Nachtleben und den anscheinend schoensten Frauen...

Salento

Von Cali ging es weiter ueber Armenia nach Salento. Dieses typische kolumbianische Doerfchen liegt in mitten der Kaffeezone. Abends sind wir fein essen gegangen, frische Forelle in einer Knoblauchsauce! einfach himmlisch! am naechsten Morgen haben wir zuerst einen Aussichtspunkt im Dorf besucht und dann ging es zu Fuss durch den wunderschoenen tropischen Wald zu einer Kaffeeplantage. Don Raul, mit typischem Farmergesicht, hat uns auf seiner Plantage rumgefuehrt und alles genau erklaert. nicht nur Kaffeebohnen baut er hier an, aber auch Orangen, Ananas, Aepfel, Bananen und vieles mehr. am schluss hat er uns gezeigt, wie der Kaffee getrocknet und geroestet wird und natuerlich durften wir auch frischen Kaffee kosten. ja, auch ich als Nicht-Kaffeetrinker habe es probiert. aber es schmeckt mir immer noch nicht.

Bogota

Von Salento ging es nach Bogota. ich hatte Begleitung von einem Englaender, somit war die Busfahrt nicht ganz so langweilig. Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens. Mit ihren 6,8 Millionen Einwohnern in der eigentlichen Stadt und 7,9 Millionen in der Agglomeration, ist sie die groesste Stadt Kolumbiens und ausserdem eine der am schnellsten wachsenden Metropolen Suedamerikas und an 34. Stelle der groessten Staedte der Welt. Die Stadt ist Verkehrsknotenpunkt sowie wichtigstes Wirtschafts- und Kulturzentrum des Landes mit Universitaeten, Hochschulen, Museen und Baudenkmaelern. Wer etwas in F1 interessiert ist, weiss dass Juan Pablo Montoya in Bogota geboren wurde.

Ich habe mich wieder mal zu einem Museeumbesuch durchgerungen. das Museo del Oro gehoert zu den wichtigsten Museen der Stadt. Es beherbergt mit 38000 Exponaten die weltweit wichtigste Sammlung praekolumbischer Goldkunstwerke. In einem 360-Grad-Schaufenster sind mehrere Tausend goldene Sonnen, Pflanzen und Tierfiguren, die im Dunkeln leuchten, in kuenstliche Landschaften eingebettet. Viele der Exponate stammen von der sogenannten Eldorado-Lagune von Guatavita. Dort fanden die Konquistadoren im Jahre 1560 zahlreiche Tierarten aus Gold: Affen, Fische, Kroeten und auch einen Kaiman.
Ich habe diverse Reisebueros aufgesucht um einen Flug nach Los Angeles zu buchen. Schlussendlich bin in fuendig geworden und bin nun auch noch Studentin an der Uni von Bogota. So bekam ich einen guenstigeren Flugtarif. so funktioniert das in Sued Amerika...
Im Hostal Sue hatte ich einer meiner besten Zeiten. wir haben alle zusammen das Nachtleben genossen und haben viel zusammen gekocht.

Medellin

Die Stadt ist beruehmt fuer ihre Gartenanlagen, ihre Blumen und die Vielfalt der Orchideen, die dort heimisch sind. Deswegen hat sie auch den Beinamen Capital de las Flores (Hauptstadt der Blumen). Einmal im Jahr gibt es im August ein Blumenfest, was ich aber verpasst habe. Die Stadt entwickelte sich erst in den 30er Jahren zu einem wichtigen Industriezentrum. Seit den 80er Jahren leidet das oeffentliche Leben der Stadt unter der Drogenmafia des Medellín-Kartells, das eine fuehrende Rolle im weltweiten Handel mit Kokain einnahm. Medellín verfuegt als einzige Stadt in Kolumbien mit einer 1995 eingeweihten Hochbahn ueber ein effizientes Massenverkehrsmittel, das die Stadt mit ihrer Umgebung verbindet.
Einmal mehr habe ich ein super Hostal erwischt und eine super Bande. Als Ersatz fuer das Blumenfest habe ich dafuer das Fest "Amor y Amistad" miterlebt. Sehr aehnlich zum Valentinstag. Abends als wir weggingen, sah man ueberall Herzen und die Damen wurden extra nett behandelt... Am Samstag fuhren wir alle zusammen mit der Metro in den nahe gelegenen Wasserpark. Hatte Spass gemacht, mal was anderes auf meiner Reise und mal wieder sich wie kleine Kinder benehmen. Am Sonntag Abend hatten wir wieder mal ein BBQ. Die Jungs hatten ein Wettrennen mit wer das dickste Steak auf dem Feuer hatte. einige verdrueckten 700g Steaks!!

Cartagena

Ueber Nacht ging es mit dem Bus nach Cartagena. Die Stadt wurde am 1. Juni 1533 durch Pedro de Heredia gegruendet. Sie gilt als eine der ersten spanischen Stadtgruendungen im Norden Suedamerikas und erfuhr ein schnelles Wachstum als wichtiger Hafen fuer die Schifffahrt des Kontinents. Aus diesem Grund wurde Cartagena haeufig von Piraten attackiert und mehrfach gepluendert, so zum Beispiel 1544, 1560 und 1588 durch Sir Francis Drake, 1697 von franzoesischen Piraten. Nach seinem Einfall befestigten die Bewohner die Stadt mit einem 11 km langen Schutzwall und die riesige Wehranlage San Felipe. Die Einfahrt in die Bucht saeumen zwei Forts, San José und San Fernando, an denen schwer vorbeizukommen war. Cartagena ist die Stadt mit den meisten Touristen und nicht zuletzt wegen der geografischen Lage die sicherste und bestbewachte Stadt in Kolumbien. Vom bewaffneten Konflikt zwischen Militaer, Paramilitaers und Guerilla ist Cartagena kaum betroffen. Das komplett ummauerte alte Stadtzentrum wurde 1959 zum nationalen Kulturerbe erkleart und ist seit 1984 UNESCO-Weltkulturerbe. Alljaehrlich findet hier der nationale Schoenheitswettbewerb "Miss Colombia" statt, eine Veranstaltung, die fuer viele Kolumbianer wichtiger ist als die Wahl des Praesidenten. Durch die engen Gassen kann die Hitze kaum entweichen und so staut sich die waerme. Ich habe das besonders gespuehrt und hatte am abend einen kleinen Hitzeschlag.

Taganga

Ich fluechtete von der Hitze in Cartagena. Mit dem Bus ging es ueber Barranquilla und Santa Marta nach Taganga, einem kleinen Fischerdorf in einer karibischen Bucht am Meer. Das Dorf und der Strand selber haben mich nicht so fasziniert, aber das Hostel war ein kleines Paradies. Mit Blick auf das Meer habe ich einige Stunden "nichts tun" im schatten der Baueme verbracht. Aber ganz faul war ich auch nicht. ich habe einen Advanced PADI Tauchkurs gemacht. Ich durfte einige super schoene Tauchgaenge erleben. Mein Favorit war der Wracktauchgang. Auf 30 Meter tiefe befand sich ein gesunkenes Schiff, etwa 30 Meter lang. Es wird gesagt, dass es ein Drogenschiff war... macht es doch interessanter! Wir konnten sogar in das Schiff rein, uhh spannend!

Bogota, meine letzte Station in Sued Amerika!!

Von Taganga ging es das letzte mal mit dem Bus ueber Nacht nach Bogota zurueck. Wieder ins Hostal Sue und alte bekannte Gesichter getroffen, welche sich bis jetzt noch nicht von Bogota trennen konnten. Meine letzten Tage hatten sich langsam gezaehlt in Sued Amerika. Auf dem Programm standen ein weiterer Besuch im Museo Botero, wo ausser einer Vielzahl von Werken von Fernando Botero auch anderer Künstler wie Picasso, Miró, Edgar Degas und Claude Monet zu sehen sind und anschliessend Plaza Bolívar, welcher von drei grossen Gebaeudekomplexen dominiert wird: "Catedral Primada", dem "Capitolio Nacional" mit einer maechtigen Saeulenhalle und der "Alcaldía de Bogotá". Der Betonbau des Justizpalasts, der die Nordseite der Plaza Bolívar einnimmt, erinnert daran, dass sich dort 1985 dramatische Szenen abgespielt haben. Denn der fruehere Justizpalast war in einer spektakulaeren Aktion von Guerilleros besetzt worden, die sich dort mit mehreren Geiseln verschanzten, woraufhin der Palast derart zerschossen wurde, dass ein Neubau an gleicher Stelle errichtet wurde.
Auch kam das Nachtleben im Bogota nicht zu kurz. ich habe meine letzten Tage in Sued Amerika sehr genossen. Am 5. Oktober ging mein Flug nach Los Angeles. War nicht ganz einfach, Columbien und somit auch Sued Amerika zu verlassen. Ein paar "Traenli" sammelten sich an, aber ich werde bestimmt wieder einmal zurueckkehren!

Fast exakt 6 Monate auf den Tag habe ich auf diesem fantastischen Kontinent verbringen duerfen. Ich hatte eine super Zeit und werde diese sicher nie vergessen. Ich kann eine Reise nach Sued Amerika nur jedem empfehlen! Auch an allein reisende Maedels, ich hatte nie das Gefuehl nicht sicher zu sein! Das Glueck stand auch auf meiner Seite!

Fazit:

Argentinien
+ Steak, unschlagbar
- Portemonnaie geklaut in Buenas Aires

Chile
+ Valparaiso, schoenste und verrueckteste Stadt
- am meisten Regen

Bolivien
+ billigste Reiseland
- kaeltesten Temperaturen

Peru
+ einmaliges Machu Picchu
- unfreundliche Menschen

Ecuador
+ Galapagos und Vulkan Tungurahua
- $US Doller

Columbien
+ nettesten Leute
- das Ende meiner Sued Amerika Reise!!

Posted by chrisarosa 3:41 PM Archived in Colombia Comments (0)

around Ecuador

english

and here is the 6th travelreport...

Ecuador - Vilcabamba

after 4 days of doing nothing in Mancora i crossed over the border to Ecuador. after 2 hours on a minibus i got droped off at the border of Peru, 1 hour in a line for the departure stamp, further with a "mototaxi" to the border of Peru-Ecuador, by foot to the busstation, with a bus to the border of Ecuador, 1 1/2 hours in a line again for the entry stamp. "my" bus didn't want to wait, so i had to find an other bus. while i was waiting in the line i met 2 israelis, so i had some company on the bus ride to Vilcabamba. the ride was beautiful, right through the jungle. just one thing was very annoying , they played a song from "Scooter", a german techno band!
Vilcabamba, a place to relaxe. the locals get over a 100 years old and they are still very fit. once more i went on a horsetrip with a nice girl from the US and i had some beautiful days around Vilcabamba.

Cuenca

on the 29.07.06 i drove with the bus to Cuenca. visits of churches and museums had do be done here. also the Panama-hat-factory had to be done! did you know that the Panamahat is made in Ecuador and not in Panama?!

Puerto Lopez

my goal here was to see at least one whale. well, at the end i saw much more then one! they didn't care about us and were playing along, flying in gthe air and holding their tail fins up. totaly happy i ruturned to Puerto Lopez and a long walk along the beach followed. to go for swim it was a bit cold, so i skiped that.

Guayaquil

>>from the coast i headed towards Guayaquil, the biggest city of Ecuador. i stood here only for a night, i didn't like the city to much and after my search for a tour to the Galapagos also wasn't positiv, there was nothing to hold me here.

Baños

through beautiful landscape with lots of Banana-plantations and after 6 hours on the bus i came to Baños. Baños is located directly beneath the Vulcano Tungurahua, but the town is protected by a wedge-shaped mountain just before the vulcano. the locals belief that the "Virgen de Agua Santa" is protecting the town from the Vulcano.
wouw, here i like it, were my first thoughts. i got a good tip for a hostel, so i landed in one of the best hostels on my whole trip. the best beds, the best showers and this all for a little of money. Paul, the host, is a fan of exotic animals (check my photos) and was very helpfull with information and telling stories. his dog "Gringa" accompanied me on walks around the area. of course you could find here aswell hotsprings which i visited. i didn't miss the chance to go on a "canyoning" tour with 2 belgians and 2 colombians. oh, that was fun!! and now my best experience: at night i took a taxi with to americans siblings and an israeli up the hill opposite the vulcano. unforgettable adventure! we were sitting there drinking beer and watching the vulcano having little eruptions every 2 to 3 minutes. Lava and smoke was escaping the vulcano and we were so close watching all of this and the sound of it...

Quito

the street (also referred to the street of the vulcanos) from Baños to Quito goes along the vulcano Cotopaxi. after the vulcano Chimborazo the 2nd highest in the country (5897 a.s.l.). Quito it self is located on 2850 a.s.l. . i booked in a hostel in the old town and went afterwards to the new town to book my Galapagos tour (meanwhile i found a tour on the internet). in the evening we had a BBQ at the hostel and we were dancing salsa. the next day i went with a Kiwi, Mark, around the old town. we climed all 4 towers of the basilica from where you have a beatiful view over the city. afterwards we went to the "plaza de la Independencia" and to the church "la Compañia". appertently theys say that they have more then 7 tonnes of gold in there!! it looks also a big kitschy... at night i met with the siblings from the US and we went out for mexican food and had a look around the new town for nightlife. on saturday we all went by bus to the center of the earth (el mitad del mundo). there you find the line of the equator and they show you some tricks. very interesting!

Galapagos

yes, mis amigos, i went to the Galapagos!! on sunday, 13.08.06 my flight went from Quito to Baltra. there i boarded a boat named "Rumba". additional to the crew (which were 5 chicos), 10 persons fit. our guide was already 67 years old but still very fit. i shared my coach with a spanish girl, it was a bit narrow but for a week just fine. our first stop was "Bachas Beach" on the Isla Santa Cruz. there we found rusti boots in the sand and we discovered the first animals: peicans, iguanas, flamingos, blue footed boobies and much more birds, which i can't remember the names of. afterwards we drove to the "Canal de Itabaca" and we spend a quiet night there.

early in the morning our next destination was Islas Plaza and Isla Santa Fè (Isla Barrington) where we first met with sea lions. on the Isla Plaza we sadly witnessed a not so beautiful sight. we saw a sea lion which likely got hit by a boot and the half of his body was missing. the poor thing was still alive! but after our tour around the island it was gone... after dinner we left Isla Santa Fè and over night we went further to Isla Española (Isla Hood). we all had to fight with the seasickness and all the good food came out again (sorry...). well, we lerned from that and from now on we always took the pills 2 hours before!

we visited Punta Suàrez and the Bahia Gardner and of course we didn't miss some snorkeling. the under-water-world is fantastic!! hundreds of fishes, turtles, manta rays and reef-sharks. and of course we were swimming and playing all the time with the sea lions. amazing!!

at night we went on to Isla Santa Marià (Isla Floreana). after we snorkeled at "Corona del Diablo" (Krone des Teufels), we went on to Bahia de los Correos (Post-Bucht). there you can deposit a postcard and in return take an other one with you (from your own country). you take it home and send it from there. funny thing, but you just don't know if your card ever arrives. after everybody chose a card we climed in a Lavatunnel. it was pitch-black in there! they assume that pirates used as hideout...exciting! in the afternoon we drove towards Isla Santa Cruz, where we arrived in the late afternoon at the harbor Puerto Ayora. after dinner we went in to town to get some drinks and play some pool.
the next morning we visited the "Charles Darwin Station". there you can learn alot about turtles. in the afternoon we drove to the middle of the island and could observe huge free living turtles. we visited an other lavatunnel and two big holes, which emerged from a volcanic eruption.

over night our journey went on to Isla Ràbida. afterwards we went to Isla Santiago (Isla James) where we visited Bahia James and the Bahia Sulivan. at the last Bahia we walked over a huge lava flow and we could discover bizarre forms and figures. from the Sulvian Bay we went to Isla Bartolomè where you felt like on the moon. over Islas Daphne Mayor and Menor we drove to Isla Seymour where we spend our last night.

the last day was already here. we walked around the island and saw the birds "Fregata magnificens". then the boat took us back to Isla Baltra where we took the plane back to Quito

conclusion: the trip was worth it, but it is not that cheap! the food was top! the crew was very nice and looked after us very well. the other guests on the boat were very friendly and we had a great time together. but if you expect to be alone on the islands, then you are wrong. it is very touristy.

Quito

back to Quito, i booked into the hostel again in the old town together with the 2 american girls. the next day we went into new town to book a tour to the jungle. a british boy joined us. the 4 of us were running around to organize everything. yes, we wanted to be prepared!

Cuyabeno Reserve

we drove with the bus from Quito to Lago Agrio. the driver must have been related to Michael Schumacher, then he was racing the bus. for some passengers was that to much and so there was bad odor floating through the air. legs high, backpack on the knees and not to deep inhale. after about 8 hours we arrived in Lago Agrio. the next morning we took of, after 3 hours by bus and 2 hours by a motorized canoe we arrived at the camp "Payaguaje". i shared the "cabaño" with the english guy, very basic but enough to survive, a bed with mosquito net and a privat toilet, everything open to the nature. after inspecting the cabaño we had our first terrific meal out in the jungle.
because the cabaños are open to the nature you have often company of creeping animals. before you get your shoes on, you always have to check for cockroaches and spiders. or before you sit down on the toilet you had to clear the ring of huge ants. or when you hear in the night little steps behinde your head on the wood, then this are no mice but tarantulas which are out looking for some food. good luck we are not on their menu! 3 nights and 4 days this adventure lasted. on the program were hikes through the jungle, incl. playing Tarzan, to "lick" ants, war painting, survival tips and alot more, swiming in the Cuyabeno river with "pink river dolphins" and anacondas, piraña fishing, visit of a shaman with explanations to several "medicaments" of the jungle and canoe trips early in the morning with lots of bird watching. of course we saw also alot of monkeys which swung them from tree to tree.

Quito

after 4 days in the jungle i was happy to go back to Quito. at the hostal i met with Mark, the Kiwi. he wanted to go to Baños, so we went there together. the last time i liked it so much, so i wanted to go back...

Baños

in the meantime the vulcano Tungurahua erupted and destroyed some little villages towards Riobamba. in Baños it self nothing happend then the wedge-shaped mountain protects it however they got also some dust. before you get to Baños the "new" road although goes directly over 7meter high of lava/mud. prette impressive!
we went on an other hike with "Gringa" to the "Mirador de la Virgen del Auga Santa" and we made a bike-tour down the street towards Puyo on the road of the waterfalls. and of course a visit to the hot springs couldn't be missing! also we visited the basilica, where you can see abstract pictures of people who got safed by "Virgen del Auga Santa" so as car accidents or burnings.

Quito

for the 4th time i went back to Quito! this time i wanted to check out the canadian embassy, to try to get a working visa. but this is not to easy. the embassy gives no visa without a joboffer and the employer dosn't give a joboffer without a visa. you sea, not that easy!

Otavalo

so without any luck at the can. embassy i continued my trip to the north. Otavalo is a city in the north of Ecuador imbedded in a dale surrounded with the vulcanos Imbabura, Cotacachi and Mojanda. Otavalo is famous for its market, which especially on saturday gets packed with hundrets of tourists. the first two weeks of Septembre they have "fiesta del Yamor". i was lucky to be there for the opening. there was a big parade with colorful decorated trucks with good looking ladys on top. various ethnic groups danced through the street, fireworks, music all over and of course lots of Yamor, a non alcoholic drink made out of 7 different kinds of corn. because i was already here on friday i took the change to check out the marked "in peace". well, when i wanted i could have bought the whole marked, but where should i put everything?! i already had to buy an extra bag, to put in all the souvenirs.
on saturday we got up at 6.30am and went to the animal market. of course i didn't want to buy any pig, cow, chicken or any other animal, but it was very interesting to watch them all. after we went to the "normal" market. the prices were twice as much and you hardly could move through the streets.
at nigth we enjoyed the party and went out for some Salsa dancing. i enjoyed my last night in Ecuador very much!

the next travelogue will be over my adventures in Columbia... so stay tuned...

Posted by chrisarosa 3:22 PM Archived in Ecuador Comments (0)

rund um Ecuador

deutsch

Vilcabamba

nach vier tagen nichts tun in Mancora bin ich in Ecuador eingereist. nach einer 2 stuendigen busfahrt wurde ich am zoll von Peru abgeliefert. 1 stunde schlangen stehen fuer den ausreisestempel, weiter mit einem mototaxi bis zur grenze Peru-Ecuador, zu fuss bis zur busstation, mit dem bus bis zum zoll Ecuador, 1 1/2 stunden schlangestehen fuer den einreisestempel. mein bus wollte nicht warten. so musste ich mir einen neuen suchen. beim schlangestehen habe ich mich mit 2 israelis angefreundet, mit welchen ich dann nach Vilcabamba gefahren bin. die busfahrt war sehr schoen, mitten durch den Jungle. nur eins hat gestoert, die haben doch tatsaechlich einen song von "Scooter" im radio gespielt!!
Vilcabamba, ein ort zum ausspannen. die einheimischen werden hier ueber 100 und sind auch im hohen alter noch topfit. einmal mehr habe ich mich auf einen gaul geschwungen und hatte einige super schoene tage in der umgebung von Vilcabamba.

Cuenca

am 29.07.06 bin ich mit dem bus weiter nach Cuenca. ein paar kirchen- und museumbesuche sind hier unumgaenglich. auch die Panama-hut-Fabrik steht hier auf dem pflichtprogramm. habt ihr gewusst, dass der Panamahut von Ecuador kommt und nicht von Panama?!

Puerto Lopez

mein ziel hier war es mindestens einen Wal zu sehen. ich wurde nicht nur mit einem wal belohnt! wir haben ganze horden gesichtet! und die haben sich durch uns nicht stoeren lassen. freudige "luftspruenge" und "schwaenzchen" in die hoehe "en mass"! total zufrieden bin ich wieder nach puerto lopez zurueck gekehrt. einen langen spaziergang am strand habe ich mir nicht entgehenlassen, aber mit einem schwum im meer musste ich leider passen. war etwas kalt...

Guayaquil

von der kueste ging es richtung Guayaquil, die groesste stadt von Ecuador. ich habe dann auch nur eine nacht hier verbracht. hat mir gar nicht gefallen und nachdem ich auf der suche nach einer tour auf die Galapagos auch nicht fuendig wurde, hats mich schnell weitergezogen.

Baños

durch eine wunderschoene landschaft mir vielen Banaen-Plantagen und nach 6 stunden busfahrt kam ich in Baños an. Baños liegt direkt unter dem Vulkan Tungurahua. aber ist durch einen kleineren keilartigen berg davor geschuetzt. die Einheimischen glauben auch daran, dass die "Virgen de Agua Santa" sie vor dem Vulkan schuetzt.
wouw! hier gefaellts mir, war mein erster gedanke! ich hatte einen guten tip fuer ein hostel gekriegt, welche ich dann auch befolgt habe. eines der schoensten hostels und eines der guenstigsten auf meiner reise. Paul der besitzer, ein fan von exotischen tierchen (siehe meine fotos) war auch sehr hilfsbereit und hatte viele geschichten zu erzaehlen. sein hund "Gringa" hat mich auf wanderungen begleitet. natuertlich hat es hier auch wieder heisse quellen, welche ich natuerlich besucht habe. eine canyoning tour mit 2 belgier und 2 kolumbianerinnen habe ich mir nicht entgehenlassen, oh that was fun! und jetzt zum besten erlebnis: ich habe mir nachts mit 2 amis und einem israeli ein taxi auf den gegen-ueberliegenden berg des Vulkans Tungurahua geteilt. ein unvergessliches erlebnis. alle 2-3 minuten gab es eine kleine eruption mit lava und rauch. unglaublich, das grollen des vulkans zu hoeren und dann die lava...

Quito

die strasse (auch strasse der Vulkane genannt) von Baños nach Quito fuehrt am Vulkan Cotopaxi vorbei. nach dem Chimborazo Vulkan, der 2. hoechste im lande (5897m.u.m.)! Quito selber liegt auf 2850m.u.m. ich habe mich in der altstadt einquartiert und bin anschliessend meine reise nach Galapagos bestaetigen geganen! abends im hostel gegessen und etwas salsa getanzt. am naechsten tag habe ich mit einem Kiwi, Mark, die altstadt erkundigt. wir haben alle vier tuerme der Basilica bestiegen, von wo man eine wunderschoene aussicht auf Qutio hat. danach kam "Plaza de la Independencia" und die Kirche "la Compañia" dran. anscheinend soll es da 7 tonnen gold drin haben. es sieht schon ziemlich kitschig aus. abends sind wir mit den zwei amis in der neustadt essen gegangen und haben das nachtleben etwas genossen. am Samstag sind wir eine stunde mit dem bus zum Zentrum der Erde (el mitad del mundo) gefahren. dort fuehrt der Aequator vorbei und es werden einem div. Tricks gezeigt. sehr interessant!

Galapagos

ja, meine lieben, ich war auf den Galapagos!! am Sonntag, 13.08.06 ging es mit dem Flugzeug von Quito nach Baltra. dort habe ich ein Boot mit dem Namen "Rumba" bestiegen wo zusaetzlich zur Crew 10 personen platz haben. die Crew bestand aus 5 chicos. unser Guide ist schon 67 jahre jung, aber immer noch topfit. ich habe mit einer spanieren die kabine geteilt, war etwas eng, aber es genuegte. unser 1. stop war die Bachas Beach auf der Isla Santa Cruz. dort haben wir ganz verrostete boote im sand gefunden und haben unsere ersten tierchen entdeckt. Pelikane, Iguanas, Flamingos, Blaufusstoelpel und div. weitere Vogelarten, welche ich leider nicht mehr alle bei Namen kenne. danach sind wir in den Canal de Itabaca gefahren und haben dort uebernachtet.

frueh morgens ging es richtung Islas Plaza und Isla Santa Fè (Isla Barrington) wo wir dann auch die ersten begegnungen mit den Seeloewen hatten. auf der Isla Plaza wurden wir leider zeugen von einem nicht so schoenen anblick. ein Seeloewe wurde sehrwahrscheinlich von einem boot gestreift und die haelfte seines koerpers war abgefraest. das tierchen lebte noch! nach unserem rundgang war es dann aber verschwunden, keine ahnung was ihm passiert ist...

nach dem abendessen vor der Isla Santa Fè ging es ueber nacht weiter nach Isla Española (Isla Hood). wir hatten alle mit der seekrankheit zu kaempfen und haben das feine essen dem meer gewidmet. wir haben daraus gelernt und nahmen von jetzt an die tabletten immer 2 stunden frueher!
wir haben Punta Suàrez und die Bahia Gardner besucht und natuerlich auch immer leissig geschnorchelt. die unterwasserwelt ist fantastisch! hunderte verschiedene Fische, Schildkroeten, Mantas und Riffhaie. und natuerlich konnte man immer mit den Seeloewen schwimmen und spielen. unbeschreiblich!

in der nacht ging es weiter nach Isla Santa Marià (Isla Floreana). nachdem wir in der "Corona del Diablo" (Krone des Teufels) geschnorchelt haben, sind wir weiter nach Bahia de los Correos (Post-Bucht). Dort kann man eine Karte deponieren und im Gegenzug eine bereits abgegebene mitnehmen (immer vom eigenen land). man nimmt sie nach hause mit und schickt sie dann von dort ab. lustige sache, man weiss einfach nicht, ob die karte jemals ankommt. nachdem jeder eine karte ausgesucht hatte, sind wir in einen Lavatunnel geklettert. es war total dunkel! man vermutet, dass seeraeuber hier ihr versteck hatten... spannend! danach sind wir nachmittags richtung Isla Santa Cruz, wo wir in Puerto Ayora frueh abends ankamen. nach dem abendessen sind wir ins dorf und haben uns ein paar drinks gegoennt.

am morgen haben wir die "Charles Darwin Station" besucht. dort lernt man vieles ueber die verschiedenen Schildkroetenarten. nachmittags sind wir ins landesinnere gefahren und konnten dort riesige Schildkroeten im freien beobachten. wir haben auch nochmals einen Lavatunnel und zwei riesige durch einen Vulkanausbruch entstanden "Loecher" gesehen.

ueber nacht ging es weiter nach Isla Ràbida, dann Isla Saniago (Isla James) wo wir die Bahia James und die Bahia Sulivan besucht haben. in der Bahia Sulivan sind wir ueber einen riesigen Lavastrom gelaufen und haben die skurrilsten formen gesehen. von der Sulivan Bay ging es nach Isla Bartolomè wo man sich wie auf dem Mond vorkommt. ueber Islas Daphne Mayor und Menor fuhren wir zur Isla Seymour wo wir die letzte nacht verbracht haben.

der letzte tag war angebrochen. nachdem wir die letzte Insel (Seymour) angeschaut hatten, wo wir die Fregata magnificens beobachten konnten, ging es dann auch schon wieder zurueck auf die Isla Baltra wo wir mit dem Flugzeug retour nach Qutio flogen!

Fazit: Die Woche hat sich gelohnt, war aber nicht ganz billig! das Essen war 1. klasse auf dem boot! die Crew hat sich sehr bemueht um uns den Aufenthalt so angenehm wir moeglich zu machen. die anderen gaeste auf dem boot waren sehr nett und wir hatten eine lustige zeit!

Quito

zurueck in Quito, habe ich mich wieder in der Altstadt mit zwei ami-girls vom Boot einquartiert. am naechsten tag habe wir eine tour in den Jungle zusammen mit einem GB-Boy gebucht. wir sind dann noch etwas in der stadt rumgerannt um alles fuer den Jungle zu besorgen. wir wollten ja vorbereitet sein!

Cuyabeno Reserve

mit dem Bus sind wir von Quito nach Lago Agrio gefahren. der Fahrer muss mit Michael Schumacher verwandt sein, denn so schnell war ich noch nie in einem bus unterwegs. einigen mitfahrern war das dann auch etwas zu schnell und so stroemte ein leicht saeuerlicher geruch durch den bus. beine hoch, rucksack auf die knie und nicht zu tief durch atmen. nach knapp 8 stunden sind wir in Lago Agrio angekommen. wir haben uns ein Hotel gesucht und ein feines nachtessen genehmigt.

am naechsten morgen ging es dann los. nach 3 stunden busfahrt und 2 stunden in einem motorisierten Kanu kamen wir in unserem Camp "Payaguaje" an. wir haben es uns in den Cabaños "bequem" gemacht und schon mal das 1. mittagessen geniessen duerfen. die Cabaños sind einfach ausgeruested, ein Bett mit Moskitonetz und ein privates WC, alles offen zur Natur. dem entsprechend hatte man auch oft Gesellschaft von irgendwelchen kriechenden Tierchen. Bevor man seine schuhe anzog, musste man immer zuerst nach Kakerlaken und spinnen kontrollieren. oder bevor man sich auf die Toilette setzte, musste man den Ring zuerst von riesigen ameisen befreien. oder wenn man nachts kleine schritte auf dem holz hinter dem kopf hoert, dann waren das keine maeuse, sondern Taranteln, welche auf Nahrungssuche waren. drei Naechte und vier Tage dauerte das Abenteuer. auf dem Programm standen Wanderungen durch den Jungel, inkl. Tarzan spielen, Ameisen "schlecken", Kriegsbemalungen, Jungelueberlebungstips und vieles mehr, schwimmen im Cuyabeno Fluss mit "Rosa Fluss Delphinen" und Anakondas, Piraña fischen, Besuch eines Schamanes mit erklaerungen zu diversen Heilmitteln aus dem Jungel und Kanuausfluege frueh morgens um bunte Voegel zu beobachten. natuerlich haben wir auch viele Affen beobachten koennten, wie sie von Baum zu Baum schwingen.

Quito

Nach vier Tagen im Jungel war ich froh, wieder nach Quito zurueck zu kehren. Im hostal habe ich Mark, den Kiwi, wieder getroffen. er wollte am naechsten tag nach Baños, da habe ich mich ihm doch spontan angeschlossen. mir hat es das letzte mal so gefallen und es gab noch so vieles zu sehen.

Baños

inzischen war der Vulkan Tungurahua ausgebrochen und hat einige Doerfer richtung Riobamba ausgeloescht. in Baños selber ist aber nichts passiert, ein keilfoermiger Berg schuetzt das Dorf vor Lava, jedoch hatten sie auch etwas staub abbekommen. befor man in Baños erreicht, fuehrt die strasse allerdings direkt "ueber" einen 7 meter hohen Lava/Schlamm strom vom Vulkan (die strasse wurde verschuettet und so haben sie einfach eine "neue" strasse ueber den strom "gebaut"). ziemlich eindruecklich!

wir haben eine Wanderung zum "Mirador de la Virgen del Agua Santa" mit der Hostalhuendin "Gringa" gemacht und eine Biketour der Strasse der Wasserfaelle entlang richtung Puyo und natuerlich durfte ein bad in den HotSprings wieder nicht fehlen. Auch haben wir die Basilica besucht, wo man Gemaelde mit abstrakten malereien findet, wo die "Virgen del Agua Santa" Menschen vor schlimmen ereignissen rettet, so wie Autounfaelle oder Braende.

Quito

zum vierten mal zurueck in Quito! dieses mal wollte ich die Can. Embassy besuchen, um zu versuchen ein Arbeitsvisum fuer Canada zu bekommen. aber dies ist nicht so einfach. die Botschaft gibt kein Visum ohne Arbeitsvertrag und die Arbeitgeber machen keinen Arbeitsvertrag ohne Visum. man sieht, nicht ganz einfach Situation.

Otavalo

somit habe ich ohne Erfolg auf der Can. Botschaft meine Reise richtung Norden fortgesetzt. Otavalo ist eine Stadt im Norden von Ecuador, eingebettet in einem Tal und umrahmt von drei Vulkanen, Imbabura, Cotacachi und Mojanda. Otavalo ist beruehmt fuer seinen Markt, welcher speziell am Samstag von hunderten Touristen aufgesucht wird. in den 1. zwei wochen vom September wird "fiesta del Yamor" durchgefuehrt. ich hatte das glueck, dass ich gerade zur eroeffnung da war. es gab eine grosse Parade mit bundgeschmueckten Wagen mit huebschen frauen drauf, div. Folksgruppen tanzten durch die Strassen, Feuerwerke, Musik ueberall und natuerlich viel Yamor, ein nichtalkoholisches Getraenk aus 7 verschiedenen Mais sorten.

da ich schon am freitag da war, habe ich die ruhe ausgenutzt und mir meine Taschen schon mal vollgeschlagen. am samstag waren die preise dann auch doppelt so hoch und man kam kaum noch durch die strassen. wir sind um halb sieben aus dem bett gekraxelt und haben uns den Tiermarkt angeschaut. natuerlich wollte ich mir kein Schwein, keine Kuh, kein Huhn oder sonst ein vierbeiniges Tier kaufen, aber es war einfach sehr interessant wie es da zu und her ging.

Abends haben wir das fest genossen und sind anschliessend Salsa tanzen gegangen! Ich habe meinen letzten abend in Ecuador in vollen zuegen genossen...

Posted by chrisarosa 6:22 PM Archived in Ecuador Comments (0)

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