South America 07. April till 04. October 2006 tag:travellerspoint.com,2006-09-08:/blog/?domain=chrisarosa 2006-10-21T22:45:44Z chrisarosa img/travel-blog-feed.png rund um Kolumbien tag:travellerspoint.com,2006-10-21:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=17&entryid=28423 2006-10-21T22:45:44Z 2006-10-21T22:45:44Z Popayan Wie geht das Sprichwort: wer Feste feiern kann, kann am anderen Morgen auch aufstehen, oder so aehnlich. das habe ich an diesem Sonntag ziemlich heftig gespuehrt. um 6 uhr hat der Wecker in mein Ohr gebruellt. mit etwas Kopfschmerzen und mueden Beinen habe ich mich auf den Weg gemacht. ich habe mich an den Strassenrand gestellt und auf den richtigen Bus gewartet. in Sued Amerika geht das oftmals so, dass man den Bus irgendwo auf der Strasse anhaelt, also Mami, ... Popayan

Wie geht das Sprichwort: wer Feste feiern kann, kann am anderen Morgen auch aufstehen, oder so aehnlich. das habe ich an diesem Sonntag ziemlich heftig gespuehrt. um 6 uhr hat der Wecker in mein Ohr gebruellt. mit etwas Kopfschmerzen und mueden Beinen habe ich mich auf den Weg gemacht. ich habe mich an den Strassenrand gestellt und auf den richtigen Bus gewartet. in Sued Amerika geht das oftmals so, dass man den Bus irgendwo auf der Strasse anhaelt, also Mami, keine Sorge... nach nicht all zu langer Wartezeit ist der Bus dann auch schon gekommen. zum Glueck hatte es noch einen Sitzplatz frei, nach mir standen die Leute im Bus und bei den Fahrkuensten der Latinos wuerde ich das nicht freiwillig machen. im Bus habe ich einen netten aelteren Mann aus Quito mit seinen zwei Enkelkindern kennengelernt. Er wollte sie bis zur Grenze von Columbien begleiten. von Otavalo ging es nach Tulcan, von dort mit dem Taxi bis zur Grenze Ecuador/Columbien, Ausreise- Einreisestempel (diesmal ziemlich fix), mit dem Taxi bis nach Ipiales, verabschieden von "Opa" und von dort mit dem Bus nach Popayan. die Kinder waren auf dem Heimweg nach Cali, somit konnten wir den gleichen Bus nehmen.

Anscheinend soll die Strecke von Ipiales nach Popayan nicht ganz ungefaehrlich sein. ich habe aber nichts von der Gefahr mitbekommen. natuerlich sieht man an jeder Ecke Militaer stehen, aber sonst, nada. etwas aufregendes habe ich aber gesehen. ein in flammen stehender Bus haben wir passiert. die leute sind gerade aus dem Bus gefluechtet aber es sah so aus, als ob niemand verletzt wurde. die Gegend war einmal mehr wunderschoen, man merkt dass man der Karibik naeher kommt.

in Popayan angekommen, habe ich mich in einem huebschen Hostal im kolonial Stil eingequartiert. Da viele öffentliche und private Bauten traditionell weiss angestrichen sind, wird Popayán auch die weisse Stadt (La Ciudad Blanca) genannt. 1983 erlitt Popayán durch ein Erdbeben bedeutende Zerstoerungen. fast 20 Jahre lang wurde am Aufbau der Stadt gearbeitet mit einem bewundernswerten Resultat. Im Hostal habe ich 2 Englaender kennengelernt, welche den Plan hatten nach San Augustin zu fahren. Da ich nicht alleine dahin wollte, konnte ich mich ihnen anschliessen.

San Augustin

Ich dachte nicht, dass es nach Bolivien noch schlimmer werden kann mit den Busfahrten, tja, falsch gedacht. um 7 uhr morgens fuhren wir los, ueber Stock und Stein auf einer schmalen Strasse ging es 6 Stunden lang ziemlich holprig zu und her. einmal habe ich mir die Nase so hefig am vorderen Sitz angeschlagen, dass sie anfing zu bluten. und ich uebertreibe nicht, wenn ich sage dass wir Luftspruenge von min. 40cm gemacht haben. meine Knie waren am naechsten Tag blau und jedes Glied in meinem Koerper schmerzte. im Boden des Buses waren Loecher, aber zum Glueck musste ich nicht noch mit meinen Fuessen angeben wie Fred Feuerstein. Auch von dieser Strecke wird gesagt, dass es gefaehrlich ist, wegen den Guerrillas, aber ich denke, dass die Busfahrt um einiges gefaehrlicher ist! Ein unvergessliches Abenteuer!

Endlich in San Augustin angekommen, haben wir uns erkundigt, was zu machen ist. wir haben eine Jeep-tour fuer den folgenden Tag gebucht und sind nachmittags in den lokalen "Parque Arqueologico".

San Agustín, ein malerisches Staedtchen in den gruenen Huegeln zu Fuessen der Anden, ist durch die vielen mysterioesen Statuen und Felsskulpturen frueherer Kulturen bekannt geworden. Die mit einfachsten Werkzeugen hergestellten Skulpturen stammen aus der Zeit 500 vor bis 1000 nach Christus. Vier bis fuenfhundert Goetter und mythische Tierfiguren finden sich auf beiden Seiten des Rio Magdalena bei San Agustin. Die wichtigsten davon in einem archaeologischen Park, ausserhalb des 1730m hoch gelegenen Staedtchens. San Agustín ist auch bekannt für die wunderschoene Natur mit tosenden Wasserfaellen in der Umgebung, darunter der Salto de Mortiño und Salto de Bordones, der groesste Wasserfall Kolumbiens und zweitgroesste des Kontinents.

Auf unserer Jeeptour haben wir "El Estrecho", die schmalste Stelle des Rio Magdalena, "Obando", eine Zucker"fabrik", "Alto de los Idolos", "San Jose de Isnos", "Alto de las Piedras", "Salto de Bordones" und "Salto del Mortiño" besucht. Es war sehr interessant zu sehen, wie sie aus dem Zuckerrohr, Zucker gewinnen. wir durften sogar etwas mithelfen und dann natuerlich den frischen Zucker probieren. ich glaube, dass ich noch nie so was suesses gegessen habe! unterwegs machten wir halt fuer einen "kleinen Drink". wir bekamen Guarapo serviert (Zuckergetraenk mit Alkohol, nachdem das Zuckerrohr gepresst wird, entsteht ein Saft. um daraus festen Zucker zu gewinnen muss man diesen erhitzen. wenn man den Saft aber 4 Tage gaeren laesst, entsteht Guarapo.) wir lernten auch noch ein nationales Spiel namens "Tejo" oder auch "Turmeke". man wirft aus der Distanz einen Bleidiskus und versucht in einem Kasten voll mit festem Schlamm 2 pinke Dreiecke, gefuellt mit Dynamit, zu treffen. wer naeher dran ist oder sogar die Dreiecke trifft, kriegt mehr/am meisten punkte. und wenn man das Spiel auch noch etwas beschwipst spielt, ist das ziemlich lustig... Andern Tags fruehmorgens ging es dann auch schon wieder zurueck nach Popayan. Diesmal durften wir die Fahrt auch noch im stroemenden Regen machen. Abwechslung muss sein...
Nach dem wir in Popayan unsere Rucksaecke gefasst und uns mit einem feinen "Baby-Beef" verstaerkt hatten, ging es weiter nach Cali.

Cali

Santiago de Cali ist nach der Einwohnerzahl die zweitgroesste Stadt des Landes. Cali bildet das oekonomische, industrielle und landwirtschaftliche Zentrum im Suedwesten Kolumbiens. Mit der Gruendung 1536 ist Cali eine der aeltesten Staedte Amerikas. Sie wird auch die "Hauptstadt des Salsa" genannt. Auch sollen hier die schoensten Frauen des Landes wohnen... Cali ist vorallem fuer seinen Ausgang bekannt. wir haben das Nachtleben ausgetestet, ich wurde aber nicht davon ueberzeugt, sowohl vom Nachtleben und den anscheinend schoensten Frauen...

Salento

Von Cali ging es weiter ueber Armenia nach Salento. Dieses typische kolumbianische Doerfchen liegt in mitten der Kaffeezone. Abends sind wir fein essen gegangen, frische Forelle in einer Knoblauchsauce! einfach himmlisch! am naechsten Morgen haben wir zuerst einen Aussichtspunkt im Dorf besucht und dann ging es zu Fuss durch den wunderschoenen tropischen Wald zu einer Kaffeeplantage. Don Raul, mit typischem Farmergesicht, hat uns auf seiner Plantage rumgefuehrt und alles genau erklaert. nicht nur Kaffeebohnen baut er hier an, aber auch Orangen, Ananas, Aepfel, Bananen und vieles mehr. am schluss hat er uns gezeigt, wie der Kaffee getrocknet und geroestet wird und natuerlich durften wir auch frischen Kaffee kosten. ja, auch ich als Nicht-Kaffeetrinker habe es probiert. aber es schmeckt mir immer noch nicht.

Bogota

Von Salento ging es nach Bogota. ich hatte Begleitung von einem Englaender, somit war die Busfahrt nicht ganz so langweilig. Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens. Mit ihren 6,8 Millionen Einwohnern in der eigentlichen Stadt und 7,9 Millionen in der Agglomeration, ist sie die groesste Stadt Kolumbiens und ausserdem eine der am schnellsten wachsenden Metropolen Suedamerikas und an 34. Stelle der groessten Staedte der Welt. Die Stadt ist Verkehrsknotenpunkt sowie wichtigstes Wirtschafts- und Kulturzentrum des Landes mit Universitaeten, Hochschulen, Museen und Baudenkmaelern. Wer etwas in F1 interessiert ist, weiss dass Juan Pablo Montoya in Bogota geboren wurde.

Ich habe mich wieder mal zu einem Museeumbesuch durchgerungen. das Museo del Oro gehoert zu den wichtigsten Museen der Stadt. Es beherbergt mit 38000 Exponaten die weltweit wichtigste Sammlung praekolumbischer Goldkunstwerke. In einem 360-Grad-Schaufenster sind mehrere Tausend goldene Sonnen, Pflanzen und Tierfiguren, die im Dunkeln leuchten, in kuenstliche Landschaften eingebettet. Viele der Exponate stammen von der sogenannten Eldorado-Lagune von Guatavita. Dort fanden die Konquistadoren im Jahre 1560 zahlreiche Tierarten aus Gold: Affen, Fische, Kroeten und auch einen Kaiman.
Ich habe diverse Reisebueros aufgesucht um einen Flug nach Los Angeles zu buchen. Schlussendlich bin in fuendig geworden und bin nun auch noch Studentin an der Uni von Bogota. So bekam ich einen guenstigeren Flugtarif. so funktioniert das in Sued Amerika...
Im Hostal Sue hatte ich einer meiner besten Zeiten. wir haben alle zusammen das Nachtleben genossen und haben viel zusammen gekocht.

Medellin

Die Stadt ist beruehmt fuer ihre Gartenanlagen, ihre Blumen und die Vielfalt der Orchideen, die dort heimisch sind. Deswegen hat sie auch den Beinamen Capital de las Flores (Hauptstadt der Blumen). Einmal im Jahr gibt es im August ein Blumenfest, was ich aber verpasst habe. Die Stadt entwickelte sich erst in den 30er Jahren zu einem wichtigen Industriezentrum. Seit den 80er Jahren leidet das oeffentliche Leben der Stadt unter der Drogenmafia des Medellín-Kartells, das eine fuehrende Rolle im weltweiten Handel mit Kokain einnahm. Medellín verfuegt als einzige Stadt in Kolumbien mit einer 1995 eingeweihten Hochbahn ueber ein effizientes Massenverkehrsmittel, das die Stadt mit ihrer Umgebung verbindet.
Einmal mehr habe ich ein super Hostal erwischt und eine super Bande. Als Ersatz fuer das Blumenfest habe ich dafuer das Fest "Amor y Amistad" miterlebt. Sehr aehnlich zum Valentinstag. Abends als wir weggingen, sah man ueberall Herzen und die Damen wurden extra nett behandelt... Am Samstag fuhren wir alle zusammen mit der Metro in den nahe gelegenen Wasserpark. Hatte Spass gemacht, mal was anderes auf meiner Reise und mal wieder sich wie kleine Kinder benehmen. Am Sonntag Abend hatten wir wieder mal ein BBQ. Die Jungs hatten ein Wettrennen mit wer das dickste Steak auf dem Feuer hatte. einige verdrueckten 700g Steaks!!

Cartagena

Ueber Nacht ging es mit dem Bus nach Cartagena. Die Stadt wurde am 1. Juni 1533 durch Pedro de Heredia gegruendet. Sie gilt als eine der ersten spanischen Stadtgruendungen im Norden Suedamerikas und erfuhr ein schnelles Wachstum als wichtiger Hafen fuer die Schifffahrt des Kontinents. Aus diesem Grund wurde Cartagena haeufig von Piraten attackiert und mehrfach gepluendert, so zum Beispiel 1544, 1560 und 1588 durch Sir Francis Drake, 1697 von franzoesischen Piraten. Nach seinem Einfall befestigten die Bewohner die Stadt mit einem 11 km langen Schutzwall und die riesige Wehranlage San Felipe. Die Einfahrt in die Bucht saeumen zwei Forts, San José und San Fernando, an denen schwer vorbeizukommen war. Cartagena ist die Stadt mit den meisten Touristen und nicht zuletzt wegen der geografischen Lage die sicherste und bestbewachte Stadt in Kolumbien. Vom bewaffneten Konflikt zwischen Militaer, Paramilitaers und Guerilla ist Cartagena kaum betroffen. Das komplett ummauerte alte Stadtzentrum wurde 1959 zum nationalen Kulturerbe erkleart und ist seit 1984 UNESCO-Weltkulturerbe. Alljaehrlich findet hier der nationale Schoenheitswettbewerb "Miss Colombia" statt, eine Veranstaltung, die fuer viele Kolumbianer wichtiger ist als die Wahl des Praesidenten. Durch die engen Gassen kann die Hitze kaum entweichen und so staut sich die waerme. Ich habe das besonders gespuehrt und hatte am abend einen kleinen Hitzeschlag.

Taganga

Ich fluechtete von der Hitze in Cartagena. Mit dem Bus ging es ueber Barranquilla und Santa Marta nach Taganga, einem kleinen Fischerdorf in einer karibischen Bucht am Meer. Das Dorf und der Strand selber haben mich nicht so fasziniert, aber das Hostel war ein kleines Paradies. Mit Blick auf das Meer habe ich einige Stunden "nichts tun" im schatten der Baueme verbracht. Aber ganz faul war ich auch nicht. ich habe einen Advanced PADI Tauchkurs gemacht. Ich durfte einige super schoene Tauchgaenge erleben. Mein Favorit war der Wracktauchgang. Auf 30 Meter tiefe befand sich ein gesunkenes Schiff, etwa 30 Meter lang. Es wird gesagt, dass es ein Drogenschiff war... macht es doch interessanter! Wir konnten sogar in das Schiff rein, uhh spannend!

Bogota, meine letzte Station in Sued Amerika!!

Von Taganga ging es das letzte mal mit dem Bus ueber Nacht nach Bogota zurueck. Wieder ins Hostal Sue und alte bekannte Gesichter getroffen, welche sich bis jetzt noch nicht von Bogota trennen konnten. Meine letzten Tage hatten sich langsam gezaehlt in Sued Amerika. Auf dem Programm standen ein weiterer Besuch im Museo Botero, wo ausser einer Vielzahl von Werken von Fernando Botero auch anderer Künstler wie Picasso, Miró, Edgar Degas und Claude Monet zu sehen sind und anschliessend Plaza Bolívar, welcher von drei grossen Gebaeudekomplexen dominiert wird: "Catedral Primada", dem "Capitolio Nacional" mit einer maechtigen Saeulenhalle und der "Alcaldía de Bogotá". Der Betonbau des Justizpalasts, der die Nordseite der Plaza Bolívar einnimmt, erinnert daran, dass sich dort 1985 dramatische Szenen abgespielt haben. Denn der fruehere Justizpalast war in einer spektakulaeren Aktion von Guerilleros besetzt worden, die sich dort mit mehreren Geiseln verschanzten, woraufhin der Palast derart zerschossen wurde, dass ein Neubau an gleicher Stelle errichtet wurde.
Auch kam das Nachtleben im Bogota nicht zu kurz. ich habe meine letzten Tage in Sued Amerika sehr genossen. Am 5. Oktober ging mein Flug nach Los Angeles. War nicht ganz einfach, Columbien und somit auch Sued Amerika zu verlassen. Ein paar "Traenli" sammelten sich an, aber ich werde bestimmt wieder einmal zurueckkehren!

Fast exakt 6 Monate auf den Tag habe ich auf diesem fantastischen Kontinent verbringen duerfen. Ich hatte eine super Zeit und werde diese sicher nie vergessen. Ich kann eine Reise nach Sued Amerika nur jedem empfehlen! Auch an allein reisende Maedels, ich hatte nie das Gefuehl nicht sicher zu sein! Das Glueck stand auch auf meiner Seite!

Fazit:

Argentinien
+ Steak, unschlagbar
- Portemonnaie geklaut in Buenas Aires

Chile
+ Valparaiso, schoenste und verrueckteste Stadt
- am meisten Regen

Bolivien
+ billigste Reiseland
- kaeltesten Temperaturen

Peru
+ einmaliges Machu Picchu
- unfreundliche Menschen

Ecuador
+ Galapagos und Vulkan Tungurahua
- $US Doller

Columbien
+ nettesten Leute
- das Ende meiner Sued Amerika Reise!!

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rund um Bolivien tag:travellerspoint.com,2006-10-08:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=16&entryid=26808 2006-10-08T22:37:54Z 2006-10-08T22:37:37Z Von Villazón wollten wir eigentlich mit dem Zug nach Tupiza fahren. Gemaess Fahrplan sollte auch ein Zug fahren. Willkommen in Bolivien, heute kein Zug, evt. Morgen... So haben wir uns dann wieder zurueck zum Busterminal begeben und haben uns einen Bus nach Tupiza gesucht. Man merkt hier schon, dass man nicht mehr in dem modernen, westlich-orientierten Argentinien ist. Die Busse sehen nicht mehr ganz so neu aus und die Organisation ist auch nicht mehr ganz top. Aber mit etwas Geduld ... Von Villazón wollten wir eigentlich mit dem Zug nach Tupiza fahren. Gemaess Fahrplan sollte auch ein Zug fahren. Willkommen in Bolivien, heute kein Zug, evt. Morgen... So haben wir uns dann wieder zurueck zum Busterminal begeben und haben uns einen Bus nach Tupiza gesucht. Man merkt hier schon, dass man nicht mehr in dem modernen, westlich-orientierten Argentinien ist. Die Busse sehen nicht mehr ganz so neu aus und die Organisation ist auch nicht mehr ganz top. Aber mit etwas Geduld kommt man auch hier ans Ziel...

Schon am Busbahnhof konnte ich die traditionellen Marktfrauen erblicken. Zwei lange Zoepfe fallen ueber den Ruecken, einen melonen-artigen Hut auf dem Kopf, die mehrlagigen farbigen Roecke...

nach nur einer 3 stuendigen Busfahrt, welche gar nicht so uebel war, kamen wir dann in Tupiza an. Tagsueber ist es ziemlich heiss, was aber nach Sonnenuntergang um 180 Grad kehrte. Nachts ist es bitterkalt und so auch im Hotel! Heizungen kennt man hier nicht... Die Gegend von Tupiza laesst zum verweilen ein. Ich habe mir eine 5 stuendige Reittour gegoennt. Es war fantastisch, ich alleine mit dem Guide fuer umgerechnet ca. 15 CHF! Ich dachte, dass ich anschliessend nicht mehr gerade laufen koennte, aber zum Glueck war dem nicht so.

Nach einem Ruhetag und meine Erkaeltung pflegen, nahm ich den Weg von Tupiza nach Uyuni in Angriff. Es wurde mir gesagt, dass es mit dem Jeep viel schneller und angenehmer ist. Leider war dem nicht so. Ich "sass" mit 11 Personen + Chauffeur in einem Jeep. Ich dachte mir, naja, wenn die Fahrt nur 3 Stunden dauert, wie sie mir versprochen haben, ist es ja nicht so schlimm. Denkste, die Fahrt dauerte ganze sieben Stunden!! ich kam dann etwas zerknaust in Uyuni an. Ich machte mich auf die Suche nach einem Hotel und einer Agentur um die "Salar de Uyuni"-Tour zu buchen. Nachdem alles unter einem Hut gebracht war, traf ich zwei Englaenderinnen, welche ich seit Ushuaia, Argentinien, immer wieder getroffen habe. Nach dem Abendessen bin ich dann ich das Hotel zurueck und haben mich gut angezogen mit Muezte, 2 Langaermel-T-Shirts, Trainerhosen, Socken und Handschuehe schlafen gelegt. Um 3 Uhr nachts ist dann Paul, der Australier, eingetroffen.

Um 10:30 ging es dann am naechsten Tag auf die 3-tages-Tour. Mit uns im Jeep waren noch 3 Englaenderinnen, 1 Italiener und eine Schweizerin. Ein guter mix... Unsere erste Station war der "Cementerio de Trenes". Hier werden ausgediente Zuege abgestellt und rosten langsam vor sich hin. Danach ging es in die langersehnte "Salar de Uyuni". Hier wird Salz abgebaut und nach Brasilien exportiert. Der Anblick dieses Salzsees ist unglaublich! Nicht vergessen die Sonnenbrille einzupacken! Mitten im "See" hat es eine Insel mit hunderten von Kakten, manche von ihnen sollen ueber 1200 Jahre alt sein... Danach ging es weiter Richtung 1. Unterkunft. Wir haben in einem kleinen Dorf San Juan uebernachtet (3650 m.u.m). Dick eingepackt sind wir um 21Uhr schon ins Bett, denn Licht gibt es nur von 18.30 bis 21uhr!

Am naechsten Tag fuhren wir ueber Stock und Stein an dieversen Vulkanen und Lagunen vorbei wo ich auch das erste mal von Nahem Lamas bestaunen konnte. Auch hatte es Flamingos, welche einer der Englaenderinnen zum Verhaengniss wurden. Sie wollte naeher ran um ein gutes Photo zu machen. Leider hat der Sumpf unter ihr nachgelassen und sie stand bis zum Becken im Dreck. Es war dann auch nicht ganz so einfach sie da wieder rauszuholen... Aber das Lachen hatte sie nicht verlohren. Natuerlich durfte der "Arbol del Piedra" nicht fehlen. Dies ist ein Stein welcher von Wind und Regen wie zu einem Baum geformt wurde. Die 2. Nacht waren wir in einer ganz einfachen Unterkunft einquartiert (4300 m.u.m). Bei Kerzenlicht haben wir zu Abend gegessen und sind dann noch dicker eingepackt schlafen gegangen.

Um 5 Uhr morgens hat der Wecker uns von der Kaelte erloest und wir sind in der Dunkelheit Richtung Geysiren gefahren. Ich war erstaunt, dass unser Fahrer den Weg gefunden hat. Denn Wegweiser oder Markierungen gibt es hier weit und breit keine! Die Geysiren liegen auf 5000 m.u.m. und blasen heisse Luft aus Loechern. Da die Aussentemperatur so kalt ist, bildet sich "Nebel" darumherum. Im Innern brodelt heisser Schlamm, wie in einem Vulkan. Von dort aus ging es weiter zu heissen Quellen, wo man sich ein warmes Bad goennen konnte. Langsam ging es wieder Richtung Uyuni zurueck wo wir abends um 19uhr ankamen.

Ich war erstaunt, dass es unser Jeep ueber diese 3 Tage geschafft hatte. Wir mussten einige male anhalten, weil wieder etwas nicht funktionierte, aber zum Glueck war unser Fahrer ziemlich geuebt und machte das Auto wieder fahrtuechtig. Es war immer spannend... auch wo uns das Benzin ausging...

Mitten in der Nacht haben wir dann den Zug von Uyuni nach Oruro genommen und sind mit dem Bus weiter nach La Paz. La Paz ist unglaublich...

La Paz - Der Frieden

ich weiss nicht genau, wie sie auf den namen gekommen sind. bei "der Frieden" stellt man sich eine kleine, ruhige stadt vor, oder nicht? die stadt ist weder klein noch ruhig. aber einmalig! die stadt ist in ein tal gebettet und die haeuserreihen ziehen sich den huegeln hoch. auf 3620 m.u.m. kommt man ganz schoen ins schnaufen, wenn man durch die gassen schlendert. mein hotel befand sich in mitten des "hexen-marktes", wo sich hunderte touris die taschen mit souvenirs vollschlagen.

natuerlich durfte die beruehmt-beruechtigte "the world most dangerous road" nicht fehlen. es hoert sich definitiv gefaehrlicher an als es ist. wenn man aus der schweiz kommt, ist man sich schon einiges gewoehnt. von La Paz geht es auf 4700 m.u.m. nach La Cumbre. dort krallt man sich ein MTB (Mountainbike) und faehrt zuerst auf alphaltierter strasse in ein wunderschoenes tal. nach etwa 30min verlaesst man die strasse und die "Todes Strasse" beginnt. sie fuert nach Yolosa auf 1300 m.u.m. . es gibt zwar eine neue strasse, aber fast niemand benuetzt sie, weil es um einiges laenger dauert. ueber stock und stein passiert man steilwaende mit bis zu 1500 meter gefaell! da bremst man lieber einmal zu viel. nach ueber 5 stunden downhill fahren, sind wir dann endlich in Yolosa angekommen. zum glueck mussten wir die Strasse nach Coroico nicht mehr hochfahren, denn wir waren alle ziemlich kaputt. nach einer warmen Dusche und etwas su essen ging es dann wieder Richtung La Paz. da die strasse nur einspuhrig verlaeuft, dauert es manchmal etwas, bis sich die Fahrzeuge gekreuzt haben. so dauerte unsere Rueckfahrt etwas laenger. bei nacht wird die Strasse noch viel mehr befahren, da man da anscheinend besser die entgegenkommenden Fahrzeuge sieht... aber dass es im Dunkel schwieriger ist, einen Truck rueckwaerts auf einer schmalen Strasse zu manoevrieren... wir wussten uns aber mit einem kuehlen Bier abzulenken... nach 5 stunden sind wir dann alle heil wieder in La Paz angekommen.

Copacabana - Isla del Sol

am 1. Juli ging es dann weiter nach Copacabana am Lago Titicaca. der See ist imens, ueber 230km lang, 97km breit und liegt auf 3820 m.u.m.! er gilt als der hoechstgelegene, groessete see der welt. im bus habe ich Gorden aus Scottland und Chris aus den US kennengelernt. beide hatten das gleiche vor wie ich. eine nacht in Copacabana und dann auf die Isla del Sol. nachdem wir den Cerro Calvario (3966 m.u.m) "bestiegen" haben und den Sonnenuntergang ueber dem see angeschaut haben, haben wir uns ein gutes nachtessen gegoennt. unsere gruppenzahl stieg auf 5 (chris USA, chris GB, gorden, melissa usa). am naechsten morgen sind wir mit dem boot rueber zur Isla del Sol. dort soll anscheinend die sonne geboren worden sein und der 1. inca ist aus dem stein "titicaca" (stein des puma) auferstanden. am suedende haben wir uns dann muehsam die inka-treppe hochgekaempft (nicht einfach mit einem 20kg schweren rucksack auf fast 4000 meter hoehe!) nachdem wir unser gepaeck im hostel deponiert haben, sind wir mit einem boot auf die sued seite der insel gefahren. dort haben wir dann den Titicaca stein begutachtet. ein einheimischer hat uns dann mit einem spiegel (sonnenreflexion) diverse tiere in irgendwelchen steinen gezeigt. mit sehr viel fantasie konnte man irgendwas erkennen. das hat dann wie vielens in Bolivien 5 bolivianos gekosted... nachdem wir uns vom lachen erholt hatten, habe ich es mir auf dem "mesa de sacrificio" (opfertisch) bequem gemacht. anschliessend sind wir quer uerber die insel wieder richtung suedende. nach 4 stunden sind wir in Yumani angekommen. wir habe es uns eine flasche schnaps gekauft und haben uns wieder mal einen sonnenuntergang angeschaut. am naechsten morgen sind wir wieder mit dem boot nach Copacabana gefahren mit der absicht nach Peru zu fahren. dort habe ich per zufall wieder Carlo (mi amigo de suiza) getroffen. er hat mir dann erzaehlt, dass es nach der grenze eine strassenblockade hat. eigentlich dachte ich, dass ich nun aus Bolivien, das land der strassenblockaden raus bin und dass das reisen jetzt einfacher wird. tja, falsch gedacht... chris GB, chris US, melissa und zwei freunde von ihnen wollten auch richtung peru. schlussendlich sind wir dann mit einem minibus bis zur grenze, zu fuss rueber, in peru weiter mit einem minibus bis zur strassenblockade. von dort wieder zufuss bis ans ende der blockade und dann von dort wieder mit einem bus bis nach Puno. wir hatten glueck mit der blockade, denn bis wir da waren, hatte es sich etwas aufgeloest und wir mussten nur noch 1 stunde laufen. vor uns mussten andere ueber 3 stunden laufen! ueber nacht ging es dann nach Cuzco.

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zurueck nach Argentinien tag:travellerspoint.com,2006-10-08:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=15&entryid=26805 2006-10-08T22:35:33Z 2006-10-08T22:35:14Z Ich versuchte seit Mittwoch ueber die Grenze nach Argentinien zu kommen, aber die Passtrasse war immer gesperrt, zu viel Schnee!! Am Samstag war es dann endlich soweit! Mit den 2 Canadier habe ich mich fruehmorgens zum Busbahnhof gemacht. Geplante Reiszeit 7 Stunden. Wir fuhren puenktlich los aber bereits nach 2 Stunden hatten wir unsere 1. Panne. Unser Bus rammte ein Auto und somit musste zuerstmal die Polizei kommen, was schon ne 1/2 Stunde dauerte. dann musste der Chaufeur noch einen ... Ich versuchte seit Mittwoch ueber die Grenze nach Argentinien zu kommen, aber die Passtrasse war immer gesperrt, zu viel Schnee!! Am Samstag war es dann endlich soweit! Mit den 2 Canadier habe ich mich fruehmorgens zum Busbahnhof gemacht. Geplante Reiszeit 7 Stunden. Wir fuhren puenktlich los aber bereits nach 2 Stunden hatten wir unsere 1. Panne. Unser Bus rammte ein Auto und somit musste zuerstmal die Polizei kommen, was schon ne 1/2 Stunde dauerte. dann musste der Chaufeur noch einen Aussage auf dem Revier machen was nochmal 1 1/2 Stunden dauerte. nach 2 Stunden in einem kleinen Kaff ging es dann weiter. Der Bus schlaengelte eine Passtrasse hoch, an unzaehligen Trucks vorbei. Manche standen da schon seit Tagen. Endlich an der Grenze angekommen, standen 6 Buse vor uns. Jeder Bus brauchte etwas eine 1/2 Stunde! Jetzt koennt ihr ausrechnen, wie lange da oben gewartet haben. um 18 Uhr waren wir dann immer noch da oben und ein neuer Schneesturm kam auf. unsere Bus war dann in 5 Minuten abgewickelt (komisch) und wir fuhren endlich weiter. Naja, fuhren ist uebertrieben, wir brauchten fuer 3km 2 Stunden. Da der Pass wieder geschlossen wurde, standen die Trucks alle quer in der Strasse und befreiten sich von ihrer Last, damit sie nur mit der Fuehrerkabine in den naechsten Ort fahren konnten. mit 7 Stunden Verspaehtung kamen wir dann endlich in Mendoza an. Wir wollten nur noch in ein Hostel und ein saftiges Steak essen gehen. Das Hostel hat geklappt, aber das Steak war ziemlich entaeuschend. Nach zwei Wochen Chile, hatte ich mich so auf ein gutes Stueck Fleisch gefreut...naja, man kann nicht alles haben.

Am 1. Tag in Mendoza habe einen Reitausflug gemacht. Er fuehrte querfeldein durch eine Steppenlandschaft. Nicht sehr aufregend... und da sich das Tiefdruckgebiet immer noch ueber den Bergen aufhielt, konnte ich den Cerro Aconcagua (6959 m.u.m.) nicht sehen. Am 2. Tag habe ich mich fuer eine Weintour entschlossen. Hmm, feine Weine probieren! Mendoza ist bekannt fuer seien Weine, falls das jemand noch nicht weiss. Abends habe ich mich mit einem Ami und deren argentinische Freundin zum Abendessen getroffen, wie es sich gehoert um 22:30 ;-)) Kevin ist ein Freund von Ian, der Englaender mit welchem ich in Bariloche war. Es war ein sehr interessanter und lustiger Abend. Kevin ist vor 4 Jahren als Tourist durch Mendoza gezogen und haengen geblieben. Wie schon so mancher Junge, den ich auf meiner Reise kennengelernt habe. Irgendwas muss an den argentinischen Frauen dran sein...

am 13. Juni bin ich tagsueber mit einer CH, welche im gleichen Hostel war, noch in den Park San Martin, welcher etwas dem Central Park NY nacheifert. Dort habe ich eine Freundin aus der Schule von Bs.As. getroffen. Lustig, wie man immer wieder Leute trifft. Ueber Nacht weiter mit dem Bus nach Cordoba.

Cordoba ist die 2. groesste Stadt in Argentinien. gefaellt mir fast besser als Bs.As.! Im Hostel habe ich einen Englaender getroffen, welcher ich schon in Bariloche kennengelert hatte. Auf seinem Kopf konnte ich 2 merkwuerdige weisse "Blaetze" feststellen. Er erzaehlte mir, dass er in Mendoza von 3 Typen niedergeschlagen wurde und mit einem Stein am Kopf verletzt wurde. Er hatte Glueck, dass er nicht schlimmer verletzt wurde.

Ich habe mir div. Kirchen, Museen und die aelteste Uni von ARG angeschaut. Am 16. Juni war das Spiel ARG-Serbia y Montenegro. 6:0 und die Stadt spielte verrueckt. Niemand hat mehr gearbeitet, eine 8 spuhrige Strasse wurde einfach gesperrt alle haben darauf getanzt und gesungen. Eindruecklich!

Waehrend meines Aufenthaltes in Cordoba wollte ich Sky-Diven gehen. Aber das Wetter hat mir wieder mal einen Strich durch die Rechnung gezogen! Am letzten Tag bin ich dann nach Alta Gracia und habe mir das Che Guevara Museum angeschaut. Vor meiner Busfahrt nach Salta wollte ich noch etwas essen gehen, wir haben eine ganze Weile gesucht, bis wir endlich ein Pizzeria gefunden haben, welche uns kurz nach 19 Uhr etwas zu essen serviert haben. Um 20:30 stieg ich dann in den Bus ein und kam um 8:30 in Salta an.

Im gleichen Bus war noch eine deutsche, Barbara, mit welcher ich die naechsten Tage verbracht habe. Wir fuhren mit kleinen Gondeln auf den Hausberg und sind anschliessend ueber hunderte Treppentritte wieder unten in Salta angekommen. Ich habe seit Wochen wieder mal geschwitzt! An diesem Tag war auch noch Vater-Tag und somit "Feria" in der ganzen Stadt. Im Park hat eine Volksgruppe gespielt und es wurde dazu traditionell getanzt. Man kann hier schon deutlich den Wechsel der Hautfarben, Gesichtszuegen und Groesse feststellen. Je mehr man in den Norden kommt, desto kleiner und dunkler werden die Menschen.

Am naechsten Tag sind wir schon wieder weiter ueber Jujuy nach Tilcara. Die Busfahrt war fantastisch! Die Farben der Berge gehen ueber rot, gruen, grau, schwarz, gelb... und an Kakten fehlt es auch nicht. Tilcara ist ein ganz herziges Dorf schon fast an der Grenze zu Bolivien. Man koennte da glatt ein paar Tage verbringen. Aber uns zog es schon am naechsten Tag nach Bolivien. Nach nur 2 1/2 Stunden Busfahrt kamen wir in La Quiaca an. Von dort muss man zu Fuss ueber eine Bruecke ueber die Grenze (3440 m.u.m), wo sich die Ortschaft Villazón befindet. An der Grenze hatte es hunderte Arbeiter welche von ARG nach Bolivien irgendwelche Waren schleppten. Es ging wie auf einem Ameisenhaufen zu. Sobald sie die Ware abgeliefert hatten, rannten sie wieder rueber und holten sich neue Ware.

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rund um Chile tag:travellerspoint.com,2006-10-08:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=14&entryid=26802 2006-10-08T22:33:44Z 2006-10-08T22:33:44Z Also ich habe Bariloche, Argentinien, am 31. Mai verlassen und zog richtung Chile. Ueber Puerto Montt bin ich nach Chiloé gekommen. Chiloé ist eine "kleine" Insel im Sueden von Chile. Ich glaube, wenn ueberall auf der Welt Krieg herrschen wuerde, waere hier immer noch alles in Ordnung. Einfach eine Welt fuer sich. Die Bewohner sind Selbstversorger, sie bauen fast alles selber auf der Insel an. Als ich in Ancud, Chiloés Haubtstadt, ankam, regnete es in stroemen. Am Busterminal war eine ... Also ich habe Bariloche, Argentinien, am 31. Mai verlassen und zog richtung Chile. Ueber Puerto Montt bin ich nach Chiloé gekommen. Chiloé ist eine "kleine" Insel im Sueden von Chile. Ich glaube, wenn ueberall auf der Welt Krieg herrschen wuerde, waere hier immer noch alles in Ordnung. Einfach eine Welt fuer sich. Die Bewohner sind Selbstversorger, sie bauen fast alles selber auf der Insel an.

Als ich in Ancud, Chiloés Haubtstadt, ankam, regnete es in stroemen. Am Busterminal war eine Frau, welche ihr Hostel verkaufen wollte. zum Glueck ging ich mit ihr mit, denn im Hostel lernte ich Marcus aus Californien kennen. Ich glaube, wir waren die einzigen Touris auf der ganzen Insel. Im Hostel waren noch zwei Chilener, welche auf Landsuche waren. Ihre Reise von Santiago nach Chiloé konnten sie sich mit dem Verkauf von Kleidern finanzieren...

mit Marcus bin ich dann am naechsten Tag rund um Ancud gezogen. Das Wetter haette nicht besser sein koennen. am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus nach Castro, in der Mitte der Insel. von dort aus haben wir am naechsten Tag einen ausflug auf die Isla Quinchao gemacht, am Strand von Achao haben wir unweit von ein paar Seeloewen gepicknickt, einfach herrlich! Abends haben wir uns mit einem Freund von Marcus zum Abendessen getroffen. Dieser arbeitet als Bus-conducteur. Ich hatte dann das Glueck, dass er am naechsten Tag von Castro nach Osorno fuhr und ich konnte gratis mitfahren. es ist immer gut, leute zu kennen...

Von Osorno ging es dann weiter nach Pucon. in Pucon angekommen, regnete es wieder in Stroemen und das war noch fuer die ganze Woche so vorgesehen. Eigentlich wollte ich den Vulkan Villarrica besteigen, aber eben die Prognosen waren zu schlecht. so habe ich dann am naechsten Abend den Bus nach Santiago genommen und bin gleich weiter nach Valparaíso, wo ich am Montag um 8 Uhr morgens ankam.

Valparaíso ist eine ganz eigene Stadt. Die vielfarbigen Haeuser, meistens aus Wellblech gebaut, verteilen sich ueber div. Huegel. 15 "Ascensor" (Zahnradbahn) fuehren von einer zur anderen Ebene. Von div. Aussichtspunkten kann man ueber die ganze Stadt und deren Hafen schauen. Der beruehmte Poet Pablo Neruda hatte einen grossen Einfluss auf die Architektur und Farben der Stadt.

Leider hat es die ersten 4 Tage nur geregnet und da ich die einzige Touristin im Hostel war, war es etwas langweilig. am 2. Tag kam dann noch ein Chilen dazu und 2 Franco-Canadier. meine Stimmung hob sich somit etwas. mit dem Chilenen habe ich mich recht gut verstanden (wortwoertlich, denn seit ich in Chile war, hatte ich das Gefuehl, niemand wuerde mich verstehen. Sie schauten einem immer nur mit grossen Augen an...) und wir sind dann etwas durch die Haeuser gezogen. Am Freitag war dann endlich schoenes Wetter und man konnte endlich wieder mal etwas Sonne tanken.

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rund um Argentinien tag:travellerspoint.com,2006-10-08:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=13&entryid=26799 2006-10-08T22:32:12Z 2006-10-08T22:32:12Z Buenos Aires nach Puerto Madryn/Peninsula Valdez Nach dem Stress vom Freitag, als mein Portemonnaie geklaut wurde, hatte ich am Samstag noch ein gemuetliches Fruehstueck mit ein paar Freunden, bevor es dann Abends endlich aus Buenos Aires in die Natur ging. Die Fahrt im Bus (Don Otto) war sehr angenehm, hatte schon fast ein Bett zum liegen/sitzen und der Service war auch nicht schlecht. Nach 17 Stunden bin ich dann in Puerto Madryn angekommen. Die Temperatur war viel hoeher als ich ... Buenos Aires nach Puerto Madryn/Peninsula Valdez

Nach dem Stress vom Freitag, als mein Portemonnaie geklaut wurde, hatte ich
am Samstag noch ein gemuetliches Fruehstueck mit ein paar Freunden, bevor es dann Abends endlich aus Buenos Aires in die Natur ging. Die Fahrt im Bus (Don Otto) war sehr angenehm, hatte schon fast ein Bett zum liegen/sitzen und der Service war auch nicht schlecht. Nach 17 Stunden bin ich dann in Puerto Madryn angekommen. Die Temperatur war viel hoeher als ich erwartet hatte und so kam ich schon mal ins Schwitzen, mein Rucksack ist etwas schwerer als er aussieht... nachdem ich mich im Hostel einquartiert hatte, erkundigte ich die Stadt. Diese kam mir vor wie eine Geisterstadt. Kein Mensch auf den Strassen...am Abend wusste ich dann auch wieso. Boca (einer der Fussballmannschaften von Buenos Aires) hatte ein wichtiges Spiel, und somit waren alle vor dem Fernseher. Boca gewann und dann war der Teufel los! Feuerwerk, Hup-Konzert...

Am naechsten Tag unternahm ich einen Ausflug auf die Peninsula Valdez, ein
Naturschutzgebiet. Super schoene Natur, keine Touris um diese Jahreszeit,
ein paar wenige Pinguine, Seeloewen und Seehunde, Voegel, Armadillos und
Guanacos.

Ushuaia

Um 11Uhr morgens des naechsten Tages ging es dann schon wieder weiter
Richtung Sueden. Ueber Comodoro, Rio Gallegos, Chile (vier mal
Passkontrolle!!), Rio Grande kam ich endlich nach 32 Stunden in Ushuaia an.

Im Bus hatte ich Bekanntschaft mit einem Australier (Paul) gemacht. Die naechsten
zwei Tage unternahmen wir Ausfluege um und in Ushuaia. Ein Traum, das Ende
der Welt, wer haette gedacht, dass es hier so schoen ist! Das Wetter ist
auch nicht so kalt, wie ich gedacht hatte. Wir machten eine Bootstour, wo
wir viele Seeloewen und Seehunde sowie Cormorane sahen. Der suedlichste
Leuchtturm (wurde in einem Buch von Jules Verne festgehalten) durfte
natuerlich auch nicht fehlen. Abends endlich wieder mal selber gekocht, mal
Gemuese! Am naechsten Tag haben wir morgens einen Ausflug mit Pferden
gemacht! Grandios, ich bin mir vorgekommen wie ein Cowboy, oder wie man sie
hier nennt, Gaucho. Durch Waelder, Fluesse, Suempfe, und am Meer haben wir die Pferde vom Dreck befreit.

Nachmittags sind wir dann in den "Tierra del Fuego" Nationalpark. Man kann
dort verschiedene Wanderungen machen, jenach Zeit, laenge und Schwierigkeit.
Ein herrliches Naturschutzgebiet. Im Sommer genial zum Zelten, aber jetzt waere es schon etwas zu kalt gewesen. Am Abend gab es wieder mal ein Asado, organisiert vom Hostel. Das Hostel Abra Ushuaia war super! 16 Pesos (ca. CHF 8) inkl. Fruehstueck!

Paul, der Australier, "verliess" mich dann am Samstag und ich verbrachte
noch zwei ruhige Tage in Ushuaia.

El Calafate/El Chalten

Am Montag 15. Mai hatte ich einen Flug von Ushuaia nach Rio Gallegos gebucht, war fast gleich teuer wie der Bus, viel bequemer, viel schneller! Weiter nach El Calafate ging es dann wieder per Bus, nur 4 Stunden und geteerte Strasse. Die Busfahrt hatte was ganz spezielles. Es gab Momente, wo die Zeit still zu stehen schien... Der Anblick der Natur war fantastisch! Die Sonne blinzelte durch die Wolken und liess den See unten im Tal golden schimmern. In der Ferne konnte man die schneebedeckten Bergspitzen erkennen. Der Wind schaukelte den 2-stoeckigen Bus hin und her. Ein Bild zum Traeumen...

In El Calafate eingecheckt, habe ich beschlossen am naechsten Tag erstmal nach El Chalten weiterzufahren. Morgens um 7 Uhr gings los, nach 4 Stunden Holperbusfahrt kamen wir in El Chalten an. Das Dorf hat ca. 800 Einwohner und liegt am Fusse der beruehmten Berge Fitz Roy und Cerro Torre. Bei schoenem Wetter ein unbeschreibliches Bild. Leider hatten wir am ersten Tag nicht so viel Glueck. Schnee, Wind und Nebel. Wir machten eine kleine Wanderung zu einem idyllischen Wasserfall. Ueber Nacht hat es dann ca. 20-40 cm Neuschnee gegeben und das Wetter war wie im Bilderbuch. Wir standen frueh auf und machten uns fuer eine etwas groessere Wanderung/Bergtour bereit. Unsere Gruppe bestand aus 3 Franzosen, 2 Argentinier (Martin und Rodrigo), 1 Englaender (Ian), 1 Neu Seelaender und mich. Wir stapften durch den Schnee und suchten teilweise nach dem Weg, schauten uns das traumhafte Panorama an, Berge, Gletscher, Seen... an einem Punkt hatte sich der Weg verlohren und wir waren somit auch etwas verlohren... aber nachdem wir einigermassen heil durch ein Sumpfgebiet "gestolpert" und ueber einen Bach gesprungen sind, haben wir dann den richtigen Weg wieder gefunden. Nach 6 Stunden sind wir alle wieder heil in El Chalten angekommen. Es war ein fantastischer, unvergesslicher Tag!! um 17Uhr sind wir dann wieder zurueck nach El Calafate gefahren und haben uns zur Feier des Tages ein "Bife de Lomo" gegoennt!

Natuerlich besucht man den Perito Moreno-Gletscher wenn man in El Calafate ist. Unglaublich, soviel Eis auf einen Haufen habe ich noch nie gesehen. Sehr eindruecklich und wenn man dann noch mit etwas Glueck einen Eissturtz miterleben kann, ist der Tag gemacht!

Bariloche

Mit dem Bus ging es dann mitten in der Nacht (3uhr) weiter nach Bariloche. Ian wollte auch nach Bariloche, so hatte ich eine nette Begleitung. Die laengste Bustour fuer mich bis jetzt, 34 Stunden! Aber auch eine der schoensten bis jetzt. Die Natur ist super schoen hier. Gleicht der Schweiz... darum heisst diese Region im Volksmund ja auch "argentinische Schweiz".

Am ersten Tag machten wir den "Circuito Chico" mit dem oeffentlichen Bus, welcher unteranderem zum Dorf "Colonia Suiza" fuert. wie der Name schon verraeht, wurde dieses Dorf vor ca. 150 Jahren von Schweizern gegruendet. Heute erinnert aber beinahe nichts mehr an die Schweiz. Den Rueckweg haben wir dann zu Fuss gemacht. Abends haben wir im Restaurant Albertos gegessen. Beste Adresse fuer ein Stueck Fleisch!!

Montag, 22. Mai, mieteten wir ein Auto und fuhren Richtung San Martin de los Andes. 2 Sued Afrikaner begleiteten uns. Zu viert in einem Fiat Uno ueber Stock und Stein, und sogar ueber Schnee, was fuer die zwei Sued Afrikaner sehr aufregend war! Die Route heisst "Ruta de los 7 lagos" und fuehrt an diversen Seen und Waelder vorbei, durch drei verschiedene National Parks. Die Strasse ist fuer etwa 140 KM nicht geteert, somit etwas holprig, vorallem mit einem Fiat UNO. Wir hatten das Glueck und konnten 2 Hirsche bei einem Kampf beobachten. Nach unsere Rueckkehr hatten wir neue Zimmernachbarn, es waren die zwei Argentinier Martin und Rodrigo von El Calafate/El Chalten. Man trifft sich immer wieder...und da Ian am naechsten Tag zurueck nach Buenos Aires ging, hatte ich wieder zwei nette Begleiter! Abends waren wir im Restaurant "Casita Suiza" essen. Das Restaurant gehoert Schweizern und die kommen aus Davos...

Die Tage danach waren etwas langweilig, 3 Tage viel Regen, wenig gemacht. Bei schlechtem Wetter ist es nicht so Aufregend hier in Bariloche. Am Freitag haben wir wieder ein Auto gemietet (3 Argentinische Machos und ich). Es ging wieder in den Nationalpark, mit diesmal Villa Traful als Ziel! Villa Traful liegt an einem grossen See und ist auch nur ueber eine Schotterstrasse erreichbar. Da der Herbst kraeftig Einzug gehalten hat, konnten wir die Waelder in den schoensten Herbstfarben sehen.

Samstag Bilderbuchwetter: Habe mich auf den Weg nach Villa Catedral, naechstgelegene Skigebiet von Bariloche aus, gemacht. Ca. in einem Monat sollte Saisoneroeffnung sein. Schnee hat es noch weit und breit keinen und das Dorf befindet sich noch mitten in den Renovationen. Die Sessellifte sehen nicht gerade einladent aus, aber ich denke da sind wir von der Schweiz einfach zu verwoehnt!

Vielleicht fragt ihr euch, wieso ich soviel Zeit hier in Bariloche verbracht habe. Das frage ich mich auch, nein, ich musste auf meine Kreditkarten warten, welche mir von Buenos Aires zugeschickt wurden. Und da ich mich hier in einem Sued Amerikanischen Land befinde, dauert halt alles etwas laenger...Viel Geduld ist hier angesagt... Heute sind sie dann endlich eingetroffen und somit mache ich mich morgen auf den Weg nach Chile. Naechstes Ziel ist Puerto Montt und dann Chiloe.

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Buenos Aires II deutsch tag:travellerspoint.com,2006-10-08:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=12&entryid=26796 2006-10-08T22:30:34Z 2006-10-08T22:30:01Z so, meine zeit hier in buenos aires geht zu ende und ich werde mit meiner "richtigen reisen" beginnen. die vier wochen vergingen wie im fluge! es wurde mir auch nie langweilig. natuerlich seit ihr neugierig was ich alles erlebt habe, oder? hier ein paar highlights... das nachtleben, wie bereits schon erwaehnt, faengt hier relativ spaeht an. somit machten wir uns um 2am auf den weg in die disco "opera bay". wie es der name bereits verraeht, sieht das gebaeude aus, wie das opernhaus in sydney. es ist eines ... so, meine zeit hier in buenos aires geht zu ende und ich werde mit
meiner "richtigen reisen" beginnen.

die vier wochen vergingen wie im fluge! es wurde mir auch nie langweilig.
natuerlich seit ihr neugierig was ich alles erlebt habe, oder? hier ein paar
highlights...

das nachtleben, wie bereits schon erwaehnt, faengt hier relativ spaeht an.
somit machten wir uns um 2am auf den weg in die disco "opera bay". wie es
der name bereits verraeht, sieht das gebaeude aus, wie das opernhaus in
sydney. es ist eines der groessten discos mit ca. 6 verschieden dance-floors
(wenn ich richtig gezaehlt habe...) als wir um 6 uhr morgens nach hause
gingen, waren wir definitiv nicht die letzten!

natuerlich darf man bei einem Buenos Aires-besuch "el barrio" (stadtteil)
San Telmo nicht missen. es wimmelt da von antiquitaeten und an jedem ecken
hoert man tango musik. am sonntag ist jeweils auch ein markt, welcher sich
durch das ganze barrio zieht. wir habe eine "british-bar" gefunden, wo man
auch mal was anderes als Fleisch, Pizza und Empanadas kriegt. vorallem hat
man mal was gewuerztes zwischen den zaehnen.

Matee und dulce di leche, darauf sind die argentinier ziemlich stolz! darum
wurde es uns bei einem schulabend auch naeher gebracht. "tomar matee" ist
eine alte tradition des teetrinkens. sicherlich haben die meisten schon
davon gehoert, darum werde ich euch jetzt die seitenlange erklaerung
erspahren. von dulce di leche kennen vielleicht nicht alle. es ist ein mix
aus milch, zucker und vanillezucker, welches stundenlang erhitzt und
geruehrt wird. schlussendlich wird es zu einer braeunlicher paste und man
findet es in, um, ueber allen suesswaren!!

stellt euch vor, ich war in einer balletvorstellung!! das teatro colon
bietet dafuer den perfekten schauplatz! und natuerlich war ich auch noch in
einer tango show im "Café Tortoni", eines der aeltesten cafe-haeuser von
buenos aires.

ein "estancia"-besuch durfte natuerlich bei einem touristenprogramm auch
nicht fehlen. und dieses erlebnis war wirklich sehr touristisch!! unter
einer estancia kann man sich in etwa einen bauernhof vorstellen. es war aber
alles kuenstlich erstellt, darum nicht wuerklich interessant. aber das essen
war gut (fleisch, fleisch, fleisch) und die show mit den pferden auch nicht
schlecht!

an der schule gab es auch noch eine weindegustation, nach der am naechsten
tag die haelfte der schueler nicht zum unterricht erschienen sind (ich
natuerlich schon!).

wo lernt man am besten einheimische kennen, natuerlich bei einer
privatparty. zum glueck hat carlo diverse freunde welche auch wieder diverse
freunde haben. und so wird man dann zu einem privaten "asado" (grill-fest)
eingeladen. natuerlich gab es wieder mal genug fleisch. also ich denke, wenn
ich wieder zurueck in der schweiz bin, und ihr mich zum grillieren einlaedt,
muesst ihr euch was einfallen lassen!

und auch mein letzter tag war aufregend in buenos aires!! ich habe mein
geldbeutel mit allen kreditcarten und ausweise verlohren! zum glueck aber
nicht mein pass... so, es bleibt spannend! aber das haette jetzt nicht mehr
sein muessen...

morgen werde ich in einen bus richtung patagonien einsteigen. mein erster
stop ist "Peninsula Valdez" (nach 18 stunden), wo ich hoffentlich ein paar
pinguien und seeloewen sehen werde... dann wird die reise weiter richtung
Ushuaia gehen, am suedlichsten punkt von argentinien.

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rund um Peru tag:travellerspoint.com,2006-10-08:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=11&entryid=26791 2006-10-08T22:26:49Z 2006-10-08T22:26:49Z Cuzco - Machu Pichu bis jetzt hatte ich glueck mit magen-darm verstimmungen. aber auch mich musste es einmal treffen. ich lag fuer ein paar tage flach, was mich ziemlich geaergert hat. denn eingentlich wollte ich mit Carlo und seinen freunden auf eine tour zu den inkaruinen "choquequirau". aber so musste ich mich mit Machu Picchu vertroesten. natuerlich war das auch fantastisch! mit dem bus und zug ging es nach Aguas Caliente. dort habe ich erstmals 2typen getroffen, welche ich mitten auf ... Cuzco - Machu Pichu

bis jetzt hatte ich glueck mit magen-darm verstimmungen. aber auch mich musste es einmal treffen. ich lag fuer ein paar tage flach, was mich ziemlich geaergert hat. denn eingentlich wollte ich mit Carlo und seinen freunden auf eine tour zu den inkaruinen "choquequirau". aber so musste ich mich mit Machu Picchu vertroesten. natuerlich war das auch fantastisch! mit dem bus und zug ging es nach Aguas Caliente. dort habe ich erstmals 2typen getroffen, welche ich mitten auf der Isla del Sol kennengelert hatte. mit ihnen habe ich dann den Berg Putucusi bestiegen. eines meiner highlights bis jetzt. die tour hat ganz einfach begonnen. dann kamen wir zu den treppen. oioioi! nichts fuer leute mit hoehenangst, aber absolut fun fuer mich! nach nur einer stunde waren wir schon auf dem gipfel. von dort sieht man direkt rueber nach Machu Picchu. einfach fantastischer rundblick! am abend haben wir uns noch ein heisses bad mit einem kuehlen bier gegoennt. am naechsten tag bin ich dann nach Machu Picchu. wirklich sehr eindruecklich. fuer einmal habe ich mir den Sonnenaufgang angeschaut! nach einer interessanten tour habe ich mich dann wieder auf den rueckweg nach Aguas Caliente gemacht. mit dem zug und bus ging es dann wieder zurueck nach Cuzco. ich habe mich wieder mit Melissa und der truppe getroffen und wir hatten ein paar super tage mit ausgang und WM inkl. final schauen.

Puno - Islas Flotantes

am 10.07.06 ging ich mit Carlo mit dem zug nach puno. wunderschoene strecke und mal etwas abwechslung zum busfahren. nach einer kalten nacht sind wir anderntags dann mit einem boot auf die Islas Flotantes. die inseln wie es der name sagt schwimmen auf dem see. haueser, boote selbst die fundamente der insel sind aus binsen gearbeitet. nachmittags ging es mit dem bus weiter nach Arequipa.

Arequipa (die weisse stadt) - Colca Canon

einer der schoensten staedte Perus! sie zaehlt auch zum UNESCO-Weltkulturerbe. hier haben wir eine tour ins tal der Condore (colca canon) gebucht. nach einem coiffeur besuch waren meine haar um 15cm kuerzer, geplant waren nur 5! aber das ist ja nicht so schlimm, wachst ja wieder. am naechsten morgen sind wir dann mit einem minibus richtung Chivay (Dorf der Liebe!) gefahren. unterwegs haben wir Lamas und Vulkane begutachten koennen. nach einen heissen bad in den aguas calientes haben wir beim nachtessen eine traditionelle show angeschaut. unser guide wollte mit uns noch in eine disco, aber da wir mit handschuhe und mueze unsere drinks "geniessen" mussten, sind wir dann bald wieder gegangen.

fruehmorgens haben wir uns auf den weg zum Condor Cross gemacht. wir hatten glueck und konnten viele Condore beim durch die luefte gleiten beobachten. sehr eindruecklich, vorallem wenn sie nur einen meter entfernt ueber unsere koepfe flogen!

Huacachina

ueber nacht sind wir mit dem bus ueber Ica nach Huacachina gefahren. nach einem gemuetlichen tag in haengematten, haben wir uns ein BBQ im hostel gegoennt. am sonntag stand dann sandboarden auf dem programm. mit einem Buggy sind durch die dunen geflitzt, wie auf einer achterbahn, coooool!! dann haben wir uns ein board geschnappt und haben uns beim sandboarden versucht. ist nicht ganz so einfach, aber lustig!!

Lima

von Ica ging es weiter nach Lima. wo faengt Lima an und wo hoert es auf! einfach gigantisch! wir haben uns im stadtteil Miraflores einquartiert, in der naehe vom meer. aber mit schwimmen war nichts, zu kalt und zu dreckig. wir haben uns noch von 2 schweden (traking-freunde von Carlo) verabschiedet und haben das stadtleben etwas genossen.

Mancora

nachdem ich mich von Carlo verabschiedet habe, bin ich mit dem nachtbus nach Mancora gefahren. sobald es dunkel wurde, musste ich mich mit ein paar Kakerlaken beschaeftigen. ich schaute mich nach einem anderen platz im bus um, mit erfolg. macht nicht wirklich spass, mit kakerlaken zu schlafen...
endlich am meer!! angenehme wassertemeratur, sonne und strand! einfach herrlich. leider hatte ich mich am ersten tag etwas verbrannt, kommt ja selten vor bei mir... ;-)) so musste ich mich am 2. tag etwas zurueckhalten...

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around Ecuador tag:travellerspoint.com,2006-10-08:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=10&entryid=26787 2006-10-08T22:23:56Z 2006-10-08T22:23:56Z and here is the 6th travelreport... Ecuador - Vilcabamba after 4 days of doing nothing in Mancora i crossed over the border to Ecuador. after 2 hours on a minibus i got droped off at the border of Peru, 1 hour in a line for the departure stamp, further with a "mototaxi" to the border of Peru-Ecuador, by foot to the busstation, with a bus to the border of Ecuador, 1 1/2 hours in a line again for the entry stamp. "my" ... and here is the 6th travelreport...

Ecuador - Vilcabamba

after 4 days of doing nothing in Mancora i crossed over the border to Ecuador. after 2 hours on a minibus i got droped off at the border of Peru, 1 hour in a line for the departure stamp, further with a "mototaxi" to the border of Peru-Ecuador, by foot to the busstation, with a bus to the border of Ecuador, 1 1/2 hours in a line again for the entry stamp. "my" bus didn't want to wait, so i had to find an other bus. while i was waiting in the line i met 2 israelis, so i had some company on the bus ride to Vilcabamba. the ride was beautiful, right through the jungle. just one thing was very annoying , they played a song from "Scooter", a german techno band!
Vilcabamba, a place to relaxe. the locals get over a 100 years old and they are still very fit. once more i went on a horsetrip with a nice girl from the US and i had some beautiful days around Vilcabamba.

Cuenca

on the 29.07.06 i drove with the bus to Cuenca. visits of churches and museums had do be done here. also the Panama-hat-factory had to be done! did you know that the Panamahat is made in Ecuador and not in Panama?!

Puerto Lopez

my goal here was to see at least one whale. well, at the end i saw much more then one! they didn't care about us and were playing along, flying in gthe air and holding their tail fins up. totaly happy i ruturned to Puerto Lopez and a long walk along the beach followed. to go for swim it was a bit cold, so i skiped that.

Guayaquil

>>from the coast i headed towards Guayaquil, the biggest city of Ecuador. i stood here only for a night, i didn't like the city to much and after my search for a tour to the Galapagos also wasn't positiv, there was nothing to hold me here.

Baños

through beautiful landscape with lots of Banana-plantations and after 6 hours on the bus i came to Baños. Baños is located directly beneath the Vulcano Tungurahua, but the town is protected by a wedge-shaped mountain just before the vulcano. the locals belief that the "Virgen de Agua Santa" is protecting the town from the Vulcano.
wouw, here i like it, were my first thoughts. i got a good tip for a hostel, so i landed in one of the best hostels on my whole trip. the best beds, the best showers and this all for a little of money. Paul, the host, is a fan of exotic animals (check my photos) and was very helpfull with information and telling stories. his dog "Gringa" accompanied me on walks around the area. of course you could find here aswell hotsprings which i visited. i didn't miss the chance to go on a "canyoning" tour with 2 belgians and 2 colombians. oh, that was fun!! and now my best experience: at night i took a taxi with to americans siblings and an israeli up the hill opposite the vulcano. unforgettable adventure! we were sitting there drinking beer and watching the vulcano having little eruptions every 2 to 3 minutes. Lava and smoke was escaping the vulcano and we were so close watching all of this and the sound of it...

Quito

the street (also referred to the street of the vulcanos) from Baños to Quito goes along the vulcano Cotopaxi. after the vulcano Chimborazo the 2nd highest in the country (5897 a.s.l.). Quito it self is located on 2850 a.s.l. . i booked in a hostel in the old town and went afterwards to the new town to book my Galapagos tour (meanwhile i found a tour on the internet). in the evening we had a BBQ at the hostel and we were dancing salsa. the next day i went with a Kiwi, Mark, around the old town. we climed all 4 towers of the basilica from where you have a beatiful view over the city. afterwards we went to the "plaza de la Independencia" and to the church "la Compañia". appertently theys say that they have more then 7 tonnes of gold in there!! it looks also a big kitschy... at night i met with the siblings from the US and we went out for mexican food and had a look around the new town for nightlife. on saturday we all went by bus to the center of the earth (el mitad del mundo). there you find the line of the equator and they show you some tricks. very interesting!

Galapagos

yes, mis amigos, i went to the Galapagos!! on sunday, 13.08.06 my flight went from Quito to Baltra. there i boarded a boat named "Rumba". additional to the crew (which were 5 chicos), 10 persons fit. our guide was already 67 years old but still very fit. i shared my coach with a spanish girl, it was a bit narrow but for a week just fine. our first stop was "Bachas Beach" on the Isla Santa Cruz. there we found rusti boots in the sand and we discovered the first animals: peicans, iguanas, flamingos, blue footed boobies and much more birds, which i can't remember the names of. afterwards we drove to the "Canal de Itabaca" and we spend a quiet night there.

early in the morning our next destination was Islas Plaza and Isla Santa Fè (Isla Barrington) where we first met with sea lions. on the Isla Plaza we sadly witnessed a not so beautiful sight. we saw a sea lion which likely got hit by a boot and the half of his body was missing. the poor thing was still alive! but after our tour around the island it was gone... after dinner we left Isla Santa Fè and over night we went further to Isla Española (Isla Hood). we all had to fight with the seasickness and all the good food came out again (sorry...). well, we lerned from that and from now on we always took the pills 2 hours before!

we visited Punta Suàrez and the Bahia Gardner and of course we didn't miss some snorkeling. the under-water-world is fantastic!! hundreds of fishes, turtles, manta rays and reef-sharks. and of course we were swimming and playing all the time with the sea lions. amazing!!

at night we went on to Isla Santa Marià (Isla Floreana). after we snorkeled at "Corona del Diablo" (Krone des Teufels), we went on to Bahia de los Correos (Post-Bucht). there you can deposit a postcard and in return take an other one with you (from your own country). you take it home and send it from there. funny thing, but you just don't know if your card ever arrives. after everybody chose a card we climed in a Lavatunnel. it was pitch-black in there! they assume that pirates used as hideout...exciting! in the afternoon we drove towards Isla Santa Cruz, where we arrived in the late afternoon at the harbor Puerto Ayora. after dinner we went in to town to get some drinks and play some pool.
the next morning we visited the "Charles Darwin Station". there you can learn alot about turtles. in the afternoon we drove to the middle of the island and could observe huge free living turtles. we visited an other lavatunnel and two big holes, which emerged from a volcanic eruption.

over night our journey went on to Isla Ràbida. afterwards we went to Isla Santiago (Isla James) where we visited Bahia James and the Bahia Sulivan. at the last Bahia we walked over a huge lava flow and we could discover bizarre forms and figures. from the Sulvian Bay we went to Isla Bartolomè where you felt like on the moon. over Islas Daphne Mayor and Menor we drove to Isla Seymour where we spend our last night.

the last day was already here. we walked around the island and saw the birds "Fregata magnificens". then the boat took us back to Isla Baltra where we took the plane back to Quito

conclusion: the trip was worth it, but it is not that cheap! the food was top! the crew was very nice and looked after us very well. the other guests on the boat were very friendly and we had a great time together. but if you expect to be alone on the islands, then you are wrong. it is very touristy.

Quito

back to Quito, i booked into the hostel again in the old town together with the 2 american girls. the next day we went into new town to book a tour to the jungle. a british boy joined us. the 4 of us were running around to organize everything. yes, we wanted to be prepared!

Cuyabeno Reserve

we drove with the bus from Quito to Lago Agrio. the driver must have been related to Michael Schumacher, then he was racing the bus. for some passengers was that to much and so there was bad odor floating through the air. legs high, backpack on the knees and not to deep inhale. after about 8 hours we arrived in Lago Agrio. the next morning we took of, after 3 hours by bus and 2 hours by a motorized canoe we arrived at the camp "Payaguaje". i shared the "cabaño" with the english guy, very basic but enough to survive, a bed with mosquito net and a privat toilet, everything open to the nature. after inspecting the cabaño we had our first terrific meal out in the jungle.
because the cabaños are open to the nature you have often company of creeping animals. before you get your shoes on, you always have to check for cockroaches and spiders. or before you sit down on the toilet you had to clear the ring of huge ants. or when you hear in the night little steps behinde your head on the wood, then this are no mice but tarantulas which are out looking for some food. good luck we are not on their menu! 3 nights and 4 days this adventure lasted. on the program were hikes through the jungle, incl. playing Tarzan, to "lick" ants, war painting, survival tips and alot more, swiming in the Cuyabeno river with "pink river dolphins" and anacondas, piraña fishing, visit of a shaman with explanations to several "medicaments" of the jungle and canoe trips early in the morning with lots of bird watching. of course we saw also alot of monkeys which swung them from tree to tree.

Quito

after 4 days in the jungle i was happy to go back to Quito. at the hostal i met with Mark, the Kiwi. he wanted to go to Baños, so we went there together. the last time i liked it so much, so i wanted to go back...

Baños

in the meantime the vulcano Tungurahua erupted and destroyed some little villages towards Riobamba. in Baños it self nothing happend then the wedge-shaped mountain protects it however they got also some dust. before you get to Baños the "new" road although goes directly over 7meter high of lava/mud. prette impressive!
we went on an other hike with "Gringa" to the "Mirador de la Virgen del Auga Santa" and we made a bike-tour down the street towards Puyo on the road of the waterfalls. and of course a visit to the hot springs couldn't be missing! also we visited the basilica, where you can see abstract pictures of people who got safed by "Virgen del Auga Santa" so as car accidents or burnings.

Quito

for the 4th time i went back to Quito! this time i wanted to check out the canadian embassy, to try to get a working visa. but this is not to easy. the embassy gives no visa without a joboffer and the employer dosn't give a joboffer without a visa. you sea, not that easy!

Otavalo

so without any luck at the can. embassy i continued my trip to the north. Otavalo is a city in the north of Ecuador imbedded in a dale surrounded with the vulcanos Imbabura, Cotacachi and Mojanda. Otavalo is famous for its market, which especially on saturday gets packed with hundrets of tourists. the first two weeks of Septembre they have "fiesta del Yamor". i was lucky to be there for the opening. there was a big parade with colorful decorated trucks with good looking ladys on top. various ethnic groups danced through the street, fireworks, music all over and of course lots of Yamor, a non alcoholic drink made out of 7 different kinds of corn. because i was already here on friday i took the change to check out the marked "in peace". well, when i wanted i could have bought the whole marked, but where should i put everything?! i already had to buy an extra bag, to put in all the souvenirs.
on saturday we got up at 6.30am and went to the animal market. of course i didn't want to buy any pig, cow, chicken or any other animal, but it was very interesting to watch them all. after we went to the "normal" market. the prices were twice as much and you hardly could move through the streets.
at nigth we enjoyed the party and went out for some Salsa dancing. i enjoyed my last night in Ecuador very much!

the next travelogue will be over my adventures in Columbia... so stay tuned...

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rund um Ecuador tag:travellerspoint.com,2006-10-04:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=9&entryid=26400 2006-10-08T23:56:31Z 2006-10-05T01:24:11Z Vilcabamba nach vier tagen nichts tun in Mancora bin ich in Ecuador eingereist. nach einer 2 stuendigen busfahrt wurde ich am zoll von Peru abgeliefert. 1 stunde schlangen stehen fuer den ausreisestempel, weiter mit einem mototaxi bis zur grenze Peru-Ecuador, zu fuss bis zur busstation, mit dem bus bis zum zoll Ecuador, 1 1/2 stunden schlangestehen fuer den einreisestempel. mein bus wollte nicht warten. so musste ich mir einen neuen suchen. beim schlangestehen habe ich mich mit 2 israelis angefreundet, ... Vilcabamba

nach vier tagen nichts tun in Mancora bin ich in Ecuador eingereist. nach einer 2 stuendigen busfahrt wurde ich am zoll von Peru abgeliefert. 1 stunde schlangen stehen fuer den ausreisestempel, weiter mit einem mototaxi bis zur grenze Peru-Ecuador, zu fuss bis zur busstation, mit dem bus bis zum zoll Ecuador, 1 1/2 stunden schlangestehen fuer den einreisestempel. mein bus wollte nicht warten. so musste ich mir einen neuen suchen. beim schlangestehen habe ich mich mit 2 israelis angefreundet, mit welchen ich dann nach Vilcabamba gefahren bin. die busfahrt war sehr schoen, mitten durch den Jungle. nur eins hat gestoert, die haben doch tatsaechlich einen song von "Scooter" im radio gespielt!!
Vilcabamba, ein ort zum ausspannen. die einheimischen werden hier ueber 100 und sind auch im hohen alter noch topfit. einmal mehr habe ich mich auf einen gaul geschwungen und hatte einige super schoene tage in der umgebung von Vilcabamba.

Cuenca

am 29.07.06 bin ich mit dem bus weiter nach Cuenca. ein paar kirchen- und museumbesuche sind hier unumgaenglich. auch die Panama-hut-Fabrik steht hier auf dem pflichtprogramm. habt ihr gewusst, dass der Panamahut von Ecuador kommt und nicht von Panama?!

Puerto Lopez

mein ziel hier war es mindestens einen Wal zu sehen. ich wurde nicht nur mit einem wal belohnt! wir haben ganze horden gesichtet! und die haben sich durch uns nicht stoeren lassen. freudige "luftspruenge" und "schwaenzchen" in die hoehe "en mass"! total zufrieden bin ich wieder nach puerto lopez zurueck gekehrt. einen langen spaziergang am strand habe ich mir nicht entgehenlassen, aber mit einem schwum im meer musste ich leider passen. war etwas kalt...

Guayaquil

von der kueste ging es richtung Guayaquil, die groesste stadt von Ecuador. ich habe dann auch nur eine nacht hier verbracht. hat mir gar nicht gefallen und nachdem ich auf der suche nach einer tour auf die Galapagos auch nicht fuendig wurde, hats mich schnell weitergezogen.

Baños

durch eine wunderschoene landschaft mir vielen Banaen-Plantagen und nach 6 stunden busfahrt kam ich in Baños an. Baños liegt direkt unter dem Vulkan Tungurahua. aber ist durch einen kleineren keilartigen berg davor geschuetzt. die Einheimischen glauben auch daran, dass die "Virgen de Agua Santa" sie vor dem Vulkan schuetzt.
wouw! hier gefaellts mir, war mein erster gedanke! ich hatte einen guten tip fuer ein hostel gekriegt, welche ich dann auch befolgt habe. eines der schoensten hostels und eines der guenstigsten auf meiner reise. Paul der besitzer, ein fan von exotischen tierchen (siehe meine fotos) war auch sehr hilfsbereit und hatte viele geschichten zu erzaehlen. sein hund "Gringa" hat mich auf wanderungen begleitet. natuertlich hat es hier auch wieder heisse quellen, welche ich natuerlich besucht habe. eine canyoning tour mit 2 belgier und 2 kolumbianerinnen habe ich mir nicht entgehenlassen, oh that was fun! und jetzt zum besten erlebnis: ich habe mir nachts mit 2 amis und einem israeli ein taxi auf den gegen-ueberliegenden berg des Vulkans Tungurahua geteilt. ein unvergessliches erlebnis. alle 2-3 minuten gab es eine kleine eruption mit lava und rauch. unglaublich, das grollen des vulkans zu hoeren und dann die lava...

Quito

die strasse (auch strasse der Vulkane genannt) von Baños nach Quito fuehrt am Vulkan Cotopaxi vorbei. nach dem Chimborazo Vulkan, der 2. hoechste im lande (5897m.u.m.)! Quito selber liegt auf 2850m.u.m. ich habe mich in der altstadt einquartiert und bin anschliessend meine reise nach Galapagos bestaetigen geganen! abends im hostel gegessen und etwas salsa getanzt. am naechsten tag habe ich mit einem Kiwi, Mark, die altstadt erkundigt. wir haben alle vier tuerme der Basilica bestiegen, von wo man eine wunderschoene aussicht auf Qutio hat. danach kam "Plaza de la Independencia" und die Kirche "la Compañia" dran. anscheinend soll es da 7 tonnen gold drin haben. es sieht schon ziemlich kitschig aus. abends sind wir mit den zwei amis in der neustadt essen gegangen und haben das nachtleben etwas genossen. am Samstag sind wir eine stunde mit dem bus zum Zentrum der Erde (el mitad del mundo) gefahren. dort fuehrt der Aequator vorbei und es werden einem div. Tricks gezeigt. sehr interessant!

Galapagos

ja, meine lieben, ich war auf den Galapagos!! am Sonntag, 13.08.06 ging es mit dem Flugzeug von Quito nach Baltra. dort habe ich ein Boot mit dem Namen "Rumba" bestiegen wo zusaetzlich zur Crew 10 personen platz haben. die Crew bestand aus 5 chicos. unser Guide ist schon 67 jahre jung, aber immer noch topfit. ich habe mit einer spanieren die kabine geteilt, war etwas eng, aber es genuegte. unser 1. stop war die Bachas Beach auf der Isla Santa Cruz. dort haben wir ganz verrostete boote im sand gefunden und haben unsere ersten tierchen entdeckt. Pelikane, Iguanas, Flamingos, Blaufusstoelpel und div. weitere Vogelarten, welche ich leider nicht mehr alle bei Namen kenne. danach sind wir in den Canal de Itabaca gefahren und haben dort uebernachtet.

frueh morgens ging es richtung Islas Plaza und Isla Santa Fè (Isla Barrington) wo wir dann auch die ersten begegnungen mit den Seeloewen hatten. auf der Isla Plaza wurden wir leider zeugen von einem nicht so schoenen anblick. ein Seeloewe wurde sehrwahrscheinlich von einem boot gestreift und die haelfte seines koerpers war abgefraest. das tierchen lebte noch! nach unserem rundgang war es dann aber verschwunden, keine ahnung was ihm passiert ist...

nach dem abendessen vor der Isla Santa Fè ging es ueber nacht weiter nach Isla Española (Isla Hood). wir hatten alle mit der seekrankheit zu kaempfen und haben das feine essen dem meer gewidmet. wir haben daraus gelernt und nahmen von jetzt an die tabletten immer 2 stunden frueher!
wir haben Punta Suàrez und die Bahia Gardner besucht und natuerlich auch immer leissig geschnorchelt. die unterwasserwelt ist fantastisch! hunderte verschiedene Fische, Schildkroeten, Mantas und Riffhaie. und natuerlich konnte man immer mit den Seeloewen schwimmen und spielen. unbeschreiblich!

in der nacht ging es weiter nach Isla Santa Marià (Isla Floreana). nachdem wir in der "Corona del Diablo" (Krone des Teufels) geschnorchelt haben, sind wir weiter nach Bahia de los Correos (Post-Bucht). Dort kann man eine Karte deponieren und im Gegenzug eine bereits abgegebene mitnehmen (immer vom eigenen land). man nimmt sie nach hause mit und schickt sie dann von dort ab. lustige sache, man weiss einfach nicht, ob die karte jemals ankommt. nachdem jeder eine karte ausgesucht hatte, sind wir in einen Lavatunnel geklettert. es war total dunkel! man vermutet, dass seeraeuber hier ihr versteck hatten... spannend! danach sind wir nachmittags richtung Isla Santa Cruz, wo wir in Puerto Ayora frueh abends ankamen. nach dem abendessen sind wir ins dorf und haben uns ein paar drinks gegoennt.

am morgen haben wir die "Charles Darwin Station" besucht. dort lernt man vieles ueber die verschiedenen Schildkroetenarten. nachmittags sind wir ins landesinnere gefahren und konnten dort riesige Schildkroeten im freien beobachten. wir haben auch nochmals einen Lavatunnel und zwei riesige durch einen Vulkanausbruch entstanden "Loecher" gesehen.

ueber nacht ging es weiter nach Isla Ràbida, dann Isla Saniago (Isla James) wo wir die Bahia James und die Bahia Sulivan besucht haben. in der Bahia Sulivan sind wir ueber einen riesigen Lavastrom gelaufen und haben die skurrilsten formen gesehen. von der Sulivan Bay ging es nach Isla Bartolomè wo man sich wie auf dem Mond vorkommt. ueber Islas Daphne Mayor und Menor fuhren wir zur Isla Seymour wo wir die letzte nacht verbracht haben.

der letzte tag war angebrochen. nachdem wir die letzte Insel (Seymour) angeschaut hatten, wo wir die Fregata magnificens beobachten konnten, ging es dann auch schon wieder zurueck auf die Isla Baltra wo wir mit dem Flugzeug retour nach Qutio flogen!

Fazit: Die Woche hat sich gelohnt, war aber nicht ganz billig! das Essen war 1. klasse auf dem boot! die Crew hat sich sehr bemueht um uns den Aufenthalt so angenehm wir moeglich zu machen. die anderen gaeste auf dem boot waren sehr nett und wir hatten eine lustige zeit!

Quito

zurueck in Quito, habe ich mich wieder in der Altstadt mit zwei ami-girls vom Boot einquartiert. am naechsten tag habe wir eine tour in den Jungle zusammen mit einem GB-Boy gebucht. wir sind dann noch etwas in der stadt rumgerannt um alles fuer den Jungle zu besorgen. wir wollten ja vorbereitet sein!

Cuyabeno Reserve

mit dem Bus sind wir von Quito nach Lago Agrio gefahren. der Fahrer muss mit Michael Schumacher verwandt sein, denn so schnell war ich noch nie in einem bus unterwegs. einigen mitfahrern war das dann auch etwas zu schnell und so stroemte ein leicht saeuerlicher geruch durch den bus. beine hoch, rucksack auf die knie und nicht zu tief durch atmen. nach knapp 8 stunden sind wir in Lago Agrio angekommen. wir haben uns ein Hotel gesucht und ein feines nachtessen genehmigt.

am naechsten morgen ging es dann los. nach 3 stunden busfahrt und 2 stunden in einem motorisierten Kanu kamen wir in unserem Camp "Payaguaje" an. wir haben es uns in den Cabaños "bequem" gemacht und schon mal das 1. mittagessen geniessen duerfen. die Cabaños sind einfach ausgeruested, ein Bett mit Moskitonetz und ein privates WC, alles offen zur Natur. dem entsprechend hatte man auch oft Gesellschaft von irgendwelchen kriechenden Tierchen. Bevor man seine schuhe anzog, musste man immer zuerst nach Kakerlaken und spinnen kontrollieren. oder bevor man sich auf die Toilette setzte, musste man den Ring zuerst von riesigen ameisen befreien. oder wenn man nachts kleine schritte auf dem holz hinter dem kopf hoert, dann waren das keine maeuse, sondern Taranteln, welche auf Nahrungssuche waren. drei Naechte und vier Tage dauerte das Abenteuer. auf dem Programm standen Wanderungen durch den Jungel, inkl. Tarzan spielen, Ameisen "schlecken", Kriegsbemalungen, Jungelueberlebungstips und vieles mehr, schwimmen im Cuyabeno Fluss mit "Rosa Fluss Delphinen" und Anakondas, Piraña fischen, Besuch eines Schamanes mit erklaerungen zu diversen Heilmitteln aus dem Jungel und Kanuausfluege frueh morgens um bunte Voegel zu beobachten. natuerlich haben wir auch viele Affen beobachten koennten, wie sie von Baum zu Baum schwingen.

Quito

Nach vier Tagen im Jungel war ich froh, wieder nach Quito zurueck zu kehren. Im hostal habe ich Mark, den Kiwi, wieder getroffen. er wollte am naechsten tag nach Baños, da habe ich mich ihm doch spontan angeschlossen. mir hat es das letzte mal so gefallen und es gab noch so vieles zu sehen.

Baños

inzischen war der Vulkan Tungurahua ausgebrochen und hat einige Doerfer richtung Riobamba ausgeloescht. in Baños selber ist aber nichts passiert, ein keilfoermiger Berg schuetzt das Dorf vor Lava, jedoch hatten sie auch etwas staub abbekommen. befor man in Baños erreicht, fuehrt die strasse allerdings direkt "ueber" einen 7 meter hohen Lava/Schlamm strom vom Vulkan (die strasse wurde verschuettet und so haben sie einfach eine "neue" strasse ueber den strom "gebaut"). ziemlich eindruecklich!

wir haben eine Wanderung zum "Mirador de la Virgen del Agua Santa" mit der Hostalhuendin "Gringa" gemacht und eine Biketour der Strasse der Wasserfaelle entlang richtung Puyo und natuerlich durfte ein bad in den HotSprings wieder nicht fehlen. Auch haben wir die Basilica besucht, wo man Gemaelde mit abstrakten malereien findet, wo die "Virgen del Agua Santa" Menschen vor schlimmen ereignissen rettet, so wie Autounfaelle oder Braende.

Quito

zum vierten mal zurueck in Quito! dieses mal wollte ich die Can. Embassy besuchen, um zu versuchen ein Arbeitsvisum fuer Canada zu bekommen. aber dies ist nicht so einfach. die Botschaft gibt kein Visum ohne Arbeitsvertrag und die Arbeitgeber machen keinen Arbeitsvertrag ohne Visum. man sieht, nicht ganz einfach Situation.

Otavalo

somit habe ich ohne Erfolg auf der Can. Botschaft meine Reise richtung Norden fortgesetzt. Otavalo ist eine Stadt im Norden von Ecuador, eingebettet in einem Tal und umrahmt von drei Vulkanen, Imbabura, Cotacachi und Mojanda. Otavalo ist beruehmt fuer seinen Markt, welcher speziell am Samstag von hunderten Touristen aufgesucht wird. in den 1. zwei wochen vom September wird "fiesta del Yamor" durchgefuehrt. ich hatte das glueck, dass ich gerade zur eroeffnung da war. es gab eine grosse Parade mit bundgeschmueckten Wagen mit huebschen frauen drauf, div. Folksgruppen tanzten durch die Strassen, Feuerwerke, Musik ueberall und natuerlich viel Yamor, ein nichtalkoholisches Getraenk aus 7 verschiedenen Mais sorten.

da ich schon am freitag da war, habe ich die ruhe ausgenutzt und mir meine Taschen schon mal vollgeschlagen. am samstag waren die preise dann auch doppelt so hoch und man kam kaum noch durch die strassen. wir sind um halb sieben aus dem bett gekraxelt und haben uns den Tiermarkt angeschaut. natuerlich wollte ich mir kein Schwein, keine Kuh, kein Huhn oder sonst ein vierbeiniges Tier kaufen, aber es war einfach sehr interessant wie es da zu und her ging.

Abends haben wir das fest genossen und sind anschliessend Salsa tanzen gegangen! Ich habe meinen letzten abend in Ecuador in vollen zuegen genossen...

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around Peru tag:travellerspoint.com,2006-09-08:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=8&entryid=23213 2006-10-08T22:25:37Z 2006-09-08T17:13:25Z Cuzco - Machu Pichu until now i had luck with stomach problems. but also me had to catch it once. i stayed in bed for a couple of days what didn't make me really happy. i actually wanted to go with Carlo and his friends on a hike to the inkaruins of "Choquequirau". but so i had to put mi off with Machu Picchu. of course that also was fantastic! with the bus and train i got to Aguas Caliente. there ... Cuzco - Machu Pichu

until now i had luck with stomach problems. but also me had to catch it once. i stayed in bed for a couple of days what didn't make me really happy. i actually wanted to go with Carlo and his friends on a hike to the inkaruins of "Choquequirau". but so i had to put mi off with Machu Picchu. of course that also was fantastic! with the bus and train i got to Aguas Caliente. there i met to guys which i met on Isla del Sol. with them i climed the mountain Putucusi. on of my highlights on my trip! the tour started pretty easy. then we came to the ladders, stacked into the wall that go up for 20 meters in almost a 90 degree inclination. wouw! nothing for people with acrophobia! but absolutly fun for me! after just one hour and 600 meters of hights difference we reached the top. from there you have a unique view of the Inca citadel. The trail dates from the time of the Incas, it was a special place for meditation, ceremonies, control and it was used to observe the construction of Machupicchu. after our returne to Aguas Caliente we went to the hotsprings and enjoyed a cold beer.

the next day i went early up to Machu Picchu to see for once the sun rise. after a very interesting tour i went back to Aguas Caliente and took the bus and train back to Cuzco. i met Melissa and co. and we had some nice days with party and watching the worldcup incl. the final.

Puno - Islas Flotantes

10.07.06 i went with Carlo with the train to Puno. very nice trainride and something differend to all the hours in the bus. after a cold night we went the next day to the "Islas Flotantes". the islands as the name says are floating on the lake. houses, boots and even the base is made out of straw. in the afternoon we took the bus to Arequipa.

Arequipa (the white city) - Colca Canon

one of the loveliest cities of Peru. it's also a world heritage site. we booked a tour to the valley of the condores. and i went to the hairdresser, well my hair was afterwards 15cm shorter, allthough i only wanted to short about 5cm! well, it will grow again.

the next morning we went by minibus to Chivay (village of Love). on the way we saw lamas and vulcanos. after a hot bath in the hotsprings we went for dinner with a traditional show. our guide wanted to go out to a disco. but after we had to "enjoy" our drinks with a cap and gloves, went back to the hotel pretty fast.

early in the morning we went on the way to the condor cross. we had luck and could observe lots of condores. amazing, particularly when they fly by just 1 meter above your head.

Huacachina

over night we took the bus to Huacachina, close to Ica. after a relaxing day in the hammocks we enjoyed a BBQ at the hostel. on sunday we went sandboarding! with a san-buggy we drove through the dunes, like a roller coaster. then we catched our boards and of we went... it's not that easy, but very funny!

Lima

from Ica we went on to Lima. where those Lima starts and where is it ending? a giant city! we found a nice hostel at the waterfront in Miraflores. but there was no swimming, to cold and to dirty. we said goodbye to 2 swidish friends (treking-friends of Carlos) and enjoyed the citylife.

Mancora

after i said goodbye to Carlo i went bye nightbus to Mancora. as soon it got dark in the bus, i got busy with cockroaches. i looked around for an other seat and had finally some rest.

finally i got to the ocean! nice water temperature, sun and beach! just splendid. unfortunately i had a bit to much sun the first day, doesn't happen a lot with me ;-))

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around Bolivia tag:travellerspoint.com,2006-09-08:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=7&entryid=23210 2006-10-08T22:37:04Z 2006-09-08T17:02:37Z as soon you get to Bolivia you can see the traditional dressed market-women with the long braided hair, the melon-hat and the multi-layered, colorful skirts. from Villazon we wanted to go by train to Tupiza. according to the timetable there should be a train, but as it is in Bolivia, if not today then maybe tomorrow... so we went by bus. i expected the worst but the busride was actually not to bad. not the newest bus and not all to ... as soon you get to Bolivia you can see the traditional dressed market-women with the long braided hair, the melon-hat and the multi-layered, colorful skirts.

from Villazon we wanted to go by train to Tupiza. according to the timetable there should be a train, but as it is in Bolivia, if not today then maybe tomorrow... so we went by bus. i expected the worst but the busride was actually not to bad. not the newest bus and not all to clean and a bit smelly but ok. after 3 hours we arrived in Tupiza. in daytime the temperatur is pretty nice but at night it gets very cold. so as in the hostal! they don't know what a heating system is...

the next day i went on a 5 hour horseride. it was fantastic! me and the guide for only about US 12! i thought after the trip i can not walk anymore but it wasn't to bad.

after a day of rest and taking care of my chill i went up north towards Uyuni. at the busstop the said that it would be much faster and more comfortable by Jeep. well, in Bolivia they tell you alot!! we were 11 passenger plus the chauffeur. well, i tought as they told me trip will only last 3 hours, i can take that. but, the trip didn't last only 3 hours. no, after 7 hours i arrived finally in Uyuni.

i looked for a hotel and for a agency to book the "Salar de Uyuni"-tour. then i went for dinner and met two english girls which i keep on bumping in since Ushuaia. afterwards i went back to the hotel and went to sleep with a cap, scarf, 2 longsleeved t-shirts, thick pants, socks and gloves. at 3am Paul, the australien, finally arrived.

at 10.30 our 3-day trip startd. in our group were 3 english girls, 1 italien and an other swiss girl. i good mix... our first stop was at the "Cementerio de Trenes". here rest disused trains and oxidize. afterwards we went on to the incredible "Salar de Uyuni". the salt gets exportet to Brasil. the sight is amazing, don't forget to bring your sunglasses! in the middle of the "lake" you'll find a island with hundrets of cactuses, some of them are over a 1200 years old as they say... we continued to our 1st lodging. it was located in small village called San Juan (3650 a.s.l.). wraped with a lot of clothes we went already at 9pm to bed, then light we only had fron 6.30 to 9pm!

the next day we drove over rough and smooth, passed volcanos and lagunas where i also for the first time saw some Lamas. there were also some Flamingos which attracted one of the english girls. well, that was a fatality. she thought she could stand on the water, but it was a swamp and she was in it till her hips. it was not that easy to get her out... but she dident loose her smile... we also passed the "arbol del piedra". a stone which is formed like a tree from wind and rain. the 2nd night we spend in a very simple housing (4300 a.s.l.). by candle light we ate dinner and went again "thick wraped" to bed.

at 5am the alarm clock rang and we drove in the dark towards the geysiren. i was surprised that our driver found the way without any signs... the geysiren are located on 5000 a.s.l. and blow hot air out of holes. because of the cold outside temperature, mist is build around it. in the inside hot mud is bubbeling. from there we went on to the hot springs were you can take a hot bath. slowly our trip endet. we drove towards Uyuni were we arrived around 7pm.

i was surprised that our jeep made it over this 3 days. we had to stop a couple of times because someting was broken. but our driver was trained in fixing cars... it was always exciting also when we ran out of gas...

during the night we took the train from Uyuni to Oruro and drove by bus further to La Paz. La Paz is amazing...

La Paz - the peace

i'm not sure, how they came up with this name for this city. with name "the peace - city" you imagine a quiet, small town, or not? well, the city neither quiet nor small. but unique! the city is bedded in a valley on 3620 a.s.l. at this level it's not that easy to breathe. my hotel was in the middle of the witches market where hundrets of tourists their bags with souvenirs fill.

of course i couln't miss the famous "world most dangerous road". well, it definitely sounds more dangerous then it really is. from La Paz you drive by bus to La Cumbre on 4700 meter a.s.l. from there it goes by MTB (Mountainbike) over a paved road for about 30 min. then the actual "death road" starts. the sights are amazing! over rough and smooth you pass steep faces with up to 1500 meters incline. you rather brake once to much! after 5 hours of downhill you get to Yolosa on 1300 a.s.l. fortunately we didn't have drive up the road to Coroica, then we were all pretty tired. after a warm shower and dinner we went back to La Paz. because the "death road" is only single-lane it takes some time to cross with the vehicles. in the night there is actually more traffic on the road as by day, apparently you can see the oncoming traffic better. but that it is more difficult to backup a truck at night... well for the waiting time we had some cool beers. after 5 hours we finally got back to La Paz.

Copacabana - Isla del Sol

on the 1st of July i continued to Copacabana on the Lago Titicaca. the lake is immense, over 230km long, 97km wide and is located on 3820 a.s.l.! it's among the world's highest navigable lakes. in the bus i met Gorden from Scottland and Chris from the US. both wanted to to the same thing as me, one night in Copacabana and then to the Isa del Sol. In Copacabana we hiked up the Cerro Calvario (3966 a.s.l.) and watched the sun set. afterwards we had a good dinner with a nice group of people (chris US, chris BG, gorden, melissa USA and me).

the next day we all took the boot over to Isla del Sol. apparently the sun was born there and the 1st Inca rose from the "titicaca" rock (stone of the puma). on the south end we climed the inka-steps to the village Yumani. not that easy with a backpack over 20kg at almost 4000 a.s.l.! after we deposited our luggage in the hostel we took an other boot around the island to the north side. there we visited the rock of Titicaca. a local guy showed us with a mirror (and the sun) diverse animals in rocks. well, with alot of fantasy you could imagine something. i had a little rest on the "mesa de sacrificio". afterwards we hiked across the island towards the south end. after 4 hours we arrived in Yumani. the guys bought a bottle of schnaps and we watched an other sun set. the next morning we took the boot back to Copacabana with intent to drive to Peru. i met Carlo (mi amigo de suiza) again per coincidence. he told me that there is a roadblock after the border and there are no buses leaving. in fact i thought that going out of Bolivia, there will be no more roadblocks to worry about. well, wrong thoughts... finally we all got on a minibus to the boarder, crossing on foot, further with a minibus till the roadblock, again on food and then with an other bus till Puno. we had luck with the roadblock. till we were there, it cleared up a bit and we only had to walk for about an hour. people before us had to walk over 3 hours! over night we reached finally Cuzco.

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back to Argentina tag:travellerspoint.com,2006-09-08:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=6&entryid=23206 2006-10-08T22:34:31Z 2006-09-08T16:50:16Z maybe you are asking your self, why i was for such a long time in Valparaiso. well, i tried to get over the pass to Argentina but it was always closed because of to much snow!! on Saturday finally the day came to leave. with the 2 canadiens we left Valparaiso early in the morning. scheduled travel time: 7 hours. but the traevel will be much longer... already after 2 hours our bus hit an other car on the street ... maybe you are asking your self, why i was for such a long time in Valparaiso. well, i tried to get over the pass to Argentina but it was always closed because of to much snow!! on Saturday finally the day came to leave. with the 2 canadiens we left Valparaiso early in the morning. scheduled travel time: 7 hours. but the traevel will be much longer... already after 2 hours our bus hit an other car on the street and so we had to wait for the police. it took them about 1 hour to sort it out on spot and then we had to go to the police station to fill out a report. that took an other hour. after 2 hours we finally could continue our trip. since the pass was closed for several days, hundreds of trucks were stuck on the road up. they hardly moved so we passed truck by truck. as we finally got to the border, 6 buses were in front of us. each bus took about 1/2 hour to pass! at 6pm we still were up there and an other snowstorm hit the mountains. after passing it took us an other 2 hours for 3km. because the pass closed again, all the trucks coming from Argentina turned around and blocked the street!

with 7 hours delay we finally got to Mendoza. we droped our bags at the hostel and headed for a nice argentinien Steak. well, we found a place to eat but the steak was disappointing. after two weeks Chile i was so looking forward to a good piece of meat... first day in Mendoza i went on a horse ride. we rode cross-country over a field, not very exciting and because there was still a low-pressure area over the mountains i also couln't see the Aconcagua (6959 a.s.l.). the 2nd day i decided to do a wine tour. Mendoza is famous for the argentinien wines! and they are really good! at 10.30pm (normal dinner time in ARG) i met for dinner with Kevin and his argentinien girlfriend. Kevin is a friend of Ian, the english guy from Bariloche. it was a funny and interesting evening. Kevin came as i as a tourist to Mendoza, met this girl and fell in love. i met already a couple of guys who got stuck somewere because of a girl. there must be something about the argentinien girls.

on the 13th of june i went with an other swiss girl in the Park San Martin. there i met a girl from school from Buenos Aires. funny how you always meet people again... in the evening i took the bus to Cordoba.

Cordoba is the 2nd bigest city of Argentina. like it better then Bs.As.! at the hostel i met an english guy i already met in Bariloche. i recognized two strange white things on his head. he told me that he got muged by 3 men in Mendoza a one hit him with a rock on his head. he had luck, that not more happend...!

i viewed a couple of chirches, museums and the oldest university of Argentina. on the 16th of june i watched the ARG - Serbia game. 6 : 0 and the city went crazy!! nobody was working anymore, they closed a 8 lane street and everybody was dancing and singing on it. amazing!

i also wanted to go skydiving but the weather was not good enough! well, maybe i can do it in Venezuela...

on my last day i went to Alta Gracia, a little town in the country side. i had a look at the Che Guevara Museum...

before my bustour to Salta i wanted to have some dinner, not easy to find a restaurant which serves food before 7pm in Argentina!! weird... 8.30pm my bus left and at 8.30am i arrived in Salta. in the bus i met a german girl, Barbara. with her i spend the next fiew days.

we took a little gondola to the "house" mountain and walked afterwards over hundreds steps back to Salta. it was also fathers-day so there was everywhere "feria" in the city. at the park was a folk-band playing and people were dancing to traditional songs. you can already see here the difference from the people from the south to the north of south america. the skincolor, facial features and size. the more north you get the smaller and darker the peoble get.

the next day we went already further over Jujuy to Tilcara. the travel was incredible. the colors of the mountains, from red, green, gray, black to yellow... and all over were cactuses. Tilcara is a very sweet little town almost at the boarder to Bolivia. very nice to stay there for some days... but we already went on the next day to Bolivia. only after 2 1/2 hours of busdrive we arrived in La Quiaca. from there you have to walk over a bridge over the boarder (3440 a.s.l.) where you find on the other side the village Villazon. on the boarder it looked like a ant-hill. they carryed goods from ARG to Bolivia and ran back to start over.

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around Chile tag:travellerspoint.com,2006-09-08:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=4&entryid=23204 2006-10-08T22:33:02Z 2006-09-08T16:44:59Z well, my last travel report ended in Bariloche, Argentina. so i will start there again. i left on the 31st of May towards Chile. from Puerto Montt i took the boot to Chiloe. Chiloe is a little Island in the south of Chile. i belief that on this Island still everything is "ok". there is such a harmony. they grow almost everything on the island, so very organic and healthy! when i arrived in Ancud, capitol of Chiloe, it was ... well, my last travel report ended in Bariloche, Argentina. so i will start there again. i left on the 31st of May towards Chile. from Puerto Montt i took the boot to Chiloe. Chiloe is a little Island in the south of Chile. i belief that on this Island still everything is "ok". there is such a harmony. they grow almost everything on the island, so very organic and healthy!

when i arrived in Ancud, capitol of Chiloe, it was pouring. at the busterminal a lady wanted to sell her hostel so i went with her, as i didn't wanted to walk around looking for a hostel with that rain. good luck i went with her, because at the hostel i met Marcus from California. i belief we were the only tourists on the whole island. also at the hostel were 2 chilenos who were looking for land to buy. they payed there travel from Santiago to Chiloe bye selling clothes...well, i hope they made there way back home...

Marcus and i went around Ancud the next day. the weather was just perfect. in the afternoon we drove bye bus to Castro in the centre of the island. from there we made a excursion to isla Quinchao the next day. at the beach of Achao we lunched not far from some seelions. isn't that idyllic?!

at night we went out for dinner with a "amigo" of Marcus. he works for a bus-company. i had the luck that the next day he drove form Castro to Osorno, so i could travel for free! isn't it nice to have all over "amigos"?!

from Osorno the travel went on to Pucon. as i arrived there it was pouring again! and the travel report for the whole week looked the same. Actually i wanted to climb the Vulcano Villarrica, but with that weather... so i decided to go on to the north.

Over Santiago de Chile i came to Valparaiso, which is a city for it's own. all the coloured houses made out of corrugated iron, located on hills. 15 "Ascensores" (rack railway) bring you from one level to the other. from viewpoints you can look over the whole city and the port. the famous poet Pablo Neruda had a big influence on the architecture and the colours of the city.

unfortunately it was raining again for days and as there were not many tourists in the hostel it was a bit boring. at the 2nd day i got to chat to a chileno which were also at the hostel and two french-canadiens arrived also. there was some more life at the hostel. with the chileno i walked around the city and as he is a student of architecture he could give me some interesting informations. on friday finally the weather changed and i could warm up.

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around Argentina tag:travellerspoint.com,2006-09-08:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=3&entryid=23202 2006-10-08T22:31:21Z 2006-09-08T16:41:36Z Buenos Aires to Puerto Madryn/Peninsula Valdez After the stress on friday, i had a nice brunch with my friends before i left Buenos Aires. the trip on the bus was very comfortable, i almost had a bed to sleep and the service on board was also very good. after 17 hours i arrived in Puerto Madryn. the temperature was not as cold as i thought it would be. so after i reached the hostel i was all sweaty. my bagpack is ... Buenos Aires to Puerto Madryn/Peninsula Valdez

After the stress on friday, i had a nice brunch with my friends
before i left Buenos Aires. the trip on the bus was very comfortable, i
almost had a bed to sleep and the service on board was also very good.
after 17 hours i arrived in Puerto Madryn. the temperature was not as cold
as i thought it would be. so after i reached the hostel i was all sweaty.
my bagpack is heavier as i thought... after i checked in at the hostel, i
walked around the city. the city looked like a ghost-city, nobody on the
streets... later on i had the answer. Boca (football team from Buenos
Aires) had a very important game, so everybody was sitting infront of the
TV. Boca won, and the whole city went crazy!

on the following day i booked a tour to Peninsual Valdez, a nature protected area. very nice nature, no
tourists at this time of the year. i saw some pinguines, sea lions, seals,
birds, armadillos and guanacos.

Ushuaia

at 11am on the next day i already continued my trip further south. Comodoro, Rio Gallegos, into Chile (4 times passport control!!), Rio Grande and finally after 32 hours Ushuaia. in the bus i met an australian guy and i spend some time with him in and around Ushuaia. it's a dream, the end of the world! i didn't think, that it's going to be so great! and once more, it wasn't as cold as i thought. we made a boot-trip, where we saw lots of sea lions, seals and cormoranes. and of course we saw the most southern lighthouse. at night we cooked some vegetables as a variety to all the meat.

next day we went horseriding. i felt like a cowboy, or as they say here, a Gaucho. we went through woods, rivers, swamps and at the ocean we washed the horses from the mud. in the afternoon we went to "Tierra del Fuego" Nationalpark. there you can do different walks in time, length and difficulty. marvellous nature protected area. in the summer time you can camp there very good, but for this time of the year...would have been a bit cold...at night the hostel organized a asado and we had a good time eating, drinking, singing...Paul "left" me on Saturday and i spend some quiet days in Ushuaia.

El Calafate/El Chalten

on Monday, 15th of May, i booked a flight out of Ushuaia to Rio Gallegos. almost the same price as with the bus, but much more comfortable and much faster! from there i took the bus to El Calafate, only 4 hours. After i ckecked in at the hostel in El Calafate, i decided to continue the next day to El Chalten. at 7am we started and after 4 hours bumpy road we arrived in El Chalten. only about 800 people are living there and the town is surrounded with the famous mountains "Fitz Roy" and "Cerro Torre". unfortunately we didn't have much luck with the weather the first day. snow, wind and fog. we did a little hike to a nice waterfall.

over night it snowed about 20 to 40 cm! and the next day was just perfect weather! we got up early and got ready for a longer hike. in our group were 3 french, 2 argentines (Martin and Rodrigo), 1 english guy (Ian), 1 Kiwi and me. we stumped through the snow and were looking for the path. there was a gorgeous panorama, mountains, glacier, lakes... at one point we couldn'd finde the path anymore so we were a bit lost. we strumbled over a swamp area and jumped over a river, we all made it safely to the other side. and finally we found the path again. after 6 hours we returned totally happy to El Chalten. it was a fantastic day to remember for ever. at 5pm we took the bus back to El Calafate. we ended the perfect day with a perfect dinner with "bife de lomo".

Of course you have to visit the Perito Moreno-glacier when you are in El Calafate. incredibly!! i never saw so much ice at one spot! very impressive and when you have luck and see some ice crash, then your day is made!

Bariloche

my travel went further by bus at 3am to Bariloche. Ian also plend on going to Bariloche, so we traveld together and i had nice company. the longest
bustour till now for me, 34 hours!! but it was also one of the nicest. the
nature is very nice here, looks very similar to Switzerland... that's why
this region is also called "the argentinien switzerland".

the first day we went with the public bus to do the "circuito chico", it takes you to a little town called "Colonia Suiza". as the name already tells you, was the town found by swiss people over a 150 years ago but these days not much remembers of Switzerland. the way back we hiked and passed some beautiful scenery. dinner we had in the famous restaurant "Albertos" where i ate the best meat till now.

Monday, 22nd of May, we rented a car and drove towards San Martin de los Andes. 2 guys from south africa joined us. 4 people in a Fiat Uno over rough and smooth and over snow, that was very exciting! the route is called "ruta de los 7 lagos" and goes along lakes (of course!), woods and mountains. it crosses 3 different national parks! the steet is not paved for over 140 km, so it's a bit bumpy especially with a Fiat Uno. on the way we had luck and could watch 2 deers fighting. after our returne to Bariloche, Ian and me had 2 new room mates. Martin and Rodrigo from El Calafate/El Chalten. you always meet again. Ian left the following morning back to Buenos Aires, so it was nice to have these 2 guys for company!

3 boring days followed, lots of rain, didn't do much.

Friday we rented again a car (3 argentine machos and me). we went again through the national parks and passed bye a town called "Villa Traful". it's located on a big lake and you can only reach it over a unpaved road. fall took over the woods and we could see some very nice colours. Saturday i went up to Villa Catedral, the closest skiarea from Bariloche. in about a mount should be opening of the season, but there is no snow and they are still renovating the town. the chairlift doesn't look to comfortable but i guess we are just to spoiled in Switzerland!

the boys convinced me for a kayak-trip! so i ended up 3 hours in a kayak with freezing toes! no, so cold was it not, but floor heating wouldn't have been bad...

maybe your asking your self, why i'm spending so much time in Bariloche. well i asked me that question as well! but the reason is, that i was waiting for my credit cards which would be send over from Buenos Aires. but as i am in a country of south america, all takes a bit longer. finally
they arrived today, so tomorrow i take of to Chile, Puerto Montt, Chiloe.

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Buenos Aires II english tag:travellerspoint.com,2006-09-08:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=2&entryid=23198 2006-10-08T22:29:29Z 2006-09-08T16:35:16Z my stay in Buenos Aires is coming to an end and my "real traveling" begins. the four weeks past by so fast! i never got bored and of course you all want to know what i did in the last 3 weeks. well, here are some highlights... the nightlife, as already mentioned, starts very late. so when we went to the disco at 2am, it was still very early. the name of the disco is "opera bay", and as the name already reveals, it ... my stay in Buenos Aires is coming to an end and my "real traveling" begins.

the four weeks past by so fast! i never got bored and of course you all want
to know what i did in the last 3 weeks. well, here are some highlights...

the nightlife, as already mentioned, starts very late. so when we went to
the disco at 2am, it was still very early. the name of the disco is "opera
bay", and as the name already reveals, it looks like the opera from sydney.
it's one of the biggest discos and has about 6 different dancefloors. when
we left at 6am we were definitely not the last once.

when you visit Buenos Aires you can certainly not miss a visit to "el
barrio" (district) San Telmo. there you find antiquities and on every corner
you hear tango musik. sundays they have a market and people are dancing on
the streets. there we also found a british-bar, were we finally found
something else to eat except of meat, pizza and empanadas. and we finally
had something spicey food...

imagine, i went to sea a ballet at the "teatro colon"! it was realy great!
and ofcourse i also went to a tango show at "cafe tortoni", one of the
oldest cofe-shops of buenos aires.

and ofcourse a visit to a "estancia" coulnd be missing for a tourist. and it
was really very touristy. a "estancia" is like a farm but all was just set
up for the tourists, so it wasn't that interesting! but the food and the
horse-show were really good!

at school we also had a wine degustation, with argentinien wines! muy bien!!
except the next day some students didn't show up! i did ofcourse!

where do meet the most locals, ofcourse at a privat party. good luck Carlo
know some, and they know aswell some...and that's how you get a invitation
to a "asado" (BBQ). meat, meat, meat!!! when i go back to switzerland, my
friends have to think about someting!!

and also my last day stays exciting in buenos aires. i lost/got stolen my
purse including credit cards. so i was running around all day but i still
will leave tomorrow. my journey will go on. i'll take the bus down south to
Patagonia, first stop Peninsula Valdez after 18 hours. then i will go
further down south to Ushuaia, more south is not possible...

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Buenos Aires I tag:travellerspoint.com,2006-09-08:/blog/?domain=chrisarosa&thisblog_entryid=1&entryid=23196 2006-10-08T22:28:41Z 2006-09-08T16:31:21Z bereits eine woche ist vergangen, seit ich die schweiz verlassen habe. nur schon ueber die eine woche koennte ich einen roman schreiben. ich beginne mal am donnerstag 6. april 2006, einchecken am flughafen: alles verlief supi bis auf dass ich keinen nachweis hatte, wann ich aus argentinien ausreisen werde. so musst ich ein fiktives ticket nach uruguay kaufen. was ich im nachhinein aber gar nicht gebraucht haette. die von der Britsh Airways sagten mir, dass ich das geld wieder zurueck kriege, mal hoffen. ich hatte einen ... bereits eine woche ist vergangen, seit ich die schweiz verlassen habe. nur
schon ueber die eine woche koennte ich einen roman schreiben.

ich beginne mal am donnerstag 6. april 2006, einchecken am flughafen:
alles verlief supi bis auf dass ich keinen nachweis hatte, wann ich aus
argentinien ausreisen werde. so musst ich ein fiktives ticket nach uruguay
kaufen. was ich im nachhinein aber gar nicht gebraucht haette. die von
der Britsh Airways sagten mir, dass ich das geld wieder zurueck kriege, mal
hoffen.
ich hatte einen super lieben abschied am flughafen von ein paar freunden und
familie. es war nicht leicht wirklich zu gehen...
der flug nach london ging puenktklich los. umsteigen in LHR war kein problem
und der weiterflug nach buenos aires verlief auch ohne problem. ein nettes
aelteres ehepaar sass neben mir und schon nach fuenf minuten wusste ich
ueber ihr ganzes leben bescheid. zum glueck verteilten sie bald kopfhoerer
und die filme begannen. nach 19 stunden reisezeit bin ich endlich in Buenos
Aires angekommen, sammt gepaeck!! ich wurde mit einem taxi zu meiner
homestay-family gebracht und konnte so schon mal den suedamerikanischen
fahrstiehl kennenlernen. "zu hause" angekommen, wurde ich von meiner "mami"
und katze mona nett begruesst. zuerst einmal
duschen und dann eine kleine tour durch Buenos Aires.

"mein appartment" befindet sich in einer schoenen und sicheren
nachbarschaft, so kann ich also auch nachts alleine nach hause...

am samstag bin ich mit der metro in die stadt gefahren und habe die
fussgaengerzone begutachtet. ein shopping paradies!! natuerlich habe ich
mich auch den sehenswuerdigkeiten gewidmet. unterwegs habe ich dann schon
meine erste bekanntschaft gemacht, nicole aus deutschland. wir haben uns
zusammen die stadt angeschaut und uns fuer den abend verabredet. wir haben
ein "milonga" besucht, Tango-tanzabend. war sehr interessant, richtig "old
fashion". maenner sitzen rechts, frauen sitzen links, maenner begutachten
die frauen und fordern sie per blickkontakt zum tanz auf, nicken ja, kopf
wegdrehen nein. man trifft sich dann auf der tanzflaeche und tanzt 4 lieder
miteinander.

am sonntag bin ich in den botanischen garten und habe Carlo, einen Freund
aus der Schweiz, getroffen. es gibt also auch ruhige flecken in dieser
riesigen stadt.

Montag mein 1. schultag. um 7 aufstehen und eine halbe stunde zur schule
laufen. 8uhr einstufungstest, was bei mir nicht noetig war, weil ich sowieso
zu den totalen beginnern zaehle. die meisten schueler kommen aus den USA und
England. es hat noch ein paar australier, neuseelaender, deutsche,
oeterreicher, hollaender und schweizer natuerlich. meistens wird jedoch
englisch gesprochen. meine klasse besteht aus 2 englaenderinnen, 2
amerikanerinnen und ich. die meisten gruppen sind so klein, was ich relativ
gut finde, man lernt so viel mehr. ich gebe mir auch muehe die sprache so
schnell wie moeglich zu lernen, ich moechte mich auf meiner reise ja auch
mit den einheimischen unterhalten koennen.
von der schule aus werden sehr viele aktivitaeten angeboten. ich war jeden
abend unterwegs, montag stadtrundgang mit anschliessendem abendessen.
dienstag BBQ in der schule, mittwoch tangokurs, donnerstag bowling und heute
ist wie ueberall feiertag. die stadt platzt fast aus allen naehten. man
kommt fast nicht durch die strassen.

morgens wenn man durch die stadt laeuft, sind alle hausabwarte vor den
tueren die gehwege am reinigen, was auch noetig ist, weil die hier noch
nichts von "robidog" gehoert haben. ich glaube jeder besitzt hier einen hund
und dementsprechend sehen auch die gehwege aus. man muss immer den blick auf
den gehweg richten, weil sonst tritt man nach wenigen metern in die sch... .
da die hundebesitzer keine zeit haben mit ihren hunden gassi zu gehen, gibt
es die "dog-walkers". die gehen von tuer zu tuer und nehmen die hunde
entgegen. sie laufen dann mit einer riesigen hundemeute (die groesste gruppe
die ich bis jetzt gesehen habe, waren 18 hunde!!) durch die gegend.

man muss sich hier an einige neue "regeln" halten. anstehen wird "one by
one" hintereinander und nicht alle auf einem haufen. dinner gibt es meistens
so ab 21uhr. in den ausgang geht man so ab 1uhr und das ist noch frueh.

ansonsten sind die leute sehr freundlich und helfen wo's nur geht.

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