A Travellerspoint blog

Argentina

zurueck nach Argentinien

deutsch

Ich versuchte seit Mittwoch ueber die Grenze nach Argentinien zu kommen, aber die Passtrasse war immer gesperrt, zu viel Schnee!! Am Samstag war es dann endlich soweit! Mit den 2 Canadier habe ich mich fruehmorgens zum Busbahnhof gemacht. Geplante Reiszeit 7 Stunden. Wir fuhren puenktlich los aber bereits nach 2 Stunden hatten wir unsere 1. Panne. Unser Bus rammte ein Auto und somit musste zuerstmal die Polizei kommen, was schon ne 1/2 Stunde dauerte. dann musste der Chaufeur noch einen Aussage auf dem Revier machen was nochmal 1 1/2 Stunden dauerte. nach 2 Stunden in einem kleinen Kaff ging es dann weiter. Der Bus schlaengelte eine Passtrasse hoch, an unzaehligen Trucks vorbei. Manche standen da schon seit Tagen. Endlich an der Grenze angekommen, standen 6 Buse vor uns. Jeder Bus brauchte etwas eine 1/2 Stunde! Jetzt koennt ihr ausrechnen, wie lange da oben gewartet haben. um 18 Uhr waren wir dann immer noch da oben und ein neuer Schneesturm kam auf. unsere Bus war dann in 5 Minuten abgewickelt (komisch) und wir fuhren endlich weiter. Naja, fuhren ist uebertrieben, wir brauchten fuer 3km 2 Stunden. Da der Pass wieder geschlossen wurde, standen die Trucks alle quer in der Strasse und befreiten sich von ihrer Last, damit sie nur mit der Fuehrerkabine in den naechsten Ort fahren konnten. mit 7 Stunden Verspaehtung kamen wir dann endlich in Mendoza an. Wir wollten nur noch in ein Hostel und ein saftiges Steak essen gehen. Das Hostel hat geklappt, aber das Steak war ziemlich entaeuschend. Nach zwei Wochen Chile, hatte ich mich so auf ein gutes Stueck Fleisch gefreut...naja, man kann nicht alles haben.

Am 1. Tag in Mendoza habe einen Reitausflug gemacht. Er fuehrte querfeldein durch eine Steppenlandschaft. Nicht sehr aufregend... und da sich das Tiefdruckgebiet immer noch ueber den Bergen aufhielt, konnte ich den Cerro Aconcagua (6959 m.u.m.) nicht sehen. Am 2. Tag habe ich mich fuer eine Weintour entschlossen. Hmm, feine Weine probieren! Mendoza ist bekannt fuer seien Weine, falls das jemand noch nicht weiss. Abends habe ich mich mit einem Ami und deren argentinische Freundin zum Abendessen getroffen, wie es sich gehoert um 22:30 ;-)) Kevin ist ein Freund von Ian, der Englaender mit welchem ich in Bariloche war. Es war ein sehr interessanter und lustiger Abend. Kevin ist vor 4 Jahren als Tourist durch Mendoza gezogen und haengen geblieben. Wie schon so mancher Junge, den ich auf meiner Reise kennengelernt habe. Irgendwas muss an den argentinischen Frauen dran sein...

am 13. Juni bin ich tagsueber mit einer CH, welche im gleichen Hostel war, noch in den Park San Martin, welcher etwas dem Central Park NY nacheifert. Dort habe ich eine Freundin aus der Schule von Bs.As. getroffen. Lustig, wie man immer wieder Leute trifft. Ueber Nacht weiter mit dem Bus nach Cordoba.

Cordoba ist die 2. groesste Stadt in Argentinien. gefaellt mir fast besser als Bs.As.! Im Hostel habe ich einen Englaender getroffen, welcher ich schon in Bariloche kennengelert hatte. Auf seinem Kopf konnte ich 2 merkwuerdige weisse "Blaetze" feststellen. Er erzaehlte mir, dass er in Mendoza von 3 Typen niedergeschlagen wurde und mit einem Stein am Kopf verletzt wurde. Er hatte Glueck, dass er nicht schlimmer verletzt wurde.

Ich habe mir div. Kirchen, Museen und die aelteste Uni von ARG angeschaut. Am 16. Juni war das Spiel ARG-Serbia y Montenegro. 6:0 und die Stadt spielte verrueckt. Niemand hat mehr gearbeitet, eine 8 spuhrige Strasse wurde einfach gesperrt alle haben darauf getanzt und gesungen. Eindruecklich!

Waehrend meines Aufenthaltes in Cordoba wollte ich Sky-Diven gehen. Aber das Wetter hat mir wieder mal einen Strich durch die Rechnung gezogen! Am letzten Tag bin ich dann nach Alta Gracia und habe mir das Che Guevara Museum angeschaut. Vor meiner Busfahrt nach Salta wollte ich noch etwas essen gehen, wir haben eine ganze Weile gesucht, bis wir endlich ein Pizzeria gefunden haben, welche uns kurz nach 19 Uhr etwas zu essen serviert haben. Um 20:30 stieg ich dann in den Bus ein und kam um 8:30 in Salta an.

Im gleichen Bus war noch eine deutsche, Barbara, mit welcher ich die naechsten Tage verbracht habe. Wir fuhren mit kleinen Gondeln auf den Hausberg und sind anschliessend ueber hunderte Treppentritte wieder unten in Salta angekommen. Ich habe seit Wochen wieder mal geschwitzt! An diesem Tag war auch noch Vater-Tag und somit "Feria" in der ganzen Stadt. Im Park hat eine Volksgruppe gespielt und es wurde dazu traditionell getanzt. Man kann hier schon deutlich den Wechsel der Hautfarben, Gesichtszuegen und Groesse feststellen. Je mehr man in den Norden kommt, desto kleiner und dunkler werden die Menschen.

Am naechsten Tag sind wir schon wieder weiter ueber Jujuy nach Tilcara. Die Busfahrt war fantastisch! Die Farben der Berge gehen ueber rot, gruen, grau, schwarz, gelb... und an Kakten fehlt es auch nicht. Tilcara ist ein ganz herziges Dorf schon fast an der Grenze zu Bolivien. Man koennte da glatt ein paar Tage verbringen. Aber uns zog es schon am naechsten Tag nach Bolivien. Nach nur 2 1/2 Stunden Busfahrt kamen wir in La Quiaca an. Von dort muss man zu Fuss ueber eine Bruecke ueber die Grenze (3440 m.u.m), wo sich die Ortschaft Villazón befindet. An der Grenze hatte es hunderte Arbeiter welche von ARG nach Bolivien irgendwelche Waren schleppten. Es ging wie auf einem Ameisenhaufen zu. Sobald sie die Ware abgeliefert hatten, rannten sie wieder rueber und holten sich neue Ware.

Posted by chrisarosa 3:34 PM Archived in Argentina Comments (0)

back to Argentina

maybe you are asking your self, why i was for such a long time in Valparaiso. well, i tried to get over the pass to Argentina but it was always closed because of to much snow!! on Saturday finally the day came to leave. with the 2 canadiens we left Valparaiso early in the morning. scheduled travel time: 7 hours. but the traevel will be much longer... already after 2 hours our bus hit an other car on the street and so we had to wait for the police. it took them about 1 hour to sort it out on spot and then we had to go to the police station to fill out a report. that took an other hour. after 2 hours we finally could continue our trip. since the pass was closed for several days, hundreds of trucks were stuck on the road up. they hardly moved so we passed truck by truck. as we finally got to the border, 6 buses were in front of us. each bus took about 1/2 hour to pass! at 6pm we still were up there and an other snowstorm hit the mountains. after passing it took us an other 2 hours for 3km. because the pass closed again, all the trucks coming from Argentina turned around and blocked the street!

with 7 hours delay we finally got to Mendoza. we droped our bags at the hostel and headed for a nice argentinien Steak. well, we found a place to eat but the steak was disappointing. after two weeks Chile i was so looking forward to a good piece of meat... first day in Mendoza i went on a horse ride. we rode cross-country over a field, not very exciting and because there was still a low-pressure area over the mountains i also couln't see the Aconcagua (6959 a.s.l.). the 2nd day i decided to do a wine tour. Mendoza is famous for the argentinien wines! and they are really good! at 10.30pm (normal dinner time in ARG) i met for dinner with Kevin and his argentinien girlfriend. Kevin is a friend of Ian, the english guy from Bariloche. it was a funny and interesting evening. Kevin came as i as a tourist to Mendoza, met this girl and fell in love. i met already a couple of guys who got stuck somewere because of a girl. there must be something about the argentinien girls.

on the 13th of june i went with an other swiss girl in the Park San Martin. there i met a girl from school from Buenos Aires. funny how you always meet people again... in the evening i took the bus to Cordoba.

Cordoba is the 2nd bigest city of Argentina. like it better then Bs.As.! at the hostel i met an english guy i already met in Bariloche. i recognized two strange white things on his head. he told me that he got muged by 3 men in Mendoza a one hit him with a rock on his head. he had luck, that not more happend...!

i viewed a couple of chirches, museums and the oldest university of Argentina. on the 16th of june i watched the ARG - Serbia game. 6 : 0 and the city went crazy!! nobody was working anymore, they closed a 8 lane street and everybody was dancing and singing on it. amazing!

i also wanted to go skydiving but the weather was not good enough! well, maybe i can do it in Venezuela...

on my last day i went to Alta Gracia, a little town in the country side. i had a look at the Che Guevara Museum...

before my bustour to Salta i wanted to have some dinner, not easy to find a restaurant which serves food before 7pm in Argentina!! weird... 8.30pm my bus left and at 8.30am i arrived in Salta. in the bus i met a german girl, Barbara. with her i spend the next fiew days.

we took a little gondola to the "house" mountain and walked afterwards over hundreds steps back to Salta. it was also fathers-day so there was everywhere "feria" in the city. at the park was a folk-band playing and people were dancing to traditional songs. you can already see here the difference from the people from the south to the north of south america. the skincolor, facial features and size. the more north you get the smaller and darker the peoble get.

the next day we went already further over Jujuy to Tilcara. the travel was incredible. the colors of the mountains, from red, green, gray, black to yellow... and all over were cactuses. Tilcara is a very sweet little town almost at the boarder to Bolivia. very nice to stay there for some days... but we already went on the next day to Bolivia. only after 2 1/2 hours of busdrive we arrived in La Quiaca. from there you have to walk over a bridge over the boarder (3440 a.s.l.) where you find on the other side the village Villazon. on the boarder it looked like a ant-hill. they carryed goods from ARG to Bolivia and ran back to start over.

Posted by chrisarosa 9:49 AM Archived in Argentina Comments (0)

rund um Argentinien

deutsch

Buenos Aires nach Puerto Madryn/Peninsula Valdez

Nach dem Stress vom Freitag, als mein Portemonnaie geklaut wurde, hatte ich
am Samstag noch ein gemuetliches Fruehstueck mit ein paar Freunden, bevor es dann Abends endlich aus Buenos Aires in die Natur ging. Die Fahrt im Bus (Don Otto) war sehr angenehm, hatte schon fast ein Bett zum liegen/sitzen und der Service war auch nicht schlecht. Nach 17 Stunden bin ich dann in Puerto Madryn angekommen. Die Temperatur war viel hoeher als ich erwartet hatte und so kam ich schon mal ins Schwitzen, mein Rucksack ist etwas schwerer als er aussieht... nachdem ich mich im Hostel einquartiert hatte, erkundigte ich die Stadt. Diese kam mir vor wie eine Geisterstadt. Kein Mensch auf den Strassen...am Abend wusste ich dann auch wieso. Boca (einer der Fussballmannschaften von Buenos Aires) hatte ein wichtiges Spiel, und somit waren alle vor dem Fernseher. Boca gewann und dann war der Teufel los! Feuerwerk, Hup-Konzert...

Am naechsten Tag unternahm ich einen Ausflug auf die Peninsula Valdez, ein
Naturschutzgebiet. Super schoene Natur, keine Touris um diese Jahreszeit,
ein paar wenige Pinguine, Seeloewen und Seehunde, Voegel, Armadillos und
Guanacos.

Ushuaia

Um 11Uhr morgens des naechsten Tages ging es dann schon wieder weiter
Richtung Sueden. Ueber Comodoro, Rio Gallegos, Chile (vier mal
Passkontrolle!!), Rio Grande kam ich endlich nach 32 Stunden in Ushuaia an.

Im Bus hatte ich Bekanntschaft mit einem Australier (Paul) gemacht. Die naechsten
zwei Tage unternahmen wir Ausfluege um und in Ushuaia. Ein Traum, das Ende
der Welt, wer haette gedacht, dass es hier so schoen ist! Das Wetter ist
auch nicht so kalt, wie ich gedacht hatte. Wir machten eine Bootstour, wo
wir viele Seeloewen und Seehunde sowie Cormorane sahen. Der suedlichste
Leuchtturm (wurde in einem Buch von Jules Verne festgehalten) durfte
natuerlich auch nicht fehlen. Abends endlich wieder mal selber gekocht, mal
Gemuese! Am naechsten Tag haben wir morgens einen Ausflug mit Pferden
gemacht! Grandios, ich bin mir vorgekommen wie ein Cowboy, oder wie man sie
hier nennt, Gaucho. Durch Waelder, Fluesse, Suempfe, und am Meer haben wir die Pferde vom Dreck befreit.

Nachmittags sind wir dann in den "Tierra del Fuego" Nationalpark. Man kann
dort verschiedene Wanderungen machen, jenach Zeit, laenge und Schwierigkeit.
Ein herrliches Naturschutzgebiet. Im Sommer genial zum Zelten, aber jetzt waere es schon etwas zu kalt gewesen. Am Abend gab es wieder mal ein Asado, organisiert vom Hostel. Das Hostel Abra Ushuaia war super! 16 Pesos (ca. CHF 8) inkl. Fruehstueck!

Paul, der Australier, "verliess" mich dann am Samstag und ich verbrachte
noch zwei ruhige Tage in Ushuaia.

El Calafate/El Chalten

Am Montag 15. Mai hatte ich einen Flug von Ushuaia nach Rio Gallegos gebucht, war fast gleich teuer wie der Bus, viel bequemer, viel schneller! Weiter nach El Calafate ging es dann wieder per Bus, nur 4 Stunden und geteerte Strasse. Die Busfahrt hatte was ganz spezielles. Es gab Momente, wo die Zeit still zu stehen schien... Der Anblick der Natur war fantastisch! Die Sonne blinzelte durch die Wolken und liess den See unten im Tal golden schimmern. In der Ferne konnte man die schneebedeckten Bergspitzen erkennen. Der Wind schaukelte den 2-stoeckigen Bus hin und her. Ein Bild zum Traeumen...

In El Calafate eingecheckt, habe ich beschlossen am naechsten Tag erstmal nach El Chalten weiterzufahren. Morgens um 7 Uhr gings los, nach 4 Stunden Holperbusfahrt kamen wir in El Chalten an. Das Dorf hat ca. 800 Einwohner und liegt am Fusse der beruehmten Berge Fitz Roy und Cerro Torre. Bei schoenem Wetter ein unbeschreibliches Bild. Leider hatten wir am ersten Tag nicht so viel Glueck. Schnee, Wind und Nebel. Wir machten eine kleine Wanderung zu einem idyllischen Wasserfall. Ueber Nacht hat es dann ca. 20-40 cm Neuschnee gegeben und das Wetter war wie im Bilderbuch. Wir standen frueh auf und machten uns fuer eine etwas groessere Wanderung/Bergtour bereit. Unsere Gruppe bestand aus 3 Franzosen, 2 Argentinier (Martin und Rodrigo), 1 Englaender (Ian), 1 Neu Seelaender und mich. Wir stapften durch den Schnee und suchten teilweise nach dem Weg, schauten uns das traumhafte Panorama an, Berge, Gletscher, Seen... an einem Punkt hatte sich der Weg verlohren und wir waren somit auch etwas verlohren... aber nachdem wir einigermassen heil durch ein Sumpfgebiet "gestolpert" und ueber einen Bach gesprungen sind, haben wir dann den richtigen Weg wieder gefunden. Nach 6 Stunden sind wir alle wieder heil in El Chalten angekommen. Es war ein fantastischer, unvergesslicher Tag!! um 17Uhr sind wir dann wieder zurueck nach El Calafate gefahren und haben uns zur Feier des Tages ein "Bife de Lomo" gegoennt!

Natuerlich besucht man den Perito Moreno-Gletscher wenn man in El Calafate ist. Unglaublich, soviel Eis auf einen Haufen habe ich noch nie gesehen. Sehr eindruecklich und wenn man dann noch mit etwas Glueck einen Eissturtz miterleben kann, ist der Tag gemacht!

Bariloche

Mit dem Bus ging es dann mitten in der Nacht (3uhr) weiter nach Bariloche. Ian wollte auch nach Bariloche, so hatte ich eine nette Begleitung. Die laengste Bustour fuer mich bis jetzt, 34 Stunden! Aber auch eine der schoensten bis jetzt. Die Natur ist super schoen hier. Gleicht der Schweiz... darum heisst diese Region im Volksmund ja auch "argentinische Schweiz".

Am ersten Tag machten wir den "Circuito Chico" mit dem oeffentlichen Bus, welcher unteranderem zum Dorf "Colonia Suiza" fuert. wie der Name schon verraeht, wurde dieses Dorf vor ca. 150 Jahren von Schweizern gegruendet. Heute erinnert aber beinahe nichts mehr an die Schweiz. Den Rueckweg haben wir dann zu Fuss gemacht. Abends haben wir im Restaurant Albertos gegessen. Beste Adresse fuer ein Stueck Fleisch!!

Montag, 22. Mai, mieteten wir ein Auto und fuhren Richtung San Martin de los Andes. 2 Sued Afrikaner begleiteten uns. Zu viert in einem Fiat Uno ueber Stock und Stein, und sogar ueber Schnee, was fuer die zwei Sued Afrikaner sehr aufregend war! Die Route heisst "Ruta de los 7 lagos" und fuehrt an diversen Seen und Waelder vorbei, durch drei verschiedene National Parks. Die Strasse ist fuer etwa 140 KM nicht geteert, somit etwas holprig, vorallem mit einem Fiat UNO. Wir hatten das Glueck und konnten 2 Hirsche bei einem Kampf beobachten. Nach unsere Rueckkehr hatten wir neue Zimmernachbarn, es waren die zwei Argentinier Martin und Rodrigo von El Calafate/El Chalten. Man trifft sich immer wieder...und da Ian am naechsten Tag zurueck nach Buenos Aires ging, hatte ich wieder zwei nette Begleiter! Abends waren wir im Restaurant "Casita Suiza" essen. Das Restaurant gehoert Schweizern und die kommen aus Davos...

Die Tage danach waren etwas langweilig, 3 Tage viel Regen, wenig gemacht. Bei schlechtem Wetter ist es nicht so Aufregend hier in Bariloche. Am Freitag haben wir wieder ein Auto gemietet (3 Argentinische Machos und ich). Es ging wieder in den Nationalpark, mit diesmal Villa Traful als Ziel! Villa Traful liegt an einem grossen See und ist auch nur ueber eine Schotterstrasse erreichbar. Da der Herbst kraeftig Einzug gehalten hat, konnten wir die Waelder in den schoensten Herbstfarben sehen.

Samstag Bilderbuchwetter: Habe mich auf den Weg nach Villa Catedral, naechstgelegene Skigebiet von Bariloche aus, gemacht. Ca. in einem Monat sollte Saisoneroeffnung sein. Schnee hat es noch weit und breit keinen und das Dorf befindet sich noch mitten in den Renovationen. Die Sessellifte sehen nicht gerade einladent aus, aber ich denke da sind wir von der Schweiz einfach zu verwoehnt!

Vielleicht fragt ihr euch, wieso ich soviel Zeit hier in Bariloche verbracht habe. Das frage ich mich auch, nein, ich musste auf meine Kreditkarten warten, welche mir von Buenos Aires zugeschickt wurden. Und da ich mich hier in einem Sued Amerikanischen Land befinde, dauert halt alles etwas laenger...Viel Geduld ist hier angesagt... Heute sind sie dann endlich eingetroffen und somit mache ich mich morgen auf den Weg nach Chile. Naechstes Ziel ist Puerto Montt und dann Chiloe.

Posted by chrisarosa 3:31 PM Archived in Argentina Comments (0)

around Argentina

english

Buenos Aires to Puerto Madryn/Peninsula Valdez

After the stress on friday, i had a nice brunch with my friends
before i left Buenos Aires. the trip on the bus was very comfortable, i
almost had a bed to sleep and the service on board was also very good.
after 17 hours i arrived in Puerto Madryn. the temperature was not as cold
as i thought it would be. so after i reached the hostel i was all sweaty.
my bagpack is heavier as i thought... after i checked in at the hostel, i
walked around the city. the city looked like a ghost-city, nobody on the
streets... later on i had the answer. Boca (football team from Buenos
Aires) had a very important game, so everybody was sitting infront of the
TV. Boca won, and the whole city went crazy!

on the following day i booked a tour to Peninsual Valdez, a nature protected area. very nice nature, no
tourists at this time of the year. i saw some pinguines, sea lions, seals,
birds, armadillos and guanacos.

Ushuaia

at 11am on the next day i already continued my trip further south. Comodoro, Rio Gallegos, into Chile (4 times passport control!!), Rio Grande and finally after 32 hours Ushuaia. in the bus i met an australian guy and i spend some time with him in and around Ushuaia. it's a dream, the end of the world! i didn't think, that it's going to be so great! and once more, it wasn't as cold as i thought. we made a boot-trip, where we saw lots of sea lions, seals and cormoranes. and of course we saw the most southern lighthouse. at night we cooked some vegetables as a variety to all the meat.

next day we went horseriding. i felt like a cowboy, or as they say here, a Gaucho. we went through woods, rivers, swamps and at the ocean we washed the horses from the mud. in the afternoon we went to "Tierra del Fuego" Nationalpark. there you can do different walks in time, length and difficulty. marvellous nature protected area. in the summer time you can camp there very good, but for this time of the year...would have been a bit cold...at night the hostel organized a asado and we had a good time eating, drinking, singing...Paul "left" me on Saturday and i spend some quiet days in Ushuaia.

El Calafate/El Chalten

on Monday, 15th of May, i booked a flight out of Ushuaia to Rio Gallegos. almost the same price as with the bus, but much more comfortable and much faster! from there i took the bus to El Calafate, only 4 hours. After i ckecked in at the hostel in El Calafate, i decided to continue the next day to El Chalten. at 7am we started and after 4 hours bumpy road we arrived in El Chalten. only about 800 people are living there and the town is surrounded with the famous mountains "Fitz Roy" and "Cerro Torre". unfortunately we didn't have much luck with the weather the first day. snow, wind and fog. we did a little hike to a nice waterfall.

over night it snowed about 20 to 40 cm! and the next day was just perfect weather! we got up early and got ready for a longer hike. in our group were 3 french, 2 argentines (Martin and Rodrigo), 1 english guy (Ian), 1 Kiwi and me. we stumped through the snow and were looking for the path. there was a gorgeous panorama, mountains, glacier, lakes... at one point we couldn'd finde the path anymore so we were a bit lost. we strumbled over a swamp area and jumped over a river, we all made it safely to the other side. and finally we found the path again. after 6 hours we returned totally happy to El Chalten. it was a fantastic day to remember for ever. at 5pm we took the bus back to El Calafate. we ended the perfect day with a perfect dinner with "bife de lomo".

Of course you have to visit the Perito Moreno-glacier when you are in El Calafate. incredibly!! i never saw so much ice at one spot! very impressive and when you have luck and see some ice crash, then your day is made!

Bariloche

my travel went further by bus at 3am to Bariloche. Ian also plend on going to Bariloche, so we traveld together and i had nice company. the longest
bustour till now for me, 34 hours!! but it was also one of the nicest. the
nature is very nice here, looks very similar to Switzerland... that's why
this region is also called "the argentinien switzerland".

the first day we went with the public bus to do the "circuito chico", it takes you to a little town called "Colonia Suiza". as the name already tells you, was the town found by swiss people over a 150 years ago but these days not much remembers of Switzerland. the way back we hiked and passed some beautiful scenery. dinner we had in the famous restaurant "Albertos" where i ate the best meat till now.

Monday, 22nd of May, we rented a car and drove towards San Martin de los Andes. 2 guys from south africa joined us. 4 people in a Fiat Uno over rough and smooth and over snow, that was very exciting! the route is called "ruta de los 7 lagos" and goes along lakes (of course!), woods and mountains. it crosses 3 different national parks! the steet is not paved for over 140 km, so it's a bit bumpy especially with a Fiat Uno. on the way we had luck and could watch 2 deers fighting. after our returne to Bariloche, Ian and me had 2 new room mates. Martin and Rodrigo from El Calafate/El Chalten. you always meet again. Ian left the following morning back to Buenos Aires, so it was nice to have these 2 guys for company!

3 boring days followed, lots of rain, didn't do much.

Friday we rented again a car (3 argentine machos and me). we went again through the national parks and passed bye a town called "Villa Traful". it's located on a big lake and you can only reach it over a unpaved road. fall took over the woods and we could see some very nice colours. Saturday i went up to Villa Catedral, the closest skiarea from Bariloche. in about a mount should be opening of the season, but there is no snow and they are still renovating the town. the chairlift doesn't look to comfortable but i guess we are just to spoiled in Switzerland!

the boys convinced me for a kayak-trip! so i ended up 3 hours in a kayak with freezing toes! no, so cold was it not, but floor heating wouldn't have been bad...

maybe your asking your self, why i'm spending so much time in Bariloche. well i asked me that question as well! but the reason is, that i was waiting for my credit cards which would be send over from Buenos Aires. but as i am in a country of south america, all takes a bit longer. finally
they arrived today, so tomorrow i take of to Chile, Puerto Montt, Chiloe.

Posted by chrisarosa 9:36 AM Archived in Argentina Comments (0)

Buenos Aires II deutsch

deutsch

so, meine zeit hier in buenos aires geht zu ende und ich werde mit
meiner "richtigen reisen" beginnen.

die vier wochen vergingen wie im fluge! es wurde mir auch nie langweilig.
natuerlich seit ihr neugierig was ich alles erlebt habe, oder? hier ein paar
highlights...

das nachtleben, wie bereits schon erwaehnt, faengt hier relativ spaeht an.
somit machten wir uns um 2am auf den weg in die disco "opera bay". wie es
der name bereits verraeht, sieht das gebaeude aus, wie das opernhaus in
sydney. es ist eines der groessten discos mit ca. 6 verschieden dance-floors
(wenn ich richtig gezaehlt habe...) als wir um 6 uhr morgens nach hause
gingen, waren wir definitiv nicht die letzten!

natuerlich darf man bei einem Buenos Aires-besuch "el barrio" (stadtteil)
San Telmo nicht missen. es wimmelt da von antiquitaeten und an jedem ecken
hoert man tango musik. am sonntag ist jeweils auch ein markt, welcher sich
durch das ganze barrio zieht. wir habe eine "british-bar" gefunden, wo man
auch mal was anderes als Fleisch, Pizza und Empanadas kriegt. vorallem hat
man mal was gewuerztes zwischen den zaehnen.

Matee und dulce di leche, darauf sind die argentinier ziemlich stolz! darum
wurde es uns bei einem schulabend auch naeher gebracht. "tomar matee" ist
eine alte tradition des teetrinkens. sicherlich haben die meisten schon
davon gehoert, darum werde ich euch jetzt die seitenlange erklaerung
erspahren. von dulce di leche kennen vielleicht nicht alle. es ist ein mix
aus milch, zucker und vanillezucker, welches stundenlang erhitzt und
geruehrt wird. schlussendlich wird es zu einer braeunlicher paste und man
findet es in, um, ueber allen suesswaren!!

stellt euch vor, ich war in einer balletvorstellung!! das teatro colon
bietet dafuer den perfekten schauplatz! und natuerlich war ich auch noch in
einer tango show im "Café Tortoni", eines der aeltesten cafe-haeuser von
buenos aires.

ein "estancia"-besuch durfte natuerlich bei einem touristenprogramm auch
nicht fehlen. und dieses erlebnis war wirklich sehr touristisch!! unter
einer estancia kann man sich in etwa einen bauernhof vorstellen. es war aber
alles kuenstlich erstellt, darum nicht wuerklich interessant. aber das essen
war gut (fleisch, fleisch, fleisch) und die show mit den pferden auch nicht
schlecht!

an der schule gab es auch noch eine weindegustation, nach der am naechsten
tag die haelfte der schueler nicht zum unterricht erschienen sind (ich
natuerlich schon!).

wo lernt man am besten einheimische kennen, natuerlich bei einer
privatparty. zum glueck hat carlo diverse freunde welche auch wieder diverse
freunde haben. und so wird man dann zu einem privaten "asado" (grill-fest)
eingeladen. natuerlich gab es wieder mal genug fleisch. also ich denke, wenn
ich wieder zurueck in der schweiz bin, und ihr mich zum grillieren einlaedt,
muesst ihr euch was einfallen lassen!

und auch mein letzter tag war aufregend in buenos aires!! ich habe mein
geldbeutel mit allen kreditcarten und ausweise verlohren! zum glueck aber
nicht mein pass... so, es bleibt spannend! aber das haette jetzt nicht mehr
sein muessen...

morgen werde ich in einen bus richtung patagonien einsteigen. mein erster
stop ist "Peninsula Valdez" (nach 18 stunden), wo ich hoffentlich ein paar
pinguien und seeloewen sehen werde... dann wird die reise weiter richtung
Ushuaia gehen, am suedlichsten punkt von argentinien.

Posted by chrisarosa 3:29 PM Archived in Argentina Comments (0)

Buenos Aires II english

my stay in Buenos Aires is coming to an end and my "real traveling" begins.

the four weeks past by so fast! i never got bored and of course you all want
to know what i did in the last 3 weeks. well, here are some highlights...

the nightlife, as already mentioned, starts very late. so when we went to
the disco at 2am, it was still very early. the name of the disco is "opera
bay", and as the name already reveals, it looks like the opera from sydney.
it's one of the biggest discos and has about 6 different dancefloors. when
we left at 6am we were definitely not the last once.

when you visit Buenos Aires you can certainly not miss a visit to "el
barrio" (district) San Telmo. there you find antiquities and on every corner
you hear tango musik. sundays they have a market and people are dancing on
the streets. there we also found a british-bar, were we finally found
something else to eat except of meat, pizza and empanadas. and we finally
had something spicey food...

imagine, i went to sea a ballet at the "teatro colon"! it was realy great!
and ofcourse i also went to a tango show at "cafe tortoni", one of the
oldest cofe-shops of buenos aires.

and ofcourse a visit to a "estancia" coulnd be missing for a tourist. and it
was really very touristy. a "estancia" is like a farm but all was just set
up for the tourists, so it wasn't that interesting! but the food and the
horse-show were really good!

at school we also had a wine degustation, with argentinien wines! muy bien!!
except the next day some students didn't show up! i did ofcourse!

where do meet the most locals, ofcourse at a privat party. good luck Carlo
know some, and they know aswell some...and that's how you get a invitation
to a "asado" (BBQ). meat, meat, meat!!! when i go back to switzerland, my
friends have to think about someting!!

and also my last day stays exciting in buenos aires. i lost/got stolen my
purse including credit cards. so i was running around all day but i still
will leave tomorrow. my journey will go on. i'll take the bus down south to
Patagonia, first stop Peninsula Valdez after 18 hours. then i will go
further down south to Ushuaia, more south is not possible...

Posted by chrisarosa 9:31 AM Archived in Argentina Comments (0)

Buenos Aires I

deutsch

bereits eine woche ist vergangen, seit ich die schweiz verlassen habe. nur
schon ueber die eine woche koennte ich einen roman schreiben.

ich beginne mal am donnerstag 6. april 2006, einchecken am flughafen:
alles verlief supi bis auf dass ich keinen nachweis hatte, wann ich aus
argentinien ausreisen werde. so musst ich ein fiktives ticket nach uruguay
kaufen. was ich im nachhinein aber gar nicht gebraucht haette. die von
der Britsh Airways sagten mir, dass ich das geld wieder zurueck kriege, mal
hoffen.
ich hatte einen super lieben abschied am flughafen von ein paar freunden und
familie. es war nicht leicht wirklich zu gehen...
der flug nach london ging puenktklich los. umsteigen in LHR war kein problem
und der weiterflug nach buenos aires verlief auch ohne problem. ein nettes
aelteres ehepaar sass neben mir und schon nach fuenf minuten wusste ich
ueber ihr ganzes leben bescheid. zum glueck verteilten sie bald kopfhoerer
und die filme begannen. nach 19 stunden reisezeit bin ich endlich in Buenos
Aires angekommen, sammt gepaeck!! ich wurde mit einem taxi zu meiner
homestay-family gebracht und konnte so schon mal den suedamerikanischen
fahrstiehl kennenlernen. "zu hause" angekommen, wurde ich von meiner "mami"
und katze mona nett begruesst. zuerst einmal
duschen und dann eine kleine tour durch Buenos Aires.

"mein appartment" befindet sich in einer schoenen und sicheren
nachbarschaft, so kann ich also auch nachts alleine nach hause...

am samstag bin ich mit der metro in die stadt gefahren und habe die
fussgaengerzone begutachtet. ein shopping paradies!! natuerlich habe ich
mich auch den sehenswuerdigkeiten gewidmet. unterwegs habe ich dann schon
meine erste bekanntschaft gemacht, nicole aus deutschland. wir haben uns
zusammen die stadt angeschaut und uns fuer den abend verabredet. wir haben
ein "milonga" besucht, Tango-tanzabend. war sehr interessant, richtig "old
fashion". maenner sitzen rechts, frauen sitzen links, maenner begutachten
die frauen und fordern sie per blickkontakt zum tanz auf, nicken ja, kopf
wegdrehen nein. man trifft sich dann auf der tanzflaeche und tanzt 4 lieder
miteinander.

am sonntag bin ich in den botanischen garten und habe Carlo, einen Freund
aus der Schweiz, getroffen. es gibt also auch ruhige flecken in dieser
riesigen stadt.

Montag mein 1. schultag. um 7 aufstehen und eine halbe stunde zur schule
laufen. 8uhr einstufungstest, was bei mir nicht noetig war, weil ich sowieso
zu den totalen beginnern zaehle. die meisten schueler kommen aus den USA und
England. es hat noch ein paar australier, neuseelaender, deutsche,
oeterreicher, hollaender und schweizer natuerlich. meistens wird jedoch
englisch gesprochen. meine klasse besteht aus 2 englaenderinnen, 2
amerikanerinnen und ich. die meisten gruppen sind so klein, was ich relativ
gut finde, man lernt so viel mehr. ich gebe mir auch muehe die sprache so
schnell wie moeglich zu lernen, ich moechte mich auf meiner reise ja auch
mit den einheimischen unterhalten koennen.
von der schule aus werden sehr viele aktivitaeten angeboten. ich war jeden
abend unterwegs, montag stadtrundgang mit anschliessendem abendessen.
dienstag BBQ in der schule, mittwoch tangokurs, donnerstag bowling und heute
ist wie ueberall feiertag. die stadt platzt fast aus allen naehten. man
kommt fast nicht durch die strassen.

morgens wenn man durch die stadt laeuft, sind alle hausabwarte vor den
tueren die gehwege am reinigen, was auch noetig ist, weil die hier noch
nichts von "robidog" gehoert haben. ich glaube jeder besitzt hier einen hund
und dementsprechend sehen auch die gehwege aus. man muss immer den blick auf
den gehweg richten, weil sonst tritt man nach wenigen metern in die sch... .
da die hundebesitzer keine zeit haben mit ihren hunden gassi zu gehen, gibt
es die "dog-walkers". die gehen von tuer zu tuer und nehmen die hunde
entgegen. sie laufen dann mit einer riesigen hundemeute (die groesste gruppe
die ich bis jetzt gesehen habe, waren 18 hunde!!) durch die gegend.

man muss sich hier an einige neue "regeln" halten. anstehen wird "one by
one" hintereinander und nicht alle auf einem haufen. dinner gibt es meistens
so ab 21uhr. in den ausgang geht man so ab 1uhr und das ist noch frueh.

ansonsten sind die leute sehr freundlich und helfen wo's nur geht.

Posted by chrisarosa 9:27 AM Archived in Argentina Comments (0)

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